19.06.2011 – Es ist geschafft! Ferenc, Peter und Wolfgang sind am Samstagabend auf dem Heldenplatz in Budapest angekommen. Nach mehr als 1100 Kilometern und 8 Tagen im Sattel zwischen Metzingen und der ungarischen Hauptstadt war der Jubel groß und die Einigkeit darüber, dass es ein herrliches Erlebnis war, allenthalben vernehmbar.
Nach dem angenehmen Treffen mit Julia in Györ mussten die drei noch bis zu ihrem Quartier in Tata weiter strampeln. Die 24.000-Einwohner-Stadt ist Ferenc noch bestens von Jugend-Trainingslagern bekannt, als er noch gegen die Lederkugel trat bzw. stets bemüht war, Tore zu verhindern. Eine Überraschung wartete sogleich, als eine ungarische Band im Hotel die besten Songs der 80er-Jahre zelebrierte.
Promies helfen über die Berge
Nach diesem dann doch etwas längeren Abend gesellten sich unsere Jungs erst um 11.00 Uhr am nächsten Morgen auf die Räder zur Schluss-Etappe. Und die entpuppte sich plötzlich als ein richtig schwerer Brocken und deutlich härter als erwartet. Denn nicht nur der Genuss des Vorabends sondern auch fiese Anstiege stellten sich in den Weg.
Doch nachdem sich über die Woche Spitznamen gebildet hatten (die drei hatten ja Zeit ohne Ende) und der Kopf nunmal einen sehr hohen Stellenwert beim Überwinden des inneren Schweinehunds einnimmt, waren für Lance A., Jan U. und Edelhelfer Tylor H. alias Ferenc R., Wolfgang M. und Peter G. auch diese Hürden nur kleinere Herausforderungen auf ihrem strickten Weg zum Ziel.
Gebührender Empfang für die Helden der Straßen
Und dann war es soweit. Man hätte sich auch ein Nebengässle aussuchen können, doch wenn, dann macht man das wohl richtig. Auf dem geschichtsträchtigen Heldenplatz wurden die Gewinner von ihren Frauen und weiteren Freunden von Ferenc und Edina empfangen. Dabei gab es nicht nur das lang ersehnte Bussi der Liebsten, sondern noch mehr Belohnungen.
Jeder bekam einen Kranz sowie eine Medaille überreicht und durfte sogleich im Schatten des Heldendenkmals "wie die Großen" mit ungarischem Schnapps und Sekt anstoßen. Ob Letzteres allerdings angesichts der Strapazen den Muskeln gefallen hat, bleibt im Dunkeln. Die Freude über das Geschaffte überwog selbstverständlich.
"Die beste Erholung für den Kopf"
Und noch ein erwähnenswertes Detail kam am Ende zum Vorschein. Peter, der über die gesamte Tour hinweg keinerlei Einblicke in sein Seelenleben und seine Empfindungen gab, öffnete sich. Auch er war müde und die Strecke ging auch an ihm nicht spurlos vorüber. Das war dann doch noch Balsam für die Wunden von Ferenc und Wolfgang, die schon dachten, dass sie die Einzigen waren, die Schmerzen und Anstrengungen zu ertragen hatten.
Einig waren sich alle sofort. "Das war eine Riesengeschichte und eine herrliche Zeit. Wir nehmen überwältigende Eindrücke mit und auch witzige Stunden miteinander", kommt Ferenc aus dem Schwärmen kaum mehr heraus. Und noch einen sehr angenehmen Nebeneffekt macht der Geschäftsführer aus, denn "das war die beste Erholung für den Kopf, besser als jeder andere Urlaub".
Wer gewann den Schlussspurt?
Eine Frage ist dann doch noch offen. Wer hat denn nun gewonnen? Nun, "über die gesamte Fahrt haben wir Scherze darüber gemacht, wer den Sprint am Ende gewinnen wird", erinnert sich Wolfgang, "doch dann waren wir uns eigentlich einig, dass wir das gemeinsam beenden".
Umso erstaunter blickten Peter und Wolgang drein, als Ferenc plötzlich das Tempo erhöhte und anzog. Doch die beiden kennen ihren Pappenheimer nach der gemeinsamen Zeit und fingen nur an zu lachen. So liefen sie einträchtig im Zielort ein und genossen die letzten Stunden mit ihren Familien bei traditionellem ungarischem Essen und ein paar leckeren Tröpfchen.
Auch wir möchten Euch herzlich zu der Leistung gratulieren und bedanken uns für die Verkürzung der Handball freien Zeit.
