Sie sehen hier einen Beitrag über die TusSies Metzingen von RTF.1, dem Fernsehen für die Region Neckar-Alb, www.rtf1.de.
Neben den bereits vorgestellten Saskia Putzke und Ariane Geissmann präsentierte der Handball Bundesligist im Rahmen seiner Saison-Abschlussveranstaltung drei weitere Neuzugänge für die kommende Saison.
Bei der ersten Verpflichtung reagieren die Verantwortlichen der TuS auf die schwere Verletzung
von Sabine Stockhorst und verpflichten mit Lisa Sagert eine weitere Torfrau, die zusammen mit
Laura Glaser nicht nur die Vorbereitung, sondern auch aller Voraussicht nach den Saisonstart
bestreiten wird. Die 19-jährige Münchnerin begann 2002 ihre Karriere beim Handball Club Damen
Gröbenzell und wechselte letztes Jahr zur SG BBM Bietigheim. Nach einem Jahr unterm Viadukt
verstärkt das Nachwuchstalent das Torhütergespann der TusSies. „Mit Lisa Sagert konnten wir
eine junge deutsche Torhüterin mit Perspektive verpflichten. Sie wird Laura vor allem in der
Vorbereitung unterstützen und soll mittelfristig an die Bundesliga herangeführt werden.“, erklärt
Ferenc Rott. Lisa Sagert hat bei den Pink Ladies einen Einjahresvertrag unterschrieben.
Mit Milica Covic kommt eine 25-jährige Rückraumspielerin von RK Naisa Nis ins Ermstal. Die Serbin absolvierte bereits Junioren-Länderspiele und auch erste A-Länderspiele im Dress der serbischen Handball-Nationalmannschaft. Milica Covic kann auf allen Rückraumpositionen eingesetzt werden und wird auch in der Abwehr eine wichtige Rolle übernehmen. „Für Milica ist es die erste Station in Deutschland und wir werden ihr aus diesem Grund etwas Zeit geben müssen. Doch wir sind uns sicher, dass sie in Metzingen gut aufgenommen wird und uns im Rückraum für die kommende Saison torgefährlich verstärkt. Wir werden dadurch noch variabler und für Gegner schwerer auszurechnen.“ betont Rott
Vom aktuellen und womöglich zukünftigen Deutschen Meister Thüringer HC kommt eine aktuelle Deutsche Nationalspielerin zur TuS Metzingen. Shenia Minevskaya bestritt bisher 5 Länderspiele und erzielte dabei neun Länderspieltore. Shenia wird nach sieben Jahren in Thüringen zukünftig für weitere Torgefahr im linken Rückraum der TusSies sorgen. Trotz ihrer erst 21 Jahre kann sie bereits 2 Deutsche Meisterschaftstitel und zwei DHB-Pokalerfolge vorweisen und steht mit ihrem Verein erneut im Meisterschaftsfinale.
„Wir freuen uns sehr mit Shenia eine Nationalspielerin aus Deutschland für mindestens zwei Jahre an die TusSies binden zu können. Sie ist auf dieser Position mit das größte Talent in Deutschland und wir sind sehr froh, dass dieser Wechsel zustande gekommen ist.“, so Ferenc Rott. Mit dieser Verpflichtung ist Metzingen ein Coup gelungen, da auch andere Vereine an dieser Spielerin dran waren. Obwohl Shenia bei ihrem jetzigen Verein hauptsächlich auf der linken Rückraumposition gespielt hat, kann sie durchaus auch auf halbrechts spielen.
Am 08. Mai 2013 beschließt die TuS Metzingen ihre erste und erfolgreiche Erstliga-Saison mit einem Spiel gegen eine Auswahl von Spielerinnen aus dem süddeutschen Raum. Dabei werden Edina Rott und Mike Leibssle zum letzten Mal auf der Trainerbank sitzen und ihre TusSies coachen. Auch der aktuelle Erstliga-Kader wird nach diesem Abschlusspiel so nicht mehr zusammenspielen und sich ein letztes Mal in dieser Besetzung seinen Fans präsentieren. Als Gegner erwarten die Verantwortlichen eine Auswahl mit Spielerinnen aus unterschiedlichen Vereinen aus dem süddeutschen Raum.
Betreut wird die Auswahl von Emir Hadzimuhamedovic, der in Metzingen kein Unbekannter ist und mit seinem Team gerade erst in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist. Aus Neckarsulm bringt er mit Kathrin Fischer, Isabell Tisseker und Hannah Breitinger gleich drei Spielerinnern seiner Meister-Mannschaft mit ins Ermstal. Zurückkehren aufs „Öschhallen-Parkett“ werden die früheren TusSies-Spielerinnen Manuele Röpnak und Franziska Ramirez. Röpnack hütet aktuell das Tor der WSG Eningen/Pfullingen, während Ramirez in der 3. Liga für Waiblingen auf Torejagd geht. Weitere Spielerinnen werden in den kommenden Tagen bekannt gegeben.
Neben dem sportlichen Highlight wird aber auch abseits des Spielfeldes ein buntes Rahmenprogramm geboten. Nach Spielende wird die Spielerin der Saison feierlich geehrt und die attraktiven Preise der Jahrestombola werden verlost. Des Weiteren müssen sich die Verantwortlichen und Fans von einigen Spielerinnen verabschieden, die den Verein zum Saisonende verlassen werden. Allen voran Annamaria Ilyés, die eng mit dem Erfolg der TusSies der letzten Jahre verbunden ist und ab kommender Runde mit Bietigheim nach Metzingen zurückkehren wird. Ebenfalls verabschiedet werden Caro Tuc und Anna Mayer. Nach über 10 Jahren in Diensten der TuS Metzingen wird Caro Tuc nach Nellingen wechseln. Anna Mayer wird kommendes Jahr das Trikot des SV Allensbach tragen. Nach nur einem Jahr werden Nastja Antonewitch und Teodora Bloj die Tussies wieder verlassen. Wohin steht aktuell noch nicht fest.
Aber nach Ende des Spiels werden nicht nur Spielerinnen verabschiedet, sondern mit Edina Rott und Mike Leibssle wird auch dem erfolgreicher Trainergespann der TuS eine Ehrung zuteil. Edina Rott selbst früher Spielerin der TusSies übergibt das Zepter an Alexander Job. Obwohl sie sich aus dem Profisport zurückziehen wird, bleibt sie dem Verein in der Jugend- und Nachwuchsarbeit erhalten. Mike Leibssle, wird seinen Posten als Co-Trainer an Marielle Bohm abtreten und zukünftig sich dem Trainerteam der Drittliga-Mannschaft des TV Nellingen anschließen. Alle genannten Protagonisten haben einen besonderen Abschied verdient und hoffen auf eine gut gefüllte Öschhalle.
Als Dankeschön für Ihre Treue haben unsere Dauerkartenbesitzer freien Eintritt zu diesem Spiel. Reguläre Eintrittskarten kosten 5,- € und 3,- € ermäßigt. Tickets sind an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Da an diesem Abend freie Sitzplatzwahl besteht möchten wir darauf hinweisen, dass auch die Dauerkartenplätze nicht reserviert sein werden, außer es erfolgt bis Dienstagabend eine entsprechende Reservierung der Dauerkartenplätze bei Michael Giehrl unter michaelgiehrl@t-online.de. Das Spiel beginnt um 19:00 Uhr während die Öschhalle bereits eine Stunde früher ihre Pforten öffnet. Da am nächsten Tag Feiertag ist, steht einem schönen Festabend nichts im Wege und wer das Metzinger Publikum kennt weiß, dass man sich auf eine rauschende Abschlussfeier gefasst machen kann. Als weiteres Highlight wird die TuS Metzingen auch den einen oder anderen Neuzugang präsentieren. Also seien Sie gespannt und kommen Sie in die Öschhalle.
Schweizer Nationalspielerin kommt vom TV Nellingen zu den TusSies
Mit Ariane Geissmann wechselt eine aktuelle Schweizer Nationalspielerin ins Ermstal. Die 26- jährige Kreisläuferin kommt vom Zweitligisten TV Nellingen und gehörte dort zu den erfolgreichsten Torschützen in dieser Saison. Vor Ihrem Wechsel auf die Fildern spielte sie für den slowenischen Meister Krim Ljubljana, SK Aarhus und den LK Zug. Geissmann gehört zum Stamm der Schweizer Nationalmannschaft und hat in den Farben ihrer Auswahl bereits 37 Spiele absolviert und dabei insgesamt 71 Tore geworfen. „Arianne Geissmann wird uns am Kreis definitiv verstärken und ist eine optimale Ergänzung zu Barbara Balogh“, erklärt Ferenc Rott. „Durch ihre Spielweise kann man uns zukünftig im Angriff nicht mehr so leicht ausrechnen, da wir durch sie nun noch variantenreicher werden“. Geissmann hat bei der TuS Metzingen einen Einjahresvertrag unterschrieben.
