Vorbericht: TuS Metzingen vs. Borussia Dortmund
Am kommenden Samstag hat die TuS Metzingen den BVB aus Dortmund zu Gast. Bei diesem Heimspiel des 17. Spieltages wollen die Spielerinnen von Edina Rott wieder ihre Leistung aus dem Harrislee-Spiel abrufen. Dort gewann man das Spiel überlegen mit 33:26 und konnte die beiden Ausfälle von Julia Smideliusz und Cassandra Engel kompensieren. Verletzungsbedingt werden Sie auch weiterhin nicht mit an Bord sein. Mit einer starken Abwehrleistung und einer kompakten Spielweise sollen die zwei Punkte in der Öschhalle bleiben und gleichzeitig den Punktverlust im Hinspiel wieder wettmachen - das Spiel in Dortmund endetet 26:26.
"Die Borussia wird mit einem breiten Kader anreisen, welcher uns leider nicht mehr zur Verfügung steht. Mit viel Erfahrung und großer Torgefahr steht sicherlich Dagmara Kowalska im Mittelpunkt des BVB. Aber auch mit Spielerinnen wie Natasa Kocevska, Svenja Spriestersbach und Zuzana Porvaznikova ist der BVB gut besetzt." so Coach der TusSies Edina Rott. Das die Borussia nun in der zweiten Liga spielt und letztes Jahr sich als siebter und damit letztmöglicher Kandidat für die eingleisige zweite Liga qualifiziert hat wollte im Ruhrpott wohl auch keiner Wahrhaben.
Die Tradition beim Frauen-Handball ist in der Stadt des deutschen Fußballmeisters eine weitreichende. So wurde die Handball-Abteilung bereits 1926 gegründet. Den DHB-Pokal-Sieg konnten die Gelb-Schwarzen im Jahre 1997 für sich verbuchen, ebenso ein langjähriger Aufenthalt in der Bundesliga. Dahin soll der Weg für die Mannschaft von Trainerin Alice Vogler wieder führen. Aktuell auf dem 4. Tabellenplatz sind sie zumindest mal nicht abgehängt von der Spitzengruppe der 2. Liga.
Neben dem attraktiven Top-Spiel wird es für die Sponsoren und Gönner der TusSies ein tolles Schmankerl geben. Vor Spielbeginn wird in der Mensa der Öschhalle ein TusSies-Sponsorentreff veranstaltet. Als Gastredner und späterer Zuseher des Spiels darf Ekke Hoffmann begrüßt werden. Er wird über die Entwicklung des Frauenhandballs berichten und sicherlich auch Einblicke in seinen Erfahrungsschatz gewähren. Schließlich ist Hoffmann bereits drei mal Bundestrainer der Frauen gewesen. Auch Ferenc Rott wird aus Sicht des Geschäftsführers einige Worte an die Sponsoren richten und richtungsweisend von der Zukunft sprechen.
Für die Fans bleibt nach dem Spiel hoffentlich ein Sieg zu feiern, der wie könnte es auch anders sein im Winter das Motto "Apres-Ski" trägt. Auf der Laufbahn wird nach Spielende eine Apres-Ski-Bar aufgebaut und passend dazu auch Party-Musik laufen. Wie gewohnt wird auf Trainertalk, Tombola und Ehrung der Spielerin nach der Partie nicht verzichtet.
Spielbericht: TSV Nord-Harrislee vs. TuS Metzingen
Die lange Reise zum 16. Spieltag nach Harrislee hat sich für die TusSies gelohnt. Mit zwei Punkten im Gepäck und dem Wissen, dass Weibern in Bietigheim eine Niederlage erlitt, konnten die rund 850 Kilometer nach Metzingen mit einer guten Feierlaune bewältigt werden. Mit 33 zu 26 siegten die Metzinger TuS-Damen und verteidigten erfolgreich den 2. Tabellenplatz. Der Abstand zum Erstplatzierten Weibern beträgt somit nur noch ein Punkt.
Der erste und zweite Treffer im Spiel für die TusSies geht auf das Konto von Annamaria Ilyes. Zwischendurch verwandelt Melanie Legarth für Harrislee einen 7-Meter und es steht 1:2 in der 3. Spielminute. Die Führung gaben die Mädels aus der Outlet-City nicht mehr her und behielten von nun an bis zum Schluss die Oberhand. Eine erfreuliche Nachricht gab es vor Anpfiff ebenso, der Einsatz von Barbara Balogh wurde bestätigt und so konnte Edina Rott auch auf die Ungarin zurück greifen.