18.06.2011 – Ein Treffen der ganz besonderen Art gab es am vorletzten Tag der Tour de Budapest. In der trainingsfreien Zeit reiste Rückraum-Ass Julia Smideliusz in ihre Heimat nach Györ. Hier mündet die Raab in die kleine Donau, einem rechtsseitigen Arm der Donau.
Dort überraschten Ferenc, Peter und Wolfgang die 23-Jährige. Julia bedankte sich sogleich mit einer Stadtführung bei herrlichem Sonnenschein. Vor dem Rathaus der 130.000-Einwohner-Stadt posierten die vier für uns und kühlten sich ein wenig ab.

17.06.2011 – Unsere Jungs werden von Tag zu Tag fitter, aber die Belastung ist spürbar. Sie sind planmässig unterwegs und sind schon in der Slowakei angekommen.
Nach Grein (bei Linz) wartete die längste Etappe auf unsere drei Radler Ferenc, Peter und Wolfgang. Über 170 Kilometer führte der Weg durch herrliche Weingebiete und wunderbare Landschaften. Da merkte man die Strapazen kaum mehr.
Der Luxus kehrt ein
Tags darauf fuhren sie dann bis kurz vor Wien. In einem Erholungsgebiet an der Donau gönnten sich die Fahrradfahrer einen ganz besonderen Luxus. Zuerst badeten sie in der Donau. Anschließend sanken sie friedlich in die Gemächer eines 4-Sterne-Hotels. Am kommenden Morgen wartete auch schon ein reichhaltiges Frühstücksbuffet auf die Sportler, die selbstverständlich nur Müsli und Tee zu sich nahmen.
Am gestrigen Morgen genossen sie zu Beginn des Abschnitts, des kürzesten der Tortur, eine Stadtrundfahrt durch die österreichische Bundeshauptstadt. Wie es sich gebührt, wurde diese allerdings auf zwei Rädern vorgenommen. Aber auch hier kam mehr und mehr der Urlaubsgedanke zur Geltung. Und so ließen sich die Jungs in einem typischen Wiener Cafè, das schon seit 1880 seine Gäste verwöhnt, zu einer gediegenen Tasse Kaffee und einem prachtvollen Stück Torte nieder.
Die Hitze nervt, der Körper wird fitter
Bei Temperaturen bis 30 Grad hieß das Ziel Bratislava. Bis dahin wurden teilweise 33 km/h im Schnitt erreicht, was einem Teamzeitfahren der Tour de France gleich kommt. Das wäre zu Beginn undenkbar gewesen, aber "wir merken, dass wir fitter werden", freut sich Ferenc, merkt aber auch an, "dass die Belastung der Tage am Körper nicht vorbei geht."
Die Knie machen keine Probleme, selbst der Hintern hat sich dem Sattel angepasst und schmerzt nicht mehr. Und technische Defekte gab es auch nicht. Es läuft richtig gut und das Ziel Budapest wird wohl am Samstag erreicht werden. "Wolfgang und ich reden schon über unsere Problemchen, nur Peter äußert sich nie", wundert sich Ferenc, ob der Peter diese Tour wohl im Vorbeigehen erledigt, oder doch eher taktiert.
"Unzählige Eindrücke"
In Bratislava waren die drei Gewinner sehr beeindruckt. Die Straßen sind bis spät abends mit tausenden Menschen gefüllt. Bei 28 Grad aber auch kein Wunder. Zur Erholung nutzten sie dieses Mal ein Schiffshotel, das beschaulich auf der Donau schaukelte.
"Wenn ich nach Hause komme muss ich erst einmal ein Buch über die Donau lesen", ist der Ungar begeistert von den Städten und Landschaften am großen Fluss. "Anschließend werde ich alles aufschreiben, denn die vielen Eindrücke kann man kaum fassen."

16.06.2011 – Die TusSies haben ihre personellen Planungen für die bevorstehende Spielzeit 2011/2012 fast beendet. Mit Alexandra Kubasta bleibt eine "Altgediente" den Gelb-Schwarzen erhalten. Regina Bari Nagy und Felia Lehner verstärken die Außenpositionen. Aufrücken werden die Jugendspielerinnen Anna Mayer und Katharina Beddies. Damit stehen nunmehr 13 Akteurinnen für die eingleisige zweite Liga fest.
Bewährte Stütze bleibt
Alexandra Kubasta bindet sich weiterhin an den schwäbischen Bundesligisten. Die Linkshänderin geht nun schon seit 2008 für die Württemberger auf Torejagd. In der regulären Runde markierte Alex 43 Treffer.