Karriere in der Schweizer Nationalmannschaft:
U18: 4 Spiele / 3 Tore
U20: 25 Spiele / 53 Tore
A: 37 Spiele / 71 Tore
Erfolge:
Slowenischer Meister 2010/11
Teilnahme Champions League 2. Gruppenphase
Wir suchen für unsere Spielerinnen Lisa Mößinger und Ina Grossmann ab sofort eine 3 Zimmerwohnung ca. 70qm mit Balkon in Metzingen oder naher Umgebung. Wenn möglich ohne Provision. Sollten Sie eine passende Immobilie vermieten wollen, dann freuen wir uns über Ihre Antwort unter wohnung@handball-tussies.com
Co-Trainer Mike wechselte von der SG Ober-/Unterhausen in die Outlet-City. Seit 2009 steht er nun an der Seitenlinie und ist somit an der kontinuierlichen Entwicklung der TusSies maßgeblich beteiligt.
Wie verlief Deine aktive Handball-Karriere? Ich habe in der D-Jugend mit dem Handball in meinem Nachbarort Dusslingen angefangen. In meiner Gemeinde, in welcher ich aufgewachsen bin, gab und gibt es leider keinen Handball. Mehr oder weniger erfolgreich dann die Jugend auf Links Außen und am Kreis verbracht. Im aktiven Bereich gab es mehrere Stationen, habe jedoch immer den Handball als eins von mehreren Hobbies betrachtet. Die Leidenschaft und die Intensität, so wie ich den Handball heute betrachte, kam erst nach der Jugendzeit.
Wann und wo begann Deine Trainer Laufbahn? Ich habe vor ca. 17 Jahren, im Alter von 15 Jahren mit einer D-Jugend angefangen habe. Seitdem eigentlich fast ununterbrochen parallel mehrere Mannschaften trainiert. Selten war es so, dass ich nur eine Mannschaft trainiert habe.
Du darfst den Handball reformieren! Was änderst Du? Den Modus der EHF-Champios-League, dort sollt es keine 2. Gruppenphase geben. Außerdem den Modus der EM und WM, so dass diese nur alle 2 Jahre wechselnd stattfinden. Bei beidem könnte man sich ausnahmsweise den Fußball als Vorbild nehmen. Der Handball verliert bei so viel Masse an Qualität und Attraktivität und geht nur zu Lasten der Gesundheit aller Spieler/innen.
Frauen- oder Männerhandball? Ich schau mir natürlich beides gerne an und beides ist attraktiv genug, dass ich meine Freizeit gerne opfere.
Ein Tipp: Wann wird England im Fußball mal wieder eine EM/WM gewinnen? Ich hoffe 2014 oder die EM 2016 in Frankreich! Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Wie verbringst Du Deine spärliche Freizeit? Ich studiere nebenbei Psychologie und schaue nebenher gerne Handball.
Nenne drei Deiner Lieblingsfilme! Gesprengte Ketten, der Pianist, 08/15
Man munkelt Du hast Deine Fast Food Vorliebe aufgegeben und ernährst Dich nun halbwegs gesund? Naja, aufgegeben ist etwas voreilig. Ich habe es reduziert und versuche es auch wieder mehr mit figurfördernder Nahrung.
Ein Land, in dem Du Dir vorstellen könntest zu Leben und warum? Ich habe schon einige Länder gesehen und erlebt. Ich mag Deutschland sehr und es wird von den Deutschen eindeutig unterschätzt!
Dinge, ohne die Du nicht überleben könntest? „Gutes“ Essen…
Definiere „Glück“ ! Ich bin da mit Siegmund Freud im Einklang und nenne es die Abwesenheit von Schmerz und Unlust, verbunden mit einem Ziel.
Bine und Laura glänzen regelmäßig im Tor der TusSies – ein Verdienst unserer Torwarttrainerin Dani, die die beiden ordentlich zum Schwitzen bringt. Auf eine beachtenswerte Vita bringt sie es, in der sie unter anderem auch acht Jahre lang selbst in Metzingen zwischen den Pfosten stand.
Ein kurzer Rückblick auf Deine ereignisreiche aktive Karriere!
Mit 9 Jahren habe ich angefangen mit Handball, mit 14 Jahren bin ich zum TV Jahn Augsburg gewechselt, dann 1991 für drei Jahre zum VfL Sindelfingen (1. BL). Über die DJK Würzburg (1. BL) ging es nach Fellbach (Regionalliga), wo wir den Aufstieg in die 2. Liga sportlich geschafft hatten, und dann kam 1996 die Anfrage von Jörg Plankenhorn zur TuS Metzingen zu kommen, wo ich dann ja bekannter Weise bis 2004 gespielt habe und eine richtig tolle Zeit hatte.
Ein Jahr nach meiner Verletzung hatte ich dann nochmal mal bei der SG Schorndorf eine erfolgreiche Zeit mit 2 Aufstiegen, wo ich aber schon nur noch mit wenig Aufwand gespielt habe und noch mehr Verletzungen hatte, die mich dann gezwungen haben wirklich komplett mit dem Spielen aufzuhören.
Nebenher habe ich in der Jugend die Auswahlmannschaften des Bayrischen Handballverbandes und ab der B-Jugend alle Jahrgänge in der Jugendnationalmannschaft durchlaufen, was mit einigen Auszeichnungen und zum Abschluss der Juniorinnen-WM und mit ca. 25 Länderspielen geendet hat.
Welche Erinnerungen hast Du an Deine aktive Zeit in Metzingen? Eigentlich nur ziemlich gute, auch wenn wir gleich in meinem ersten Jahr zwar sportlich aufgestiegen wären und es dann aber leider doch nicht geklappt hat. Aber dann gerade nach dieser schwierigen Zeit hatten wir ein eingeschworenes Team und das machte - auch heute noch - die ganze Zeit mit Training, Spielen und sonstigen Terminen leichter, schöner und lustiger. Außerdem finde ich es schön und spannend zu sehen, wie sich die jungen Spielerinnen, mit denen ich selber noch zusammengespielt oder von früher gekannt habe, entwickelt haben und zwar nicht nur sportlich sondern auch menschlich.
Wie schwer fiel der Wechsel vom Spielfeld auf die Trainerbank? Ehrlich gesagt fiel es mir schon sehr schwer, da ich das Ende meiner aktiven Laufbahn ja leider nicht selber wählen konnte, sondern da es nur durch eine Verletzung geschah. Außerdem ist es natürlich auch etwas anderes, anderen was beibringen zu wollen/müssen und auch mal hart sein zu müssen. Das liegt mir ja eigentlich gar nicht, aber das muss halt auch mal sein…
Was kannst du uns über Deine beiden Schützlinge Laura und Bine erzählen? Beide sind Vollbluthandballerinnen mit viel Ehrgeiz im positiven Sinn. Was mir besondere Freude macht ist, dass Sie im Training voll mitziehen und sich trotz Ihrer eigenen immensen Erfahrung immer auch noch was sagen lassen. Ich habe das Glück eines der besten Torhütergespanne der Liga trainieren zu dürfen. Und privat sind beide für mich zu Freunden geworden.
Welchen Beruf übst Du aus? Ich arbeite inzwischen, seitdem ich ins Schwabenländle gekommen bin, bei der Kreissparkasse in Böblingen, also seit 1991. Inzwischen bin ich dort von der Ausbildung über die Arbeit hinterm Serviceschalter bis zu meiner jetzigen Abteilung gekommen, war also immer über Jahre in den verschiedenen Bereichen. Eine treue Seele sozusagen…
Charakterisiere Dich in selbst kurz! Zuverlässig, humorvoll, immer ein Ohr für alle, kann schlecht nein sagen und bin oft zu lieb
Was machst Du gerne in Deiner Freizeit? Trotz der wenigen Freizeit versuche ich mich mit Freunden und Familie zu treffen, aber dann auch mal die Ruhe zu geniessen und einfach nur zu faulenzen. Man wird halt ruhiger im Alter…
Wo könntest Du Dir vorstellen zu leben und warum? Deutschland hat auch ziemlich schöne Flecken, z.B. meine Heimat das Allgäu. Für mich ist das definitiv der schönste Flecken, weil man alles in der Nähe hat (Wasser, Berge, Schnee, Sonne, Wiesen, weiß-blauer Himmel). Ansonsten wären Bali oder Norwegen ein Traum – beide Länder mit total schönen Landschaften und fröhlichen, freundlichen Menschen.
Definiere „Glück“ ! Glück ist für mich meine Familie und Freunde um mich zu haben und zu wissen, dass sie immer für mich da sind und natürlich Gesundheit!
Du hast die drei berühmten Wünsche frei – was darf es sein? Gesundheit oder einfach mal einen Tag schmerzfrei, aber ansonsten bin ich wunschlos glücklich
Und sonst noch was … !? Vielen Dank an die Fans für die fantastische Unterstützung. Das trägt uns durch die Saison und vielen lieben Dank für die traumhafte Wiederaufnahme in die Metzinger-Handball-Familie.
Anna ist mit ihren 18 Jahren das Nesthäkchen bei den TusSies. Im zweiten Jahr steht sie nun im Kader, sammelt mit ihren Doppelspielrecht bei der WSG Eningen-Pfullingen aber weitere Erfahrung. Zudem konnte die Rückraumspielerin in der B-Jugend die deutsche Meisterschat erringen. Im Sommer wechselt sie an den Bodensee zur HSG Allensbach
Wann und wie bist zu zum Handball gekommen? Nach meiner kurzen und sehr erfolgreichen Karriere bei der „Tänzerischen Früherziehung“ war allen Beteiligten klar „Anna braucht einen Ball“ und so startete ich mit 5 Jahren bei den Handball-Minis in Pfullingen
Welchen Sport findest Du neben dem Handball gut? Snowboarden! Sobald die Sonne scheint und der Schnee passt geht’s auf die Piste.