Gespielt wurde in der Tarper Treenehalle. Nicht unbedingt ein gewohntes Umfeld für den TSV aus Harrislee. Vielleicht mit ein Grund warum die Damen von Coach Blasczyk das Torkonto von Metzingen nie erreichten und überwiegend eine handvoll Tore zurück lagen. Der beste Nordligist der zweiten Liga wusste jedoch auch spielerisch nicht weiter zu überzeugen und ging mit einem 10:16 Rückstand in die Kabine. In der zweiten Halbzeit behielten die TusSies die Oberhand und bauten fleißig die Führung aus und ließen weiter nichts anbrennen. Von der 43. bis zur 48. Minute legten die drei Metzingerinnen Kubasta (1), Tuc (1) und Beddies (2) nochmals einen obendrauf und verwandelten vier Treffer zum Spielstand von 17:29. Fortan wurde das Spielgeschehen auf Seiten der Gäste etwas ruhiger. Bis zur Schlusssirene in der Treenehalle gaben sich die Harrislee-Damen nicht geschlagen und erkämpften nochmals neun Tore. Dem standen nur vier Treffer auf Metzinger Seite entgegen, was jedoch für einen souveränen Sieg im Norden reichte. Dieses Ergebnis bringt somit zwei Punkte ein und lässt die TuS vor dem dritt-platzierten Nellingen (1 Punkt Rückstand) die zweite Woche in Folge auf einem Aufstiegsplatz rangieren.
Vorbericht: TSV Nord-Harrislee vs. TuS Metzingen
Zum ersten Spiel in der Rückrunde muss gleichzeitig die weiteste Fahrt in Angriff genommen werden. 857 Kilometer zeigt der Online-Routenplaner zwischen Metzingen und Harrislee an und lässt so manchen Blick einer Spielerin oder eines Fans Fragezeichen ins Gesicht schreiben. Eine Grenzgemeinde mit rund 11.500 Einwohnern spielt also in der 2. Bundesliga des Damen-Handballs.
Wenn man nun weiß, dass Flensburg eine Stadt in der Nachbarschaft ist wird einem klar das auch in Harrislee das Talent und der Handballsport schon lange groß geschrieben wird. Am Samstag wird um 19.15 die Partie zwischen dem TSV Nord-Harrislee und der TuS Metzingen angepfiffen. Bereits heute am Freitag reist die Mannschaft nach Hamburg um dort zu Übernachten und am morgigen Samstag in einer eigens organisierten Sporthalle trainieren zu können. Anschließend geht es weiter an die dänische Grenze um dort gegen den Tabellenfünften anzutreten.
Neben den Langzeit Verletzten Felia Lehner und Ina Grossmann werden definitiv auch Verletzungbedingt Julia Smideliusz und Cassandra Engel fehlen. Dennoch bleibt das Ziel der TusSies zwei Punkte mit in den Süden zurück zu nehmen. Unterschätzen oder das Spiel auf die leichte Schulter nehmen wäre eine fatale Einstellung. Auswärts landete der Nordexpress aus Schleswig-Holstein am vergangen Spieltag ein 23:23 in Bensheim. Im Hinspiel siegte Metzingen mit 42:28 in heimischen Öschhalle und das Team von Coach Thomas Blasczyk musste mit leeren Händen wieder abfahren. Der TSV Nord-Harrislee ist mit der Handball-Abteilung das Aushängeschild der Gemeinde. Die Gründung des Vereins geht in das Jahr 1950 zurück. Damals wurden die beiden Vereine "Kupfermühler Sportclub von 1946" und der "Harrisleer Sportverein" fusioniert. Zweimal gelang dem Norddeutschen Club bereits der Aufstieg in die 1. Bundesliga. Beide Aufstiege wurden in der ersten Hälfte der 90er Jahre gefeiert.
VVK Ticket-Info DHB-Pokal Achtelfinale: TuS Metzingen - TV Nellingen
Am 4. Februar steigt in der Öschhalle der Derby-Kracher gegen die Nellinger Hornets. Der ewige Rivale kommt zum Austragen der Achtefinal-Partie des DHB-Pokals. Es wird hierbei keinen Online-Kartenverkauf geben. Auf unserer Webseite werden Sie unter Tickets nicht die Möglichkeit zum Karten bestellen haben. Der Verkauf erfolgt u.a. über die Vorverkaufsstellen, dem Kiosk Richter (Bahnhof Metzingen) und der Tourist-Informationen am Lindenplatz.