Europapokalsiegerin für Rechtsaußen
Kubasta wird künftig von Regina Bari Nagy (Bild) auf Rechtsaußen unterstützt. Die 20-Jährige kommt vom amtierenden Titelträger des Europokals der Pokalsieger Ferencvàros Budapest. Dort war sie Teamkollegin von unserer neuen Kreisläuferin Barbara Balogh.
Neue linke Flügelzange
Ebenso neu zu den TusSies stößt Felia Lehner. Die ehrgeizige Außenspielerin hat in der abgelaufenen Runde für den benachbarten Drittligisten WSG Eningen-Pfullingen 158 Treffer erzielt. Im direkten Aufeinandertreffen letzten September im DHB-Pokal schenkte die 22-jährige Operationstechnische Assistentin den Rott-Schützlingen gleich 9 Tore ein und hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Die Jugend drückt in die "Erste"
Anna Mayer und Kathi Beddies stehen für die herausragende Jugendarbeit in der Siebenkelternstadt. Beide wurden im vergangenen Jahr Deutsche B-Jugend-Meisterinnen und gehören ab der kommenden Spielzeit zum Kader der Damen 1. Dabei wird die 17-jährige Beddies, die auch im Kader der Deutschen Jugend-Nationalmannschaft steht, mit Lehner die linke Außenposition bekleiden. Mayer fühlt sich im mittleren Rückraum wohl und wird wie auch Beddies, weiterhin für die A-Jugend spielberechtigt sein.
Durch diese Personalentscheidungen stehen die Vorbereitungen für die kommende Runde kurz vor dem Abschluss. "Unsere Planungen sind damit fast abgeschlossen. Ich denke, dass wir gut gewappnet sind für die schweren Aufgaben, die in der neuen Liga auf uns warten", blickt Geschäftsführer Ferenc Rott zuversichtlich auf die im September beginnenden Duelle der zweiten Bundesliga.

14.06.2011 – Nun sitzen Peter, Wolfgang und Ferenc bereits drei Tage im Sattel auf ihrer Tour gen Budapest. 450 km sind geschafft und die Stimmung ist nach wie vor gut.
Zum Start an der Öschhalle war es noch ein wenig regnerisch. Claudi, eine der treuesten TusSies-Fans, wünschte noch alles Gute. Und schon nach einigen Kilometern verzog sich das Nass von oben und die Fahrt wurde einfacher. Nach 176 km war die erste Etappe zu Ende und Höchstädt an der Donau, hinter Dillingen gelegen, erreicht. Im engen Sprint zur ersten Tageswertung konnte Ferenc die höhere Endgeschwindigkeit an den Tag legen und gewann knapp vor Wolfgang.
Wunde Stunden auf dem Radel waren schnell eingetauscht gegen ein weiches Bett. Am nächsten Morgen hatte nur Wolfgang etwas zu kämpfen. Denn Kopfschmerzen bahnten sich ihren Weg. Hatte er sich etwas in seine Trinkflasche gemischt, von dem die anderen nichts ahnten? Der Plan sah die Fahrt bis Regensburg vor. Nun hatte Ferenc einen leichten Hänger von ungefähr drei Stunden, doch er blieb dran.
Biergarten als Belohnung
Die Bergankunft entschied Wolfgang für sich. Er hatte die Strapazen des Morgens gut verarbeitet und sammelte neue Kraft. Ferenc schleppte sich ins Ziel und hatte schon Bedenken vor dem kommenden Abschnitt. Doch hierbei legten unsere Jungs sogar noch eine kleine Kaffeepause ein, sodass Passau leichten Fusses erreicht wurde. Nach 450 km an drei Tagen entschädigte der schöne Blick vom Biergarten und ein kühles Weißbier für den Schweiß auf den Straßen.
Vor der heutigen Etappe, die über die Grenze nach Österreich führt, ist das Fazit sehr gut. "Bislang läuft es optimal. Auch der Hintern macht weniger Probleme als erwartet", zeigt sich Ferenc erleichtert und froh über die Anschaffung einer ordentlichen Radhose. Nur die Oberschenkel sind zu Beginn des Tages müde, was sich aber nach den ersten 30 Kilomteren legt.