Was möchtest Du beruflich später mal machen? Erst einmal BWL studieren und dann schau mer mal…
Vervollständige: Ich wäre gerne mal für einen Tag … !? ... beim Heliskiing in den USA.
Mit was kann man dich reizen oder nerven? Reizen tun mich jegliche Art von Hunden… Was mich nervt ist, wenn es nach dem Training nicht anständiges zum Essen gibt.
Und wie kann man Dich zum Lachen bringen oder Dir eine Freude machen? Mit spontanen Aktionen, wie zum Beispiel mit Freunden weg gehen, Shopping Tours, Kurzurlaube, …
Drei Dinge für eine einsame Insel? Meine Freunde, eine Hängematte und mein Handy mit Internet Anschluss.
Wo könntest Du Dir vorstellen zu leben und warum? In einem Strandhaus am Meer – da ich es liebe in der Sonne zu sein.
Was machst Du in 10 Jahren? Ich hoffe ein zufriedenes, spaßiges, Aktion reiches und cooles Leben führen.
Du gewinnst im Lotto – was machst Du? Eine ausgiebige Shoppingtour und eine Weltreise
Definiere „Glück“ ! Glück ist für mich Gesundheit, Zufriedenheit und tolle und coole Momente mit Freunden und Familie zu erleben.
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Im letzten Spiel der Saison 2012/2013 war der Tabellenfünfte Bayer Leverkusen zu Gast in der Öschhalle. Mann merkte den TusSies von der ersten Spielminute an, dass sie auf Wiedergutmachung zum vorangegangenen Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen aus waren. Obwohl die Mannschaft von Edina Rott über die gesamte Spieldauer nie in Führung gehen konnte, hielt man das Spiel dank einer überragend haltenden Laura Glaser offen. Der Rückstand betrug in Halbzeit eins nie mehr als drei Tore, so gingen beide Mannschaften mit 9:12 für Leverkusen in die Pause.
Nach technischen Fehlern in der zweiten Halbzeit wuchs der Rückstand auf fünf Tore an (10:15, 14:19 und 19:24). Annamaria Ilyes, die ihr letztes Pflichtspiel für Metzingen bestritt, warf ihre sieben Tore in der zweiten Halbzeit und hielt den Rückstand in Grenzen. Im Gegensatz zum Spiel in Göppingen waren beinahe alle eingesetzten Spielerinnen an den Toren beteiligt, ein deutliches Ausrufezeichen der Einstellung.
Mit einem 21:26 Auswärtserfolg für Leverkusen endete das Spiel, nach dem Schlusspfiff wurden unsere TusSies minutenlang mit standing ovations für die Saisonleistung gefeiert und nicht nur bei Annamaria Ilyes flossen ein paar Tränen der Freude und der Wehmut. Zur Spielerin des Abends wurde zum zweiten Mal nacheinander Laura Glaser gewählt, die sich bestens für die neue Saison empfahl.
Statistik: Laura Glaser, Tanja Noppel, Cassandra Engel, Anna Mayer (n. e.), Lisa Mössinger (3), Barabara Balogh (2/1), Carolin Tuc (2), Alexandra Kubasta (2), Patricia Stefani (3), Annamaria Ilyes (7/ 1), Julia Smideliusz (1), Nastja Antonewitch (1), Teodora Bloj
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Die Geschichte des Spiels ist mit einem Satz erzählt: Die Mannschaft von Edina Rott ließ sich im Angriff den Schneid abkaufen. Eine beinharte Abwehr der Damen von Frisch Auf Göppingen verleitete die Gästemannschaft immer wieder zu überhasteten und beinahe verzweifelten Distanzwürfen, die entweder ihr Ziel verfehlten, oder eine leichte Beute der Heimtorhüterin wurden. Die beiden Schiedsrichterinnen ließen zudem einige Ruppigkeiten der Göppingerinnen ungeahndet. Die Folge war ein immer größer werdender Rückstand über 1:4 (9. min.) und 5:10 (22. min.) zum Halbzeitstand von 6:12.
Die Einstellung der TusSies änderte sich auch nicht in der zweiten Halbzeit. Über den Zwischenstand von 7:17 (37. min.) lag die Gästemannschaft neun Minuten vor Spielende mit 15 Toren Unterschied zurück (9:24). Ein Debakel schien sich ohne sonderliche Gegenwehr abzuzeichnen, einzig Annamaria Ilyes stemmte sich gegen die Niederlage. Bis zu diesem Zeitpunkt erzielte sie allein sieben der bis dato neun Tore, es folgten von ihr in den restlichen Minuten weitere vier Treffer. Göppingen schaltete zum Ende der Partie zwei Gänge zurück, und so konnten unsere TusSies noch Ergebniskosmetik zum 16:26- Endstand betreiben.
Hoffen wir auf Wiedergutmachung zum Saisonfinale im letzten Heimspiel am kommenden Samstag, den 30.03.2013 gegen Bayer Leverkusen, Anpfiff ist bereits um 16:30 Uhr.
Statistik: Laura Glaser, Tanja Noppel (n. e.), Cassandra Engel, Anna Mayer, Lisa Mössinger (1), Barbara Balogh, Carolin Tuc, Alexandra Kubasta (1), Patricia Stefani (1), Annamaria Ilyes (11/3), Julia Smideliusz, Nastja Antonewitch, Teodora Bloj (2).
Auch im März lädt die TusSies-Fangemeinde zum traditionellen Fantreffen ein. Wegen Karfreitag/Ostern wird es diesmal um eine Woche vorverlegt und bereits diesen Freitag, 22. März stattfinden. Ab 19 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen das Gasthaus Rose in Metzingen zu besuchen.
Hohe Ticketnachfrage
Die Sitzplatzkarten für das letzte offizielle Heimspiel der TusSies werden rar. Sitzplätze gibt es jeweils nur noch auf den Seiten der Tore. Stehplätze sind hingegen noch ausreichend vorhanden.
Als die beiden souverän pfeifenden Schiedsrichter Baumgart/Wild nach 60 Minuten das Spiel in der Öschhalle abpfiffen gab es auf dem Feld und den Rängen kein Halten mehr. Die Spielerinnen der TuS Metzingen tanzten wie wild durcheinander und die Zuschauer spendeten mehrere Minuten Standing Ovations für eine aufopferungsvoll kämpfende TusSies-Mannschaft.
Aber was war passiert? Drei Spieltage vor Schluss gastierte der FHC Frankfurt/Oder in der Öschhalle und die Gastgeber konnten sich mit einem Sieg im Kampf um den Klassenerhalt eine optimale Ausgangsposition gegenüber Trier sichern. Das die TuS Metzingen an diesem Abend was reißen wollte, merkte man von Beginn an. Schnell ging das Team von Edina Rott mit 3:0 in Führung und spielte auch in der Abwehr sehr kompakt und zwang Frankfurt zu Würfen aus nicht optimalen Situationen. Beim zwischenzeitlichen 6:1 traute man den Augen nicht, aber es war verdient, denn Metzingen drückte auch Vorne aufs Tempo und traf gegnerische Gehäuse. Nach gut 20 Minuten hatte einer der erfolgreichsten Rückraume der Handball-Bundesliga erst 3 Tore erzielt, was auch ein Verdienst der überragend haltenden Laura Glaser war. Glaser entnervte im Zusammenspiel mit der Abwehr immer wieder die Spielerinnen aus Frankfurt. Metzingen wechselte nun durcheinander um das Tempo über die komplette Distanz gehen zu können. Obwohl dadurch ein kleiner Bruch ins Spiel kam ging man mit einer 10:7-Führung in die Pause.
Nach der Halbzeit machten die TusSies wieder mächtig Druck und konnten den Vorsprung weiter ausbauen. Doch ab etwa der 40. Minute kamen die Oderstädterinnen besser ins Spiel und erzielten vor allen durch Friederike Gubernatis nun wichtige Tore und Metzingen macht in dieser Phase zu viele einfache Fehler. Zehn Minuten vor Schluss konnte Frankfurt den Spielstand egalisieren und die Zuschauer befürchteten, dass Ihre Mannschaft nun ins Hintertreffen geraten könnte. Doch die Wechseltaktik des Trainergespanns schien sich positiv auszuwirken. Die TuS mobilisierte die letzten Kräfte und schoss binnen weniger Minuten einen Vier-Tore-Vorsprung raus. Die Öschhalle stand nun wortwörtlich hinter den TusSies und feuerte die Spielerinnen von Edina Rott frenetisch an. Als nur noch zwei Minuten zu spielen waren und der Vorsprung immer noch vier Tore betrug, realisierten die Zuschauer und die Bank der TusSies, dass dies der ersehnte Sieg sein muss. Nach dem Schlusspfiff brachen dann alle Dämme und es waren ähnliche Szenen wie nach dem Aufstieg im vergangenen Jahre. Die Spielerinnen feierten mit Ihrem Publikum und bedankten sich für eine tolle Unterstützung von der Rängen der „Öschhölle“.