Beim Heimspiel gegen Dortmund (28.01.) haben Sie ebenfalls die Chance Karten zu erwerben. Für Dauerkartenbesitzer gilt die Regelung, dass allen Inhabern einer TusSies-Saisonkarte ihre gewohnten Plätze bis zum 01.02. reserviert werden, denn für Pokal- und Entscheidungsspiele haben diese keine Gültigkeit. Die Eintrittspreise sind gleich wie in der Liga.
4-6 Wochen Pause für Julia Smideliusz
Das Verletzungspech bleibt an den TusSies hängen. Während des Trainings am Dienstagabend verletzte sich Julia Smideliusz und wird voraussichtlich 4-6 Wochen ausfallen. In der Aufwärmphase zum Training hatte sie sich das Innenband am Knie eingerissen. Ohne Fremdeinwirkung und durch eine ungünstige Bewegung. Von Glück kann nur die Rede sein, dass es nur ein Einriß des Innenbandes ist. Wenn die Genesung gut verläuft wird Smideliusz Ende Februar, Anfang März wieder einsatzfähig sein, denn dort stehen wichtige Spiele gegen Bietigheim und Bensheim an.
Hinrunde beendet - mehr als nur oben mitgespielt
Nach 15 Spieltagen ist nun die Hinserie der Saison 2011/2012 zu Ende gegangen. In der Öschhalle blieb Metzingen ungeschlagen und holte die höchstmögliche Punktzahl in den Heimspielen, auswärts stehen dem drei Niederlagen und ein Unentschieden entgegen. Eine mehr als Zufriedenstellende Bilanz, auch für Geschäftsführer Ferenc Rott:
"Wir haben uns selbst übertroffen, das Ziel welches zu Saisonbeginn ausgesprochen wurde war oben mitzuspielen. Die Situation und die Konkurrenz in der neuen 2. Liga konnten wir nur schwer einschätzen, nachdem aber die Vorbereitung im Sommer schon sehr gut lief und auch der Start in das Spieljahr hervorragend lief, war uns schnell klar, dass wir zu den gejagten gehören werden." Platz 2 bedeutet laut Regelwerk "Aufstieg" und auf so einem Aufstiegsplatz befinden sich die TusSies nun. Hinzu kommt der DHB-Pokal - hier haben sich die Metzingerinnen für das Achtelfinale qualifiziert und mit Nellingen eine lösbare Aufgabe erhalten.
Der Handball in Metzingen bleibt weiter im Aufwind, sportlich mit dem Team sowie auch die Marke "TusSies". Das sieht auch Ferenc Rott so: "Das wir natürlich die Heimspiele in der ganzen Hinrunde ohne Punktverlust über die Bühne gebracht haben, liegt mit unter an den Zuschauern, die aktuellen Zahlen sind sehr positiv, so hatten wir gegen Zwickau rund 560 Zuschauer in der Halle. Das ist ein super Wert. Und wenn es in entscheidenden Spielphasen eng her geht, dann steht das Publikum hinter den TusSies und das merken die Spielerinnen." Auch Sponsoren blicken immer mehr und mit größerer Aufmerksamkeit auf die Marke "TusSies". Am 28. Januar findet vor dem Heimspiel gegen Dortmund ein "get-together" mit Sponsoren statt. Sozusagen ein Neujahrsempfang in der Öschhalle. "Es haben sich auf Grund von neuen Marketingkonzepten und Ideen in den letzen Jahren ganz neue Möglichkeiten ergeben ein Sponsoring attraktiver zu machen. Dazu gehören genau solche Veranstaltungen wie vor dem Spiel gegen den Dortmund." so Rott.