Zurückhaltung als taktisches Mittel
Die Wettervorhersage meint es nicht gut mit unseren Dreien, denn heute soll es regnen. Grein, 50 Kilometer östlich von Linz gelegen, ist das Tagesziel. Ferenc schielt trotz seiner kleineren Probleme auf der zweiten Schleife auf den Gesamterfolg. "Ich halte mich meistens im Windschatten von Peter. Der ist am fittesten von uns und hat noch nicht einmal geschwächelt. Durch diesen Fahrstil spare ich Kraft, denn ich spekuliere auf den Gesamtsieg bei der Ankunft in Budapest", freut sich der Ungar jetzt schon auf das Eintreffen am Zielort.

10.06.2011 – Die Mannschaft ist im Urlaub. Doch für drei Verantwortliche der TusSies geht es nun erst richtig los. Peter Grahl, Co-Trainer der A- und B-Jugend, Marketing-Mitarbeiter Wolfgang Mayer und Geschäftsführer Ferenc Rott machen sich am morgigen Samstag auf, innerhalb einer Woche mit dem Fahrrad von Metzingen bis Budapest zu radeln.
Wie kommt man nur dazu, sich solche Strapazen freiwillig anzutun? "Letztes Jahr nach dem Ermstalmarathon fragten wir uns, was wir im folgenden Jahr machen wollen", erinnert sich Rott. "Die beiden waren gleich begeistert, als ich ihnen die Tour nach Ungarn vorschlug. Für mich war das immer schon ein Traum."
Doch dieser Traum kann schmerzhaft werden. Mehr als 1100 km warten auf die Radler. Jeden Tag wollen sie dabei um die 140 km absolvieren. "In meinen 8 Wochen Vorbereitung bin ich insgesamt 1100 km gefahren, aber in 8 Tagen wird das eine riesige Herausforderung", ist sich Rott der Aufgabe bewusst.
Die Donau als Wegbegleiter
Gestartet wird Morgen um 09.00 Uhr an der Öschhalle. Diejenigen, die den Mutigen alles Gute wünschen wollen dürfen das gerne machen. Denn anschließend geht es schnellstens die Alb hinauf in Richtung Donau. Über Ehingen, Ulm, Regensburg und Passau wird die Grenze zu Österreich erreicht.
Für die schönen Städtchen Linz und Wien werden die Strampler im Angesicht des Schweißes wohl keine Augen haben, doch durchfahren werden sie diese auf alle Fälle. Nach Bratislava biegen sie dann auch schon auf die Zielgerade ein und steuern auf Budapest zu. "Am Samstagabend warten unsere Frauen in Budapest auf uns. Hoffentlich kommen wir rechtzeitig an, nicht dass sie nachher nicht mehr da sind", scherzt Rott.
Start beim Ermstalmarathon bleibt offen
Der Geschäftsführer erwartet eine harte Tour mit vielen Unbekannten. "Hoffentlich regnet es nicht so viel, denn das wäre sehr unangenehm. Und ich hoffe auf Rückenwind, damit es ein wenig einfacher geht", so Rott, der zwinkernd ergänzt, dass "das Wichtigste ist, dass wir ohne Nutzung anderer Verkehrsmittel ankommen."
Auf die Nachfrage, ob Peter, Wolfgang und Ferenc beim diesjährigen Ermstalmarathon antreten werden, möchte sich der Ungar noch nicht festlegen. "Ansich ist es schon unser Plan, aber vielleicht dieses mal nur die kürzere Strecke. Mal abwarten, wie wir uns fühlen."
Wir werden Euch auf dem Laufenden halten und sind gespannt auf die ersten Wasserstandsmeldungen. Unseren Helden wünschen wir derweil eine super Fahrt. Auf dass der Hintern durchhält!

09.06.2011 – Ein weiteres Spiel in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit ist terminiert. Am Donnerstag, 18.08.2011 wird im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung Europapokal-Teilnehmer Frisch Auf Göppingen zu Gast in der Metzinger Öschhalle sein.
Mit der Mannschaft von Trainer Aleksandar Knezevic kommt eine hochkarätig besetzte Truppe ins Ermstal und wird mit Sicherheit ein attraktiver Gast für alle Besucher des Eröffnungs-Events sein.
Die Termine der Vorbereitung:
09.07.2011: Turnier in Altbach
10.07.2011: Ermstalmarathon
18.08.2011: Offizielle Saisoneröffnung mit Frisch Auf Göppingen
20.08.2011: Schelztor-Klinik Cup in Ostfildern
26.-28.08.2011: Sika-Cup in Bad Urach
10.09.2011: 1. Saisonspiel: TusSies – TSV Nord Harrislee
28.05.2011 – Die Saison 2010/2011 ist zu Ende. An einem von Emotionen geprägten Abend gab es Tränen, Jubel, Lacher und hochklassigen Sport für die treuen Metzinger Schlachtenbummler.