Die TuS Metzingen hat nun vier Punkte und 82 Tore Vorsprung auf die DJK/MJC Trier bei nur noch zwei ausstehenden Partien. Somit dürfte der Klassenerhalt in der Aufstiegssaison gesichert sein und man kann für ein weiteres Jahr 1. Handball-Bundesliga planen. Annamaria Ilyés war mit 8 Toren die erfolgreichste Werferin der TusSies, wobei insgesamt 9 Spielerinnen sich in die Torschützenliste eintragen konnten. Laura Glaser war am heutigen Tag nur sehr schwer zu überwinden und zeigte in den entscheidenden Situationen wie wichtig sie für das Team ist.
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Balogh & Smideliusz verlängern, Carolin Tuc wechselt
Die TuS Metzingen kann mit dem Wechsel der Junioren-Nationalspielerin Saskia Putzke einen ersten Transfer in Richtung Metzingen vermelden. Die aus der Nähe von München stammende Spielerin kommt von der HSG Blomberg-Lippe ins Ermstal. Saskia Putzke spielt neben Rückraum Mitte auch auf der Linksaußen-Position und errang 2012 den Deutschen Vize-Meistertitel mit der A-Jugend der HSG. Aktuell gehört die 18-Jährige zur Stammbesetzung der Blomberger 3.Liga-Handballerinnen. Manager Ferenc Rott findet lobende Worte über den Neuzugang: „Saskia gehört mit ihren 18 Jahren zu den größten Deutschen Talenten auf ihrer Position und sie hat noch jede Menge Potenzial, dass sie bei uns entwickeln kann. Sie wollte wieder näher an ihre bayerische Heimat Taufkirchen und wir heißen Saskia in Metzingen herzlich Willkommen.“ Saskia Putzke hat bei der TuS einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben.
Zwei Vertragsverlängerungen
Um jeweils ein weiteres Jahr in der Outlet-City haben Barbara Balogh und Julia Smidéliusz ihre auslaufenden Verträge verlängert. Barbara Balogh ist seit 2011 für die TuS Metzingen auf dem Handballfeld aktiv. Mit Ihren 27 Jahren gehört sie zu den Erfahrenen im Team von Edina Rott. Barbara Balogh spielt im Angriff am Kreis und ist Abwehrchefin der TusSies. „Wir freuen uns das Baba auch in der kommenden Runde in Pink auflaufen wird. Sie ein wichtiger Bestandteil unseres Mittelblocks und verhält sich auf und neben dem Spielfeld stets sehr professionell“, erklärt Ferenc Rott.
Auch Julia Smidéliusz bleibt der TuS Metzingen bis 2014 erhalten. Die Rückraumrechte stieß 2010 zu den TusSies. „Mit Juli steht uns nächstes Jahr eine Linkshänderin für den Rückraum zur Verfügung. Sie kann uns in Topform immer weiterhelfen und fühlt sich in Metzingen sehr wohl“: ergänzt Rott. Für diese Position sucht das Management aktuell eine weitere Verstärkung, um doppelt besetzt in die neue Saison gehen zu können.
Den Verein verlassen wird Carolin Tuc. Obwohl sie erst 21 Jahre alt ist gehört sie seit 2002 zum Verein und kann neben Patricia Stefanie als das zweite Urgestein bezeichnet werden. Caro Tuc kam in dieser Saison hauptsächlich im rechten Rückraum und am Kreis zum Einsatz.“Mit Caro verlieren wir eine wahre Kämpferin und eine der besten Abwehrspielerinnen, die wir haben. Caro hat immer 100% gegeben und wir möchten uns bei ihr für ihre Zeit bei den TusSies herzlich bedanken und wünschen ihr bei ihren neuen Aufgaben alles Gute.“, betont Ferenc Rott. Sie wird den Verein in Richtung Nellingen verlassen und bleibt somit in der Region. Der TV Nellingen belegt aktuell den 11. Tabellenplatz der 2. Handball-Bundesliga.
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Alle guten Vorsätze haben die Spielerinnen von Edina Rott in der ersten Hälfte vermissen lassen. Die Nervosität zeigte sich in vielen Aktionen: Technische Fehler, etliche Würfe landeten am Holz, zwei verworfene Siebenmeter, schlechtes Rückzug- und Abwehrverhalten. Die Gäste gingen schnell mit 0:3 in Führung und kamen über die schnelle Mitte und einfachen Toren aus dem Positionsspiel heraus zu einer völlig verdienten 10:15 Halbzeitführung.
Die Pausenansprache von Edina Rott zeigte Wirkung. Mit unbändigem Kampfgeist verkürzten unsere TusSies den Rückstand auf zwei Tore (18:20). Jetzt überrannten die Schützlinge von Edina Rott mit einem 6:0-Lauf die Gäste zum Zwischenstand von 24:20. Die begeisterten 710 Zuschauer freuten sich jedoch zu früh. Die HSG glich nicht nur zum 25:25 aus, sondern waren plötzlich mit einem Tor vorne. Die Metzingerinnen fighteten zurück und gingen noch zweimal mit jeweils einem Tor in Führung. Die Gästemannschaft erzielte aber das letzte Tor des Abends zum alles in allem gerechten 28:28 Unentschieden.
Annamaria Ilyes rechtfertige das Vertrauen durch ihre Leistungen in den letzten beiden Spielen und spielte wieder von Beginn an. Sie erzielte insgesamt 11 Tore, davon 5 verwandelte Siebenmeter. Logische Konsequenz: Annamaria Ilyes wurde zur Spielerin des Abends gewählt.
Statistik:
Laura Glaser, Cassandra Engel, Anna Mayer (n. e.), Teodora Bloj (n. e.), Katharina Beddies (n. e.), Alexandra Kubasta (1), Patricia Stefani (1), Nastja Antonewitch (1), Ina Großmann (1), Julia Smideliusz (2), Barbara Balogh (3/1), Carolin Tuc (3), Lisa Mössinger (5), Annamaria Ilyes (11/5).
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TuS Metzingen erwartet die HSG Blomberg-Lippe
Am kommenden Samstag gastiert um 19:00 Uhr die HSG Blomberg-Lippe in der Öschhalle. Das Team von Trainer André Fuhr reist als Tabellenachter an die Erms. Die HSG kann ähnlich wie im Jahr zuvor wieder die Play-Offs erreichen. 2012 mussten sie sich im Viertelfinale dem späteren Deutschen Meister aus Thüringen geschlagen geben. Da man mit dem Abstieg aller Voraussicht nichts mehr zu tun haben wird, können die Nelkenstädterinnen ohne Druck und befreit aufspielen. „Blomberg hat ein sehr junges und dynamisches Team. Sie spielen eine offensive und aggressive Abwehr und laufen daraus ihre gefährlichen Tempogegenstöße.“, erklärt TuS-Trainerin Edina Rott mit Respekt. „Aber auch im Positionsangriff sind sie gefährlich. Da müssen wir besonders auf den Rückraum aufpassen.“ ergänzt die Spielleiterin. In der Hinrunde konnte man mit einem couragierten Auftritt einen Punkt aus Blomberg entführen. Im anstehenden Heimspiel wird das Ziel der TusSies aber sicherlich ein doppelter Punktgewinn sein, um sich im direkten Duell mit Trier weiter Luft zu verschaffen.
Bei Metzingen werden bis auf die langzeitverletzten Tanja Padutsch und Sabine Stockhorst aller Voraussicht nach alle Spielerinnen eingesetzt werden können. Stockhorst hat sich erst am vergangenen Montag erfolgreich einem Eingriff am verletzten Knie unterzogen und ist auf dem Weg der Besserung. Das Fragezeichen hinter einem Einsatz von Alexandra Kubasta ist dagegen beseitigt. Die Verletzung aus dem Spiel gegen Weibern stellte sich nicht als schwerwiegend heraus und Kubasta trainiert bereits wieder mit dem Team. Bei nur noch vier ausstehenden Spielen, drei davon in der heimischen Öschhalle, geht es bereits am Samstag wieder um alles. Auf die Frage wie man den Blomberg schlagen möchte antwortet Edina Rott: „Wir müssen einen klaren Kopf bewahren und unsere Stärken ausspielen. Wir können nur gewinnen, wenn wir den Kampf annehmen und von Anfang alles geben.“ Doch neben einer guten Leistung auf dem Feld hofft auch Geschäftsführer Ferenc Rott auf eine volle Halle. „Wir möchten alle Fans der TuS Metzingen aufrufen am Samstag in die Halle zu kommen, um das Team zu unterstützen. Nur zusammen können wir das Ziel Klassenerhalt erreichen“.
Die Personalplanungen bei der TuS Metzingen nehmen konkretere Formen an. Nachdem man mit Sabine Stockhorst, Ina Großmann und Alexandra Kubasta bereits drei Vertragsverlängerungen vermelden konnte, folgen heute die nächsten. Gerade vor dem richtungsweisenden und entscheidenden Spiel am Samstag gegen die HSG Blomberg-Lippe kann das Management vier positive Entscheidungen vermelden
In ihr bereits 13. Jahr bei der TuS Metzingen geht Patricia Stefani. Die gebürtige Eningerin gehört zu den Leistungsträgerinnen der TusSies und ist im Rückraum variabel einsetzbar. Speziell im 1:1 und im Passspiel hat Stefani ihre Stärken und übernimmt auch immer wieder in schwierigen Situationen Verantwortung. „Wir freuen uns, dass Paddy zum jetzigen Zeitpunkt dieses Zeichen gesetzt hat und auch in der kommenden Saison für Metzingen spielen wird. Sie ist ein Aushängeschild für diesen Verein und verfügt mit ihren 27 Jahren bereits über jede Menge Erfahrung.“ betont Ferenc Rott. Das der „Captain“ bleibt, dürfte zusätzliche Motivation fürs Team sein, was am Samstag mit zwei Punkten einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen kann.