Cassandra Engel fällt für den Rest der Saison aus
Eine bittere Diagnose muss erst einmal verkraftet werden. Wesentlich kürzer als die Zeit zum verschmerzen anhält, ist der Moment in dem ein Kreuzband reißt. Cassandra Engel die Spielerin mit der Nummer 2 bei den TusSies hat sich ohne Fremdeinwirken beim Spiel gegen Zwickau (15. Spieltag) genau dieses gerissen. Mindestens sechs Monate wird die in der Lutherstadt Wittenberg geborene Handballerin ausfallen. Damit wird sie in der aktuellen Saison nicht mehr im Trikot der TuS zu sehen sein. Sie wird frühestens zur Vorbereitung wieder einsteigen können. Diese Woche steht erst einmal die Operation an - anschließend konzentriert sie sich erst einmal voll und ganz auf die Reha-Maßnahmen. Im Namen der TusSies wünschen wir Cassandra Engel viel Glück und eine erfolgreiche Genesung! Barbara Balogh hatte sich ebenfalls beim Spiel gegen Zwickau verletzt. Sie erlitt zum Glück nur eine Muskelprellung im Hüftbereich. Ob sie schon gegen Harrislee wieder antreten darf wird sie kurz vor Anpfiff entscheiden. Wohl aber wird Balogh mit Sicherheit gegen Dortmund am 28.01. wieder aufspielen.
Ferenc Rott zeigt sich durch den Ausfall von Cassandra Engel sichtlich angespannt: "Sie ist ein herber Verlust für die Mannschaft. Eine Rückraumspielerin, die nahezu alle Positionen bedienen kann und wichtig für die Abwehr ist lässt sich nicht so einfach kompensieren. Wir müssen nun alle gemeinsam kämpfen und am Limit spielen."
15.01.2012 – Der Liga-Alltag kehrt zurück und beschert den TusSies einen verdienten Heimsieg gegen den BSV Sachsen Zwickau. Am 15. Spieltag konnte ein 34:25 Heimsieg in der Öschhalle gefeiert werden. Allerdings brachte der Samstag-Abend nicht nur Punkte und den 2. Tabellenplatz mitsich, sondern auch zwei verletze Spielerinnen. Barbara Balogh und Cassandra Engel mussten das Feld Verletzungbedingt während des Spiels verlassen. Eine genauere Diagnose konnte noch nicht ermittelt werden, klar ist jedoch, dass das Spiel in Harrislee am kommenden Samstag für die beiden flach fällt.
Das Spiel begann ähnlich wie die Pokalbegegnung in Idstein. Schwer ins Spiel gekommen und nicht konzentriert genug, liefen die TusSies bis zur 18. Minute einem Rückstand hinterher. Zwischendurch konnte zwar drei mal ausgeglichen werden aber Zwickau verstand es besser vor dem Tor zu agieren.
Lisa Mößinger war es schließlich, die in der 18. Spielminute den achten Treffer der Metzingerinnen erzielte und damit eine 8:7 Führung herstellte. Nachdem im Anschluss Alexandra Kubasta auf 9:7 erhöhte, wurde die erste Auszeit von Zwickau einberufen. Der Ballsportverein aus Sachsen wollte schließlich nicht mit leeren Händen zurück fahren, obwohl sich auch Neutrainer Norman Rentsch der hohen Hürde in der Öschhalle bewusst war. Das Spiel entwickelte sich immer mehr zugunsten der Rott-Mädels. Unverdient ganz und gar nicht, bis zur Halbzeit wurde die Führung gehalten und ein Pausenstand von 13:10 erspielt. Mit fünf Treffern in Halbzeit 1 war Routinier Annamaria Ilyes beste Werferin der TuS. Die Nummer 13 des Sachsen-Teams Alexandra Uhlig, Tochter der DDR-Nationalspielerin Petra Uhlig, durfte sieben Sekunden vor der Halbzeitpause bereits den Gang in die Kabine antreten. Sie erhielt nach der dritten Zweiminuten Zeitstrafe die Rote Karte.
Im Gegensatz zu Zwickau ließ Metzingen in den zweiten 30 Minuten nichts anbrennen. 5 Minuten vergingen und Ilyes, zweimal Mößinger und einmal Kubasta sorgten für ein gutes Polster beim nun aktuellen Spielstand von 17:10. Dem Spiel war Sachsen Zwickau nun nicht mehr gewachsen und eine Wende konnte ebenfalls nicht erspielt werden. Zu viele Fehler schlichen sich unter anderem im Angriff mit ein. Der Vorsprung der TusSies wurde weiter gekonnt ausgespielt und fand in der 55. Minuten den Höhepunkt - hier traf Julia Smideliusz zum 32:19 Spielstand.