Nach einer ausgedehnten Vorstellungsrunde stand der Handball im Scheinwerferlicht der Öschhalle. Die Allstars, eine Auswahl von ehemaligen Metzinger Spielerinnen, trat gegen die aktuelle Truppe von Edina Rott an. Den Auftakt machte Patricia Stefani, die zum 1:0 erfolgreich war, die scheidende Rachel Wilhelm erhöhte gar kurz darauf.
Nach diesem Auftakt nahm Laura Steinbach das Heft der von Jörg Plankenhorn und Emir Hadzimuhamedovic gecoachten Mannschaft in die Hand. Die aktuelle deutsche Nationalspielerin beeindruckte durch elegante Sprungwürfe und glich aus. Doch auch ihre Teamkameradinnen waren nun hellwach. In Minute 13 spielte Ania Rösler Marion Radonic am Kreis frei. Die Nellingerin hatte keine Probleme und ließ Sabine Stockhorst keine Chance.
Die TusSies-Keeperin wusste jedoch auch in dieser Partie zu glänzen und parierte sogleich einen Siebenmeter von Iris Cartarius. Auf der Gegenseite entschärfte Anika Kuhlmann ebenso einen Strafwurf von Julia Smideliusz. Zum Halbzeitstand von 13:12 für die Ehemaligen traf Kathrin Fischer, die noch in der abgelaufenen Spielzeit für die TusSies am Kreis aktiv war.
Die Pause verkürzten in bewährter Manier die Cheerleader "Dancing Shoes" und ein Interview mit den Erstligaakteurinnen Laura Steinbach (Bayer Leverkusen), Ania Rösler (HC Leipzig) und Iris Cartarius (VfL Sindelfingen).
Den ersten spielerischen Glanzpunkt im zweiten Abschnitt setzten die Schützlinge von Edina Rott. Stefani setzte Tanja Schmidt am Kreis in Szene, die sich wie Gerd Müller in besten Zeiten drehte und durch einen herrlichen Heber vollendete. Kurz danach folgte dann eine Premiere. Torfrau Stockhorst zeigte den Fans ihre Fähigkeiten im Rückraum und trat sogar zum Siebenmeter gegen Daniela Hansen an. Nach einer Täuschung zog sie ab. Hansen reagierte jedoch blitzschnell und fischte die Kugel aus dem linken oberen Eck.
Die Allstars zogen nun ein ums andere Tor davon, wobei sich offensiv insbesondere Steinbach, Fischer und Milena Rösler in den Vordergrund spielten. Den Schlusspunkt unter stehenden Ovationen setzte Stefani (zum 29:22 für die Allstars), die nach der Partie für zehn Jahre Treue bei den TusSies geehrt wurde.
Emotionaler Abschied und Applaus bei Ehrungen
Nachdem Abteilungsleiter Siegfried Grabowski die Spielerinnen verabschiedete, die den TusSies den Rücken kehren, übernahm die Mannschaft das Ruder. Das Team dankte ihren scheidenden Kolleginnen Olga Savanyu, Vanessa und Rebecca Frey, Tanja Schmidt, Katja Gahn Aniko Szrnka und Rachel Wilhelm sowie den ausgeliehenen Ina Großmann und Kathi Fischer. Zudem bekam Freya Stonawski ein Busserl. Sie wird weiterhin für die A-Jugend aktiv sein, ihr Zweitspielrecht aber bei Haslach/Herrenberg/Kuppingen ausüben.
Die Ehrung zur Spielerin des Jahres war eine mit Spannung erwartete Angelegenheit. Zweitliga-Topscorerin Annamaria Ilyes gewann vor Sabine Stockhorst und Tanja Schmidt. Die drei durften sich über einen Pokal und tolle Preise freuen. Der Abend klang bei Sekt und leckerem Essen sowie vielen lustigen Anekdoten aus. Am Ende waren sich alle einig: Dies war ein gelungener und harmonischer Abschluss einer durchweg erfolgreichen Spielzeit 2010/2011.
26.05.2011 – Für das TusSies-Revival-Spiel am morgigen Freitagabend haben sich die Verantwortlichen etwas ganz besonderes einfallen lassen. Denn zu einer Nostalgie-Veranstaltung sollen alle eingeladen sein. Darum haben alle Ex-TusSies, die schon mal für die erste Mannschaft auf Torejagd gingen, freien Eintritt. Meldet Euch einfach an der Kasse und genießt einen schönen Abend im Kreise der TusSies-Familie.