Ebenfalls in der kommenden Runde in schwarz und pink auflaufen wird Cassandra Engel. Auch die gelernte Bankkauffrau konnte in dieser Saison immer wieder zeigen, wie wichtig sie für diese Mannschaft sein kann. Bereits mit dem VfL Sindelfingen spielte sie in der 1. HandballBundesliga und kann somit die aktuelle Situation ganz gut einschätzen. „Mit Cassy haben wir auch nächstes Jahr eine Allrounderin, die im Rückraum und der Abwehr unterschiedliche Aufgaben übernehmen kann. Sie fühlt sich hier in Metzingen wohl und ist ein fester Bestandteil des Teams“, so Rott.
Auch im Tor kann die TuS Metzingen eine weitere Vertragsverlängerung vermelden. Die 22- jährige Laura Glaser wird für ein weiteres Jahr hinter der Abwehr der TusSies stehen. Die vor der Saison aus Leverkusen gewechselte Torfrau ist in Herrenberg geboren und bildet zusammen mit Sabine Stockhorst das Torhüter-Duo. „Es ist schön, dass Laura auch nächste Runde zu unserem Team gehört. Laura hat nach nicht ganz einfachen Jahren und nach der Verletzung von Sabine viel Verantwortung bekommen. Dass sie damit bereits umgehen kann, hat sie in Weibern gezeigt und wir freuen uns noch auf viele Paraden von ihr.“ sagt Rott.
Mit Katharina Beddies hat neben Ina Großmann die zweite Außenspielerin auf links ihre Zusage für ein weiteres Jahr im Ermstal gegeben. Katharina Beddies wechselte 2011 in die TuS-Jugend und gehörte bereits im Aufstiegsjahr zum Team von Edina Rott. Neben ihrer Spielberechtigung für die TusSies ist sie in diesem Jahr mit einem Zweitspielrecht für den VfL Waiblingen ausgestattet. „Kathi gehört mit Ihren 19 Jahren zu den jüngsten Spielerinnen im Team. Nun hat sie auch nächste Saison die Chance, sich hier bei uns auf ihrer Position weiterzuentwickeln“ ergänzt Ferenc Rott.
Trotz dieser Vertragsverlängerungen wird sich das Management nicht ausruhen und „bastelt“ im Hintergrund weiter an den TusSies für die Saison 2013/14. Neben Gesprächen mit aktuellen Spielerinnen werden aber auch Gespräche mit potenziellen Neuzugängen geführt. Weitere Personalentscheidungen werden in den kommenden Wochen folgen. Doch nun richtig sich der Fokus erst einmal auf das Heimspiel am Samstag um 19:00 gegen den direkten Ligakonkurrenten aus Blomberg. Die TuS Metzingen hofft auf eine volle Öschhalle und lautstarke Unterstützung von den Rängen. Obwohl es sich fast ein wenig abgedroschen anhört, aber es stimmt trotzdem: Es geht um Alles! Tickets gibt es noch an der Abendkasse.
Co-Trainer Leibssle & Anna Mayer verlassen die TuS - Kubasta verlängert
Mit Marielle Bohm kommt eine ehemalige TuS-Spielerin wieder zurück, allerdings wird sie nicht auf dem Feld das Team ergänzen sondern als Co-Trainerin auf der Bank. Für ein weiteres Jahr bleibt Alexandra Kubasta im Kader des Metzinger Teams. Verabschieden wird sich hingegen Anna Mayer, die in der aktuellen Saison ein Zweitspielrecht für die WSG Eningen-Pfullingen besitzt und ab der neuen Runde in Allensbach spielen wird.
Mit Beginn der neuen Runde sitzt auf der Trainerbank mit Marielle Bohm eine neue Co-Trainerin. Nach vier Jahren des erfolgreichen Arbeitens wird der bisherige Trainer-Assistent Mike Leibssle die TusSies im Sommer verlassen. Seit 2009 leitete er gemeinsam mit Trainerin Edina Rott die sportlichen Geschicke der Mannschaft.
Mit der Verpflichtung von Bohm als Co-Trainerin für die anstehende Saison kann die TuS Metzingen eine weitere wichtige Baustelle abschließen. Zusammen mit Chef-Trainer Alexander Job wird sie zukünftig die sportlichen Geschicke der Ermstälerinnen verantworten. Die 19-fache Nationalspielerin war bereits in den Spielzeiten 1999-2002 für die TuS auf Torejagd bevor Sie zu den Trierer Miezen wechselte, wo sie 2003 mit dem Deutschen Meistertitel ihren größten sportlichen Erfolg feierte. Nach vier Jahren beim Thüringer HC kehrte die Rückraumspielerin in die Region zurück und beendete 2011 beim VfL Sindelfingen Ihre aktive Karriere beendete. „Wir sind froh mit Marielle eine fachkundige und professionelle CoTrainerin gefunden zu haben. Sie kommt aus der Region, kennt den Markt und einen Großteil Spielerinnen und kann auch mit Ihrem sportlichen Wissen Alexander Job bestens zur Seite stehen.“, sagt Ferenc Rott, Geschäftsführer der TuS Metzingen Handball Bundesliga GmbH.
Mit Alexandra Kubasta bleibt eine weitere Leistungsträgerin der TuS Metzingen treu. Die 2008 von Nürnberg nach Metzingen gewechselte Linskhänderin unterschreibt für ein weiteres Jahr in der Outlet-City und soll auch zukünftig auf der Rechtsaußenposition für Akzente sorgen. „Wir freuen auch mit Alex über dies Saison hinaus planen zu können und sehen sie als weiteren Eckpfeiler für das zukünftige Konzept der TusSies“, so Rott. Ob Kubasta am kommenden Wochenende gegen die HSG Blomberg-Lippe wieder auf Torejagd gehen kann, steht aktuell noch nicht fest. Eine Verletzung aus dem Spiel gegen die Vulkan-Ladies könnte das verhindern. Klarheit gibt es nach einer Untersuchung bei Mannschaftsarzt Uli Dobler am heutigen Montag.
Den Verein verlassen wird dagegen Anna Mayer. Die junge Rückraumspielerin, die aktuell mit einem Zweitspielrecht für die SG Eningen-Pfullingen ausgestattet ist, schließt sich ab der kommenden Runde dem SV Allensbach an. Das Team vom Bodensee steht aktuell lauf dem zweiten Tabellenplatz der 3. Liga und kann sich durchaus noch Chancen auf den Aufstieg machen. Wir bedanken uns bei Anna Mayer und wünschen Ihr in Allensbach und für die kommenden Aufgaben alles Gute.
Ein wahrer Krimi entwickelte sich zwischen den Vulkan-Ladys und den TusSies. Mit Beginn der ersten Halbzeit zeichnete sich die Dominanz der Gäste aus Metzingen deutlich ab. Doch Weibern ließ sich keineswegs einschüchtern. Am Ende bedeutete ein 7-Meter die Entscheidung. Die Vulkan-Ladys siegten 29:28.
Mit einem Treffer durch Ina Großmann, die der TuS Metzingen auch über die Saison hinaus erhalten bleibt, schaffen die TusSies einen positiven Start. Nach Neun Spielminuten führt das Team von Edina Rott 4:1. Grund genug für ihre Kollegin Ildiko Barna die grüne Karte zur Auszeit zu ziehen. Bis zur Mitte der ersten Spielhälfte ändert sich wenig, die TusSies blieben am Drücker und entwickelten ein starkes Spiel, dass sie mit 7:3 in Front bringt. Der Pfosten hilft beiden Teams einmal mehr die Höhe der Tore niedrig zu halten. Gefährlich nahe kamen die Vulkan-Ladys in Minute 21. Bis auf zwei Tore (6:8) rückten sie im Spielstand auf ehe Annamaria Ilyes fortan für die TuS wieder auf der Platte stand und mit einem Doppelschlag ihre Mannschaft wieder ein Polster verschaffen konnte (´22 - 6:10). Bis zum Kabinengang spielten beide Teams auf Augenhöhe und trennten sich zur Pause mit 11:13.
Die zweite Hälfte des Spiels wurde zu einem echten Schlagabtausch. Sichtbar stärker kam die Heimmannschaft vor 1500 Zuschauern aus der Pause und setzte Metzingen immer mehr unter Druck. Zum ersten Ausgleich des Spiels traf Weiberns Nummer 88 Laura Vasilescu (14:14).
Während TuS-Torfrau Laura Glaser einen starken Rückhalt bot, baute Ilyes die Führung für die TuS erneut aus (16:20). Bis zur 50. Minute begannt eine Durststrecke. Weibern nutzt unter anderem auch die Metzinger Unterzahl und startet einen 7:0-Torelauf. Die Partie ist gänzlich gekippt und eine 23:20 Führung stand für das Heimteam zu Buche.
Sechs Minuten vor Schluss gelint Patricia Stefani der ersehnte Ausgleich, die TusSies sind wieder mit 24:24 mitten im Spielgeschehen. Es sollte nicht der letzte Ausgleich bleiben. In den Schlussminuten setzte es noch ein 25:25, 27:27 und 28:28-Gleichstand. Mit einem Punktgewinn hätten beide Teams verdient leben können. Doch ein Foul in letzter Sekunde bescherte der TuS Weibern einen finalen 7-Meter. Matilda Atanasoka verwandelt letzendlich zum knappen Sieg der Gastgeber. Ein mit Spannung und Emotionen geladenes Spiel fand damit sein aus Metzinger Sicht tragisches Ende.