In den letzten Spielminuten wurde Zwickau wieder etwas Wurfsicherer. Mehr als eine Schönheitskosmetik am Ergebnis war es dennoch nicht. Die Partie spiegelte sich beim Endergebnis von 34:25 wieder. Metzingen behielt über weite Strecken das Spiel sicher im Griff und Trainerin Edina Rott zieht ebenso eine fast positive Resonanz: "Das Spiel betrachte ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen ist die Freude über die zwei Punkte groß und vorallem wegen dem Sprung auf den 2. Tabellenplatz. Doch haben wir gleichzeitig auch zwei Spielerinnen während des Spiel Verletzungbedingt verloren. Barbara und Cassandra werden uns wohl vorerst im Kader fehlen." Auf Grund der Auswärtsniederlage der Schwaben Hornets aus Nellingen belegen die TusSies nun den 2. Rang. Drei Punkte trennen sie vom Tabellenführer aus Weibern. Mit nur einem Punkt Rückstand lauert Nellingen wieder darauf in die Aufstiegszone zurück zukehren.
In der Pokalpartie am vergangenen Samstag Abend wurden die Handballerinnen der TuS Metzingen vor eine lösbare Aufgabe gestellt. Gegen die neugegründete Spielgemeinschaft FSG Idstein/Dotzheim gelang ein souveräner und klarer Auswärtssieg. In der letzen Saison verpassten die Hessinen die Qualifikation zur 3. Bundesliga und mussten den Abstieg aus der Oberliga verkraften. In der aktuellen Runde traten sie schießlich als Landesligist an. Gespielt wurde in der Idsteiner Sporthalle "Am Hexenturm". Ein großes Hexenwerk stand jedoch nicht bevor. Zum ersten Treffer des Spiels kam es in der zweiten Spielminute - durch Barbara Balough gelang die 1:0 Führung. Die Mannschaft von Edina Rott behielt auch nach weiteren fünf Minuten mit 4:2 die Oberhand. Jedoch zufriedenstellend war die Anfangsphase nicht. So veranlasste Trainerin Rott die erste Auszeit beim Stand von 4:5 in der 13. Spielminute.
Anschließend bauten die Metzingerinnen ihre Führung aus und dominierten in der Hexenturm-Sporthalle. Bis zur 21. Minute konnte eine 12:5 Führung erspielt werden. Beide Teams traten den Gang in die Kabine beim Halbzeitstand von 7:18 an. In der Pause wurde zwischen den Pfosten gewechselt, für Sabine Stockhorst kam Manuela Röpnack ins Tor. Die Mädels aus der Ermsstadt schalteten nochmals einen Gang hoch und ihre Spielweise wurde konsequenter. Das erste Tor in Halbzeit zwei konnte Katharina Beddies verbuchen. Ab Spielminute 33 herrschte bei Idstein Eiszeit im Angriff. Die TusSies nutzen die nächsten 18 Spielminuten der zweiten Halbzeit und stellten einen Spielstand von 8:33 her.
In 2012 startet das Team um Kapitänin Patricia Stefani am Samstag, 14.01.2012. Dann empfangen die Ermstälerinnen in der heimischen Öschhalle den BSV Sachsen Zwickau. Als Tabellendritter mit nur einem Zähler Rückstand auf die Aufstiegsränge in das Handballoberhaus machen sich die Akteurinnen auf, um wieder Fans und Freunde der TusSies zu begeistern. Eine Woche vor dem Ligastart geht es in der dritten Runde des DHB-Pokals gegen FSG Idstein/Dotzheim.
Die Zuschauer in der Sporthalle am Hexenturm sahen ein klares Spiel zugunsten der TusSies. Mit einem 37 zu 12 Sieg feierten die Schützlinge von Coach Edina Rott den Einzug in die nächste Pokalrunde. Beste Torschützen im Spiel waren Cassandra Engel und Alexandra Kubasta mit jeweils 8 Treffern.
Das Achtelfinale ist bereits ausgelost und bescherte den TusSies ein Derby. Am 4. Februar wird in der Öschhalle somit der TV Nellingen erwartet. Bevor es zum Pokalfight kommt steht u.a. das erste Liga-Spiel in 2012 an. Am kommenden Samstag geht es dann gegen den BSV Sachsen Zwickau in der Öschhalle um die Punkte.