Los geht's um 19.30 Uhr (Hallenöffnung 18.30 Uhr), Anwurf der Partie ist um 20.00 Uhr. Wir freuen uns auf Euch!
25.05.2011 – Am kommenden Freitag, 27.05.2011 steigt ab 19.30 Uhr in der Öschhalle der große Saisonabschluss der TusSies. Neben einem beeindruckenden Rahmenprogramm steht das Revival-Match der aktuellen Truppe gegen eine Mannschaft aus Ex-TusSies im Fokus. Dabei ist das Team der Ehemaligen nun komplett.
Zwei bekannte Gesichter in Metzingen werden den Takt der Allstars vorgeben. Beide haben den Handball im Ermstal geprägt und stehen für Sachverstand und Kompetenz. Jörg Plankenhorn ist jedem Fan ein Begriff. Denn der 53-Jährige trainierte bereits 1988 eine Männermannschaft der TuS Metzingen und hat seit dem unterschiedliche Teams zum Erfolg geführt.
Sein Partner an der Linie wird Emir Hadzimuhamedovic sein. Der sympathische 42-Jährige gab drei Spielzeiten lang das Kommando in der Siebenkelternstadt. Er hat neben den TusSies u.a. schon Sindelfingen und Göppingen trainiert. In der vergangenen Saison ist er mit Neckarsulm in die Oberliga aufgestiegen.
May, Radonic und Fischer sind in guter Erinnerung
Auf dem Parkett werden den TusSies auch bekannte Akteurinnen aus der abgelaufenen Spielzeit begegnen. Mit Torfrau Andrea May und Kreisläuferin Marion Radonic kommen gleich zwei der Kontrahentinnen aus Nellingen herüber gefahren. Kathrin Fischer ging gar als Teamkameradin auf Torejagd, war sie doch mit Zweitspielrecht vom VfL Sindelfingen ausgeliehen.
Rösler, Kuhlmann und Klein mit kurzer Anfahrt
Fischer wird noch zwei ihrer Mitspielerinnen vom VfL mitbringen. Denn sowohl Milena Rösler als auch Anika Kuhlmann trugen in der vergangenen Saison das Shirt der Sindelfingerinnen. Derweil hat Patricia Klein eine kurze Reise zur Partie. "Padi" kommt vom benachbarten TSV Urach und fühlt sich auf Linksaußen und auf Rückraum-Mitte wohl.
Freudemann, Duschner und Haas machen die Allstars rund
Nicola Freudemann hat in der abgelaufenen Saison mit Neckarsulm den Aufstieg in die Oberliga geschafft und ist im Rückraum variabel einsetzbar. Sie hat schon unter Emir bei den TusSies trainert. Sabrina Duschner (TSV Haunstetten) und Christiane Haas (TV Großbottwar) waren noch bis Sommer 2010 in Metzingen aktiv und sind dadurch bestens bekannt.
Die drei Erstligaspielerinnen Laura Steinbach, Ania Rösler und Iris Cartarius haben wir bereits angekündigt. Sie werden sicherlich den Ton bei den Allstars in sportlicher Hinsicht angeben. Doch generell sind wir gespannt, was Jörg und Emir aus dem Hut zaubern.
Tickets noch zu haben
Bei Kiosk Richter am Bahnhof und dem i-Punkt am Lindenplatz sind die begehrten Einlassberechtigungen für diesen Leckerbissen zu haben. Oder Ihr reserviert Eure Tickets ganz bequem über die Internetseite durch einen Klick hier. Dauerkarten der abgelaufenen Spielzeit haben Gültigkeit.
24.05.2011 – In der Vorbereitung auf die kommende Spielrunde werden die TusSies auf attraktive und hochkarätige Gegner treffen. Nach Jahren der Abstinenz laufen die Rott-Schützlinge dabei auch wieder beim Handballturnier in Bad Urach auf.
Der Knaller vorneweg: Vom 26.-28.08.2011 messen sich die Ermstälerinnen mit einigen der besten Teams Europas. Beim 51. Internationalen Turnier um den Sika-Cup treffen die Rott-Mädels auf Mannschaften wie den 8-fachen Champions League Gewinner Hypo Niederösterreich oder den Champions League Finalisten von 2010, den rumänischen Vertreter Oltchim Valcea.