Im nächsten Spiel trifft die TuS in der Öschhalle auf die HSG Blomberg (09.03.). Einen Punkt haben die TusSies nun Vorsprung auf den 10. Rang und den damit verbundenen Abstiegsplatz, den zurzeit noch Trier belegt. Zu den vorderen Rängen rettete sich heute Weibern, die mit vier Punkten auf Metzingen und fünf Punkten auf Trier einen komfortablen Vorsprung besitzen.
Im Heimspiel gegen Oldenburg verletzte sich TuS-Torfrau Sabine Stockhorst so schwer das ihr nun eine Operation bevorsteht. Bei der gestrigen Untersuchung stellte sich heraus, dass das vordere Kreuzband gerissen sowie der Außenminiskus angerissen ist.
Es soll so schnell wie möglich operiert werden, ein genauer Termin steht jedoch noch nicht fest. Erstmal muss die 26-jährige mit Krücken und einer Schiene am linken Knie die Zeit überstehen. Die bisherige Nummer 2 im Tor, Laura Glaser, rückt damit an erste Stelle. Eine zweite Torhüterin wird vorerst nicht zur Verfügung stehen. Die TuS setzt das volle Vertrauen auf Laura Glaser.
Auf diesem Wege wünscht die ganze TusSies-Familie eine positiv verlaufende Genesungszeit und alles gute für Sabine Stockhorst.
Sie sehen hier einen Beitrag über den TusSies-Talk von RTF.1, dem Fernsehen für die Region Neckar-Alb, www.rtf1.de.
Nach drei Begegnungen, allesamt beim aktuellen Pokalsieger und Tabellenvierten gab der VfL Oldenburg erstmalig seine Visitenkarte in der Öschhalle ab. 620 Zuschauer verfolgten die Partie mit Spannung, denn diese Begegnung erforderte starke Nerven.
Die TusSies konnten trotz einiger technischer Fehler die Partie bis zur Mitte der ersten Halbzeit offen gestalten, der Rückstand betrug maximal zwei Tore. Dann verletzte sich Torhüterin Sabine Stockhorst ohne Fremdeinwirkung schwer am linken Knie, eine genaue Diagnose wird es am Montag geben, sie wird aber wahrscheinlich die restlichen Spiele in dieser Saison nicht mehr bestreiten können. So war es nur allzu verständlich, dass es zu einem Bruch im Spiel der Metzingerinnen kam. Oldenburg konnte dadurch den Vorsprung bis zur Pause auf fünf Tore ausbauen (12:17).
Mit einer Trotzreaktion kam das Team von Edina Rott aus der Kabine. Laura Glaser war nunmehr ein exzellenter Ersatz für Sabine Stockhorst, die 6:0-Abwehr um Barbara Balogh stand gut und die TusSies konnten mit ihrem Tempospiel den Rückstand bis auf ein Tor verkürzen (19:20). Was wäre passiert, wenn in dieser Phase des Spiels nicht ein Siebenmeter und zwei Freie verworfen worden wären? Oldenburg zog wieder auf fünf Tore davon (25:30). Unsere TusSies gaben sich aber bis zum Ende der Partie nie auf und so kam es zu einer knappen 28:31 Niederlage.
Zur Spielerin des Abends wurde Cassandra Engel gewählt, die insgesamt neun Treffer erzielte, davon vier (von fünf) verwandelte Siebenmeter.
Statistik:
TuS Metzingen: Sabine Stockhorst, Laura Glaser, Carolin Tuc, Katharina Beddies, Nastja Antonewitch (n.e.), Teodora Bloj (n.e.), Lisa Mössinger (1), Alexandra Kubasta (2), Julia Smideliusz (2), Patricia Stefani (4), Ina Großmann (5), Barbara Balogh (5), Cassandra Engel (9/4).
Sie sehen hier einen Beitrag über den TusSies-Talk von RTF.1, dem Fernsehen für die Region Neckar-Alb, www.rtf1.de.
Unser nächster Gegner: VfL Oldenburg
Bereits 3 Spiele fanden zwischen der TuS und dem VfL statt, nur bisher keins in der Öschhalle. Das ändert sich am kommenden Samstag (23.02. - 19.00 Uhr).
Hohen Besuch dürfen die TusSies mit dem VfL Oldenburg erwarten. Nachdem bereits im letzten Heimspiel mit dem Thüringer HC der aktuelle deutsche Meister begrüßt werden durfte, steht nun das Match gegen den amtierenden DHB-Pokalsieger an. Dem Sprung in das Final Four stehen die Gäste wieder kurz bevor und auch in der Liga läuft es positiv. Dort belegt das Team von Coach Leszek Krowicki den 4. Tabellenplatz. Der VfL Oldenburg spielt eine offensive und aggressive 3-2-1-Abwehr aus der sie mit Tempogegenstößen immer wieder zu einfachen Toren kommen.
Mit den Toren ähnlich sieht es auch TuS-Trainerin Edina Rott: „Wir müssen unsere technischen Fehler auf ein Minimum reduzieren und in der Abwehr von Anfang sicher stehen und den Kampf Frau gegen Frau annehmen. Daraus können wir dann mittels Konter schnelle und einfache Tore werfen." Das der VfL der Favorit ist steht außer Frage, Chancenlos bleiben die TusSies dennoch nicht: "Zudem müssen wir uns im Angriff viel bewegen und unsere Möglichkeiten nutzen, dann haben wir eine Außenseiterchance“ so Edina Rott weiter.
VfL-Coach Leszek Krowicki baut in seiner Mannschaft u.a. duf die Nationalspielerinnen Sabrina Neuendorf im Rückraum Mitte und mit Wiebke Kethorn am Kreis. Letzere gehört dem VfL bereits schon über 10 Jahre an. Außerdem haben die Gäste mit Laura van der Heijden die derzeit beste Werferin der Liga in ihren Reihen. Ganze 111 Tore weist ihr Torjägerkonto auf.
Der Weg zum Klassenerhalt - ein Appell an die TusSies und ihre Fans
Die TusSies benötigen jede Unterstützung die sie nur bekommen können. Die Saison steht unmittelbar vor dem Ende - zumindest die Hauptrunde. Diese möchten wir alle gemeinsam mit dem Ziel Klassenerhalt abschließen und feiern. Jedes Spiel ist wichtig und verlangt alles ab. Besonders im Fokus stehen aber zwei Spiele im nächsten Monat. Die TusSies reisen am 1. März (Freitag) nach Koblenz um dort gegen die Vulkan-Ladys zu bestehen und zwei wichtige Punkte für Klassenerhalt zu erbeuten. // Anmeldungen und Reservierungen für den Fan-Bus, der das Team begleitet nimmt Herr Uwe Mack an (Tel. 07123-18199).
Am 9. März folgt das Heimspiel gegen die HSG Blomberg/Lippe. Nur mit einer Öschhölle in der Öschhalle schafft das Team gemeinsam mit den Fans dem Gegner zwei Punkte zu entreißen. Wir haben es schon oft genug in der Vergangenheit erlebt, welch eine Dynamik Stimmung und der Zusammenhalt Spiele mitentscheiden können. Die nächsten Wochen stehen ganz klar im Zeichen der "Mission Klassenerhalt - die Herzen schlagen pink". Passend dazu sind ab sofort bei jedem Heimspiel neue Schals und Fan-Shirts erhältlich.
Euch Fans brauchen die TusSies im Kampf um den Klassenerhalt. Der Aufstieg und die Meisterschaft im vergangenen Jahr haben gezeigt wie viel Potential der Frauenhandball in Metzingen samt dem Umfeld hat. Darauf wollen wir gemeinsam aufbauen und 100% geben.
Die TuS Metzingen hat sich mit dem 32:27 (15:12) beim Buxtehuder SV achtbar aus der Affäre gezogen. Ohne Tanja Padutsch und Annamaria Ilyés reiste das Team am Samstag zum Spiel in den Norden. Die Partie war von Anfang an Temporeich geführt und die TusSies ließen sich nicht abschütteln. Über 2:2, 6:6 und 9:9 blieb das Team von Edina Rott dran und konnte dem Tabellenführer der Handball Bundesliga Paroli bieten. Erst ab der 20. Minute setzte sich der Favorit etwas ab und ging mit einer 15:12-Führung in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit hatten die Spielerinnen von Dirk Leun das Spiel fest im Griff und zogen vom Anpfiff wegen davon. Zwischenzeitlich führte der Buxtehuder SV mit acht Toren und ließ sich die sprichwörtliche Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Vor 1.400 Zuschauen im Schulzentrum Nord gaben sich die TusSies aber niemals auf und versuchten immer wieder heranzukommen. Das zeigt sich auch wenn man auf die letzen sieben Treffer des Spieles schaut, von denen ganze fünf Tore auf das Konto der Ermstälerinnen gingen. Trotz dieser Niederlage kann man erhobenen Hauptes die Rückfahrt nach Metzingen antreten und sich nun auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Nachdem Heimspiel gegen Oldenburg warten dann mit den Vulkan Ladies und Blomber zwei direkte Kontrahenten um den Klassenverbleib.