Am 01.07.2011 bittet Edina Rott zum Trainingsauftakt. Dann geht's los mit der Unternehmung eingleisige 2. Bundesliga. Und schon nach wenigen Einheiten treten die TusSies beim Turnier des TV Altbach an. Tags darauf folgt dann der erste Auftritt in Metzingen. Beim Ermstalmarathon wird jede Einzelne sehen, wie es um ihre Fitness bestellt ist.
Mitte August wird zur offiziellen Saisoneröffnung ein attraktiver Gegner erwartet. Kurz darauf spielen die TusSies beim Schelztor-Klinik Cup in Nellingen vor. Ob die erste Pokalrunde am 03./04.09.2011 mit den Gelb-Schwarzen statt findet, steht derweil noch nicht fest. Eine Woche danach werden aber die Handballerinnen von Nord Harrislee zum ersten Saisonspiel in der Öschhalle aufspielen.
Die fixen Termine:
09.07.2011: Turnier in Altbach
10.07.2011: Ermstalmarathon
20.08.2011: Schelztor-Klinik Cup in Ostfildern
26.-28.08.2011: Sika-Cup in Bad Urach
10.09.2011: 1. Saisonspiel: TusSies – TSV Nord Harrislee

19.05.2011 – Die TusSies verpflichten mit Barbara Balogh eine frisch gebackene Europapokal-Siegerin. Zudem dreht sich der Personalkreisel weiter und das Team nimmt klarere Formen an.
Mit der 25-jährigen Balogh wurde die vakante Position am Kreis, die durch die Pause von Tanja Schmidt entstand, geschlossen. Die 1,86 m große und 80 kg schwere Ungarin kommt im Doppelpack mit ihrem Freund nach Deutschland, der hier Fußball spielen wird. Wechseln wird sie vom amtierenden Titelträger des Europokals der Pokalsieger, Ferencvàros Budapest, bei dem sie in der letzten Zeit vermehrt in der Defensive zum Einsatz kam. Erst am vergangenen Sonntag konnte sie diesen Titel in Hin- Und Rückspiel gegen den spanischen Vertreter aus Alicante einheimsen. "Mit Barbara bekommt unser Team eine international erfahrene Spielerin am Kreis, von der ich mir zudem in der Defensive eine Verstärkung erwarte," freut sich TusSies-Coach Edina Rott auf die Neuverpflichtung.
Röpnack kommt, Tuc bleibt
In Manuela Röpnack setzen die Verantwortlichen an der Seite von Sabine Stockhorst auf eine Vertreterin der Region. Die Drittliga erfahrene (Albstadt) Torfrau kommt von den Oberliga-Handballerinnen der SG Ober-/Unterhausen und kennt ihre neuen Teamkolleginnen schon. Röpnack trainiert seit Längerem bei der Mannschaft von Edina Rott und Mike Leibssle mit.
Verteidigungsspezialistin Carolin Tuc geht auch zukünftig für die Siebenkelternstädter auf Torejagd. Die 19-jährige Pfullingerin verlängerte ihren Vertrag um ein weiteres Jahr und ermöglicht somit den Trainern mehr Varianten im Rückraum und der Abwehrarbeit.
Stonawski mit Zweitrecht in dritte Liga
Freya Stonawski bleibt bei der TuS Metzingen im Jugendbereich aktiv. Ihr Zweitspielrecht wird die flexible Offensivakteurin jedoch zukünftig bei Drittligist SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen ausüben. Durch diesen Schritt verspricht sich die 18-Jährige mehr Spielanteile und weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Hierbei wird sie am Fuße des Schlossbergs auf bekannte Gesichter treffen. Denn mit den Schwestern Vanessa und Rebecca Frey laufen in der kommenden Spielzeit gleich drei Ex-TusSies im Trikot der SG H2Ku auf.
Wilhelm wechselt nach Rosengarten
Verlassen wird die TusSies derweil Rachel Wilhelm. Die Außenspielerin wechselt nach 6 Jahren in Metzingen zu Erstliga-Absteiger und künftigem Liga-Konkurrenten SG Rosengarten-Buchholz. In Verbindung mit einem attraktiven Job-Angebot wollte die sympathische Erzieherin einen Tapetenwechsel wagen. In der abgelaufenen regulären Saison markierte der Blondschopf 38 Treffer. Die TusSies wünschen Wilhelm in ihrer neuen Heimat alles Gute und freuen sich auf das Wiedersehen am 24.09.2011. Dann werden die "Nordheide Luchse" zu Gast in der Öschhalle sein.
20.05.2011 – Ferienzeit ist Lernzeit – nach diesem Motto trafen sich in den Osterferien die Kinder der Handballschule Ermstal mit ihren Ausbildern und vielen Gästen.