Tore:
Buxtehuder SV: Krause, Lenz: Deen 3, Klein, Wode, Lütz 3, Fischer 4/4, Kaiser, Lamein 2, Ziegler, Stapelfeldt 5, Lamp 2, Langkeit 6, Oldenburg 4, Hayn 3.
TuS Metzingen: Stockhorst, Glaser, Engel 5, Mössinger 3, Balogh 4, Tuc, Kubasta 3, Stefanie 5, Smidéliusz 5, Bloj, Beddies
Auch wenn die aktuelle Situation der TuS Metzingen alles andere als einfach ist, laufen im Hintergrund die Planungen für das Team der kommenden Saison auf Hochtouren. Nachdem man mit dem Ex-Bundesligaspieler Alexander Job den passenden Trainer verpflichtet hat, konnten nun die ersten Personalentscheidungen getroffen werden.
Stockhorst und Großmann bleiben
Sabine Stockhorst wird auch im kommenden Jahr das Tor der TusSies hüten. Seit 2010 steht Sabine im Tor der TuS Metzingen und ist seitdem ein wichtiger Rückhalt und war maßgebend am Aufstieg in die erste Liga beteiligt. „Wir sind froh das Bine auch in Zukunft in Metzingen bleiben wird. Nicht nur als Torhüterin, sondern auch als Persönlichkeit abseits des Feldes ist sie wichtig für uns und fürs Team“, ergänzt Ferenc Rott, Geschäftsführer der Handball Bundesliga GmbH.
Ebenfalls bis 2014 im pinken Trikot auflaufen wird Ina Grossmann. Die 22-jährige Linksaußen der TusSies gehört wie auch Sabine Stockhorst zu den Leistungsträgerinnen der Ermstälerinnen und seit diesem Jahr auch zum erweiterten Kreis der Deutschen HandballNationalmannschaft. „Ina hat sich in den letzten beiden Jahren toll entwickelt und gehört mit ihrer Schnelligkeit zu den besten deutschen Spielerinnen auf ihrer Position. Sie ist ein wichtiger Baustein für unser Spiel und verkörpert mit ihren Fähigkeiten unsere Philosophie des Tempohandballs.“ freut sich Ferenc Rott
Beide Spielerinnen haben sich trotz hochkarätiger Angebote von Top-Teams aus der Bundesliga für Metzingen entschieden. Diese Entscheidungen sollen Signalwirkung für weitere Vertragsverlängerungen und potenzielle Neuverpflichtungen haben.
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Ilyes und Antonewitch verlassen Metzingen im Sommer
Nach der Saison werden sich dagegen die Wege der TuS Metzingen und Annamaria Ilyés trennen. „Wir haben Anna viel zu verdanken und sie hat uns in den vergangenen drei Jahren geholfen, zu dem zu werden was wir heute sind. Wir wünschen Ihr für die Zukunft alles Gute“, betont Rott. Die 32-jährige Rückraumspielerin wechselte 2010 von HSG Blomberg-Lippe ins Ermstal. Wohin Sie im Sommer wechseln wird steht aktuell noch nicht fest. Bis dahin ist sie ein wichtiger Baustein im Team von Edina Rott und soll mit ihren Toren zum Klassenerhalt beitragen. Grund für die Trennung ist die sportliche Neuausrichtung, in deren Konzept Annamaria Ilyés keine adäquate Rolle spielt.
Auch für Nastja Antonewitch wird es kein neues Vertragsangebot geben. Die vor der Runde von der SVG Celle gewechselte Rückraumspielerin wird nach Saisonende den Verein wieder verlassen. „Nastja hat unsere Erwartungen leider nicht erfüllt und spielt ebenfalls in den Planungen für die neue Saison keine Rolle. Wir bedanken uns trotzdem für die abgelaufene Saison und wünschen Ihr viel Erfolg“, so Ferenc Rott.
Live-Übertragung der Partie Buxtehuder SV - TuS Metzingen
Gegen den Thüringer HC konnten unsere TusSies lange mithalten, wie wird es ihnen am kommenden Samstag (16. Februar) beim aktuellen Spitzenreiter in Buxtehude ergehen? Mit einem Sieg würde der TuS Metzingen wieder an die Play-off-Plätze heranrücken. Um 16 Uhr geht´s los in der Halle Nord mit der Partie Buxtehuder SV gegen TuS Metzingen. Das Nord-Süd-Duell wird ab 15.40 Uhr als Livestream im Internet unter www.bsv-live.tv und www.hbf-video.net übertragen.
Zusätzlicher Bus nach Koblenz
Auf Grund der hohen Nachfrage für das Auswärtsspiel unserer TusSies beim Mitaufsteiger, den Vulkan- Ladys Weibern/Koblenz, wird ein zweiter Bus eingesetzt. Die Mitfahrt kostet für Erwachsene 20 Euro, für Kinder 10 Euro. Das Spiel findet am 01.03.2013 (20 Uhr) in der Conlog-Arena – ehemals Sporthalle Oberwerth - in Koblenz statt. Ansprechpartner für Reservierungen und Fragen ist Herr Uwe Mack (Tel. 07123-18199).
Der aktuelle deutsche Meister präsentierte sich nicht als Übermannschaft, trotzdem war der Respekt unserer TusSies vor dem Thüringer HC in der ersten Viertelstunde deutlich. Einfache technische Fehler im zweistelligen Bereich verhinderten in dieser Phase ein weitaus besseres Ergebnis als einen knappen Rückstand von 11:12 in der 27. Minute. Drei Minuten Unachtsamkeit sorgten dann für einen 11:15 Halbzeitstand.
Das erste Tor nach der Pause gelang der Truppe von Edina Rott erst nach sechs Minuten: Julia Smideleliusz erzielte ihren einzigen Treffer zum 12:17. Mit der Einwechslung von Annamaria Ilyes wurden die TusSies stärker und konnten bis zur 44. Minute den Rückstand auf drei Tore verkürzen (18:21). Danach musste die Heimmannschaft dem hohen Tempo Tribut zollen, und der Rückstand wuchs letztendlich zum Endergebnis von 21:32.
Vier Dinge bleiben festzuhalten: 1) Leichte Fehler werden von Spitzenmannschaften gnadenlos bestraft, ebenso sogenannte „Freie“, die mehrfach verworfen werden. 2) Nur 13 Feldtore reichen nicht für einen Sieg. 3) Spitzenmannschaften und Nationalspielerinnen genießen einen Schiedsrichterbonus und 4) Unsere TusSies haben sich nie aufgegeben und gingen bis zum Ende der Partie das hohe Tempo mit.
Zur Spielerin des Abends wurde Nationalspielerin Nadeshda Nadgornaja vom Thüringer HC gewählt, die mit zehn Feldtoren überragte.
TusSies-Tore:
Annamaria Ilyes (7/5), Cassandra Engel (5/3), Patricia Stefani (3), Ina Großmann (2), Barbara Balogh (1), Carolin Tuc (1),Alexandra Kubasta (1), Julia Smideliusz (1)
Ein waschechtes Eigengewächs ist Caro: bereits vor elf Jahren streifte sie sich das Metzinger Trikot über. Die heute 21-Jährige ist auf dem Feld ein wahrer Allrounder und vor allem in der Abwehr ein echt Kämpfer.
Wie bist Du zum Handball gekommen? Im Alter von 4 Jahren schickte mich meine Patentante mit ihrer Tochter zusammen zu den Minis beim VfL Pfullingen. Das hat mir dann so viel Spaß gemacht, dass ich dabei blieb. Bis zur E-Jugend spielte ich dann nur mit Jungs zusammen. In der D-Jugend wechselte ich dann vor 11 Jahren zur TuS Metzingen.
Du darfst den Handball reformieren – Was änderst Du? Ich würde mir Gleichberechtigung des Frauenhandballs wünschen, das heißt auch höhere Gehälter für Frauen. Außerdem sollten mehr Mannschaften in der 1. Liga spielen und der Playoff-Modus abgeschafft werden - wer am Ende der Saison an der Spitze steht, soll auch Meister sein!
Vervollständige: Ich wollte schon immer mal ... nach meinem Studium im Ausland leben, viel Geld verdienen und dann auf Mauritius Urlaub machen. Allgemein reizt es mich, einmal die Welt zu bereisen und dabei viel zu sehen und zu erleben.
Was machst Du gerne in deiner freien Zeit? Leider bleibt nicht viel freie Zeit, aber wenn man doch mal frei hat, gehe ich gerne feiern, tanzen, mache was mit Freunden und lese.
Was macht Dich glücklich? Ich denke das größte Glück empfindet man, wenn man andere glücklich macht! Aber manchmal reicht auch schon ein gutes Essen oder ein tolles Spiel aus, um mich glücklich zu machen.
Was sind Deine persönlichen Stärken und Schwächen? Stärken: Ehrgeiz, Fleiß, Team- und Kampfgeist Schwächen: Schokolade, Dickkopf, Perfektionist
Nenne drei Deiner Lieblingsfilme! The Dark Knight, Herr der Ringe-Trilogie, Fluch der Karibik
Auf was könntest du sehr gut verzichten? Prüfungsstress und lange Auswärtsfahrten.
Was wolltest Du schon immer einmal besitzen? Einen Porsche und ein Haus am Meer.
Was fällt anderen an Dir auf? Als erstes meine großen Augen. Außerdem denken alle ich sei ein Streber …
In welchem Land könntest Du Dir vorstellen zu leben und warum? Italien oder Frankreich. Weil das 2 von 4 Sprachen sind, die ich lerne und es dort wunderschöne Strände und tolle Großstädte gibt.
Und sonst noch was …!? Ich wünsche mir, mit Eurer Unterstützung, liebe Fans, den Klassenerhalt zu sichern und wünsche euch heute ein spannendes und hoffentlich erfolgreiches Spiel.
Die Nummer 10 trägt bei den TusSies Anna. Die Rückraum-Shooterin ist seit 2010 fester Bestandteil des Teams und wurde in der Aufstiegssaison sogar zur besten Spielerin gewählt. Ihre Tore sind immens wichtig, dafür lässt sie sich auch gerne ausführlich vom Physio pflegen…
Hast Du ein bestimmtes Ritual am Spieltag? Ich habe sogar mehrere! Ich trage zum Beispiel immer das gleiche Schweißband. Das habe ich von meinem Bruder bekommen, er hat, als er es trug den EHF-Pokal gewonnen. Außerdem rede ich vor jedem Spiel unbedingt mit meiner Mutter. Wenn ich zur Halle fahre höre ich immer die gleiche CD, wenn ich nach Metzingen rein fahre läuft Dr. Alban mit „Sing Halleluja“ . Bei unserem Physio Tomi bin ich immer die Letzte. Nach der Besprechung trinke ich immer L-Carnitin und Fatburn und für die Halbzeit habe ich immer eine Cola dabei.
Wer sitzt in der Kabine neben Dir? Da sitze ich immer neben Barbara, weil wir uns einfach super verstehen. Wir haben auch ein gemeinsames pinkes Handtuch, auf welchem in zwei Ecken unsere Spitznamen „Baba“ und „Nusi“ stehen. Warm mache ich mich übrigens immer neben Alex.
Welchen Sport findest Du neben dem Handball gut? Ich mag es, wenn wir im Training Fußball spielen. Sonst fahre ich gerne Fahrrad, ich faulenze aber auch gerne…
Welche Bücher liest du gerne? Bücher von der ungarischen Schriftstellerin Fejös Éva und die Bücher von Coelho.
Was ist charakteristisch für Dich? Wie ich mich nach einem Tor freue. Außerdem bin ich vor jedem Spiel fast eine halbe Stunde bei unserem Physio…
Wie kann mich dich reizen? Ich bin ein ruhiger Typ, man kann mich nur sehr schwer ärgern.
Was würdest Du gerne aus Deiner Heimat importieren? Ich würde meine Familie, vor allem meine Mutter und meinen Bruder herholen, dann wäre alles perfekt.
Und was sollte man in Deiner Heimat gesehen haben? In unserem Oldschool Auto Dacia fahren… Wir haben in Rumänien viele Sehenswürdigkeiten wie die schönen Berge, viele Seen und Wasserfälle. Unbedingt sollte man den Blumengarten von meiner Mutter sehen. Und in unserem selbstgebauten Holzjacuzzi baden. Der steht draußen, da badet man auch im Winter bei minus 28°C. Vor allem muss man aber die siebenbürgische Gastfreundlichkeit erfahren und erleben.
Du gewinnst im Lotto! Was tust Du? Ich würde eine Weltreise machen und versuchen zu helfen.
Was machst Du in 10 Jahren? In 10 Jahren?? Keine Ahnung, ich lasse mich einfach überraschen!
Und sonst noch was … !? Ich wünsche mir nur Gesundheit für meine Familie und mich! Und auch für Euch liebe Zuschauer!!
Das Team aus Metzingen hatte ohnehin schon eine weite Anfahrt in den Norden Deutschland zu bewältigen. Hinzu kam die geschwächte Mannschaft - durch Krankheit fehlten Laura Glaser, Julia Smideliusz und Lisa Mössinger. Angeschlagen durch eine Grippe aber spielbereit fanden sich Sabine Stockhorst, Patricia Stefani und Barbara Balogh ein. Tanja Padutsch musste das Spiel im Live-Ticker verfolgen, sie liegt derzeit mit einem Knorpelschaden in der Tübinger Klinik.
Das Pokalduell begann Oldenburg mit Tempo-Handball und entwickelte das Spiel selbst. Nach 16 Minuten zeigte die Anzeigetafel eine 12:1 Führung an. Fast jeder Angriff der Gastgeber endete mit einem Torerfolg und im Gegenzug lief VfL-Torfrau Wester zur Höchstform auf. Bis zur Halbzeit konnte die Tordifferenz beider Teams nur um einen Treffer verkürzt werden. So verabschiedeten sich der VfL und die TuS mit einem 19:9 in die Kabinen. „Wir waren die ersten 15 Minuten überhaupt nicht auf der Höhe“, urteilte TuS-Trainerin Edina Rott unzufrieden.
Nach der Pause hat sich das TusSies-Team zwar etwas gefangen, doch gegen das einseitige Spiel waren sie machtlos. Die kleinsten Fehlern wurden sofort wieder vom VfL bestraft. Den Schlußpunkt in der Partie setzte die Rechsaußen Maike Schirmer mit einem Kempa-Trick und dem damit verbundenen Endstand von 37:24. Selbst in voller Besetzung wäre die Aufgabe in Oldenburg nicht einfacher geworden. Der aktuelle Pokalssieger wollte unbedingt in das Viertelfinale einziehen und spielte eine überragende Partie.
Gegen den Tabellenzweiten und gestandenen Bundesligisten HC Leipzig konnte Metzingen wie bereits schon im Hinspiel nichts ausrichten. Die TusSies hatten das Nachsehen und verloren am Ende deutlich mit 25:34 in Leipzig.
Nach dem Erfolg gegen die HSG Bad Wildungen eine Woche zuvor setzte es nun wieder einen kleinen Dämpfer, wobei die Rollenverteilung vor Spielbeginn klar war. Zwar starteten die Metzinger Damen zunächst gut in die Partie und konnten in der ersten Viertelstunde immer wieder den Gastgebern in den Blau-Gelben Trikots gefährlich nahe kommen, doch für eine Überraschung reichte es nicht. Mit einem 1:0 durch Julia Smideliusz begann das Spiel zuversichtlich - selbst in der 13. Spielminute war das Spiel in Leipzig noch offen. Alexandra Kubasta traf zum 6:7 Anschlußtreffer aus Metzinger Sicht. Bis zur Halbzeitpause erhöhten das Team von HC-Coach Stefan Madsen das Tempo und lieferte so eine 17:12 Pausenführung ab.
Im zweiten Durchgang blieben die TusSies chancenlos. Die Leipzigerinnen hielten weiter fest an ihrem Tempo und bauten kontinuierlich die Führung aus. Nach der 44. Minute ist das Spiel bereits entschieden gewesen. Metzingen rannte einem 9-Tore-Rückstand hinterher und musste diesen auch als Endstand hinnehmen. Leipzig sicherte sich mit dem 34:25 Sieg zwei Punkte und den zweiten Tabellenplatz. Die TuS belegt derzeit Rang 9 und ist Punktgleich (8:20) mit den dahinter liegenden Vulkan-Ladys aus Weibern.
Die Nervosität beider Mannschaften prägte zu Beginn die Partie. Die Vipers aus Bad Wildungen, Tabellenletzte und finanziell wie personell arg gebeutelt, hielten aber das Spiel bis Mitte der ersten Halbzeit offen (7:7), weil man unseren TusSies die Verunsicherung, resultierend aus den beiden letzten Auswärtsspielen anmerkte: Ein paar „Freie“ wurden vergeben und die Abwehr war nicht immer im Bilde.
Allein Sabine Heusdens von den Vipers zeichnete für die ersten sechs Tore der Gästemannschaft verantwortlich, davon fünf verwandelte 7-Meter (insgesamt kam sie auf zwölf Treffer). Dann wurde die Mannschaft von Edina Rott stärker, sowohl in der Abwehr wie auch im Angriff. Die Folge: Über 13:10 (27. min.) ging man mit einer 15:12-Führung in die Pause. Gegenüber der letzten Auswärtspartie in Trier setzten die TusSies dieses Mal die taktische Marschroute in der zweiten Halbzeit konsequent um. Über eine gute Abwehrleistung wurde den 860 Zuschauern Tempohandball geboten, und der Vorsprung wuchs kontinuierlich. Dabei war der Gästemannschaft nun auch deutlich anzumerken, dass sie aufgrund von wenig Wechselmöglichkeiten konditionell abbaute. Über die Stationen 19:13 (35. min.) und 27:16 (50. min.) gewannen die TusSies deutlich und ungefährdet mit 34:22. Bis auf Patricia Stefani trugen sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste ein, die pfeilschnelle Ina Großmann ragte dabei mit acht Treffern heraus und wurde zu Recht zur Spielerin des Abends gekürt.
Aufstellung und Tore:
Sabine Stockhorst, Laura Glaser, Patricia Stefani, Barbara Balogh (1); Julia Smideliusz (1), Tanja Padutsch (1), Katharina Beddies (1), Nastja Antonewitch (2), Carolin Tuc (3), Alexandra Kubasta (3), Cassandra Engel (4), Lisa Mössinger (4), Annamaria Ilyes (6/4), Ina Großmann (8)