Aufgeteilt in drei Gruppen hatten die Jungs und Mädchen ein anspruchsvolles Trainingsprogramm vor sich. Ob beim gezielten Wurf, dem spielerischen Kampf um den Ball oder bei den kleinen taktischen Übungen – Annamaria Ilyes und Edina Rott waren ganz in ihrem Element. Die beiden Trainierinnen aus der ersten Mannschaft der TusSies waren begeistert vom Interesse und Durchhaltevermögen, dem Wissensdurst und Tatendarang ihrer Schützlinge. "Unsere Ziele sind erreicht. Alle hatten Spaß und konnten sich entfalten", war Edina Rott zum Abschluss der beiden Tage voll des Lobs.
Und da war dann noch der Mann mit der ruhigen Hand: Mike Leibssle. Co-Trainer in der zweiten Liga und an diesen beiden Tagen der ruhende Pol, lenkende Organisator. Wenn er die Hand hob, dann wurde es plötzlich mucksmäuschenstill in der großen Halle. Und im Speisesaal. Dort servierten Sponsor Großmutters Lädle und die Metzgerei Martin Wurz aus Metzingen köstliche Menüs: Spaghetti mit Hackfleischsoße, Salate, Gyrosgeschnetzeltes, Äpfel und ein Joghurt mit frischen Früchten. So gestärkt und liebevoll von Hausmeisterin Silvia Kleinknecht umsorgt herrschte ein positives, leistungsorientiertes Klima.
"Wir werden diese Aktion mit einem viertägigen Camp in den Sommerferien fortsetzen", versprach Manager Ferenc Rott bei der Verteilung der Geschenktüten. So hatten die Teilnehmer auch noch etwas, was sie neben der Erfahrung mit nach Hause bringen konnten: Gute Nudeln von Tress.
Wie geht's weiter? Trainiert wird außerhalb der Ferien immer am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag in der Öschhalle von 16.00 bis 17.30 Uhr. Motivierte neue Interessenten sind herzlich willkommen. Anmeldungen und Informationen gibt es hier
11.05.2011 – Die Bundesliga-Saison 2010/2011 ist seit ein paar Tagen vorbei und die TusSies haben diese mit dem Erreichen des Playoff-Halbfinales sehr erfolgreich abgeschlossen. Und schon wartet das nächste Highlight auf alle Fans. Am Freitag, 27.05.2011 findet das TusSies-Revival-Spiel statt, Anwurf ist um 20.00 Uhr.
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Vereinsjubiläum der TuS Metzingen wird ein Allstar-Team von ehemaligen Metzinger Handballerinnen gegen die aktuelle Mannschaft der Gelb-Schwarzen antreten. Die Allstars rücken dabei mit einigen Hochkarätern in der Öschhalle an, bei denen alle TusSies-Fans nur mit der Zunge schnalzen können.
Rösler, Steinbach, Cartarius und Co. zeigen ihr Können
Bis zum 27.05.2011 werden wir Euch hier auf dem Laufenden halten, wer denn bei den Allstars auflaufen wird. Allerdings stehen folgende Knaller schon fest: Ania Rösler, aktuelle Nationalspielerin vom HC Leipzig; Iris Cartarius vom VfL Sindelfingen und Nationalspielerin Laura Steinbach (Bild) von Bayer Leverkusen. Das verspricht Handball vom Feinsten in der Öschhalle!
Verabschiedung der Spielerinnen – Dancing Shoes heizen ein
Die Partie wird den offiziellen Saisonabschluss der TusSies darstellen. Und hierbei erwartet die Besucher wieder ein buntes Programm. So wird neben hochklassigem Sport und Premium-Unterhaltung durch die Cheerleader "Dancing Shoes" auch neben dem Parkett eine Menge geboten. Eine Tombola mit Luxus-Preisen zum Saisonende lässt die Herzen aller Gewinner höher schlagen. Und auch interessante Insider-Informationen zur neuen Runde werden Ferenc und Edina Rott den Gästen verraten. Zudem werden Tränen fließen, wenn die Akteurinnen verabschiedet werden, die den TusSies nach dieser Saison den Rücken kehren. Ein Kommen lohnt sich in jedem Fall.
Tickets ab sofort erhältlich – Dauerkarten haben Gültigkeit
Der Kartenvorverkauf für diesen Leckerbissen läuft seit dem heutigen Morgen. Bei Kiosk Richter am Bahnhof und dem i-Punkt am Lindenplatz sind die begehrten Einlassberechtigungen zu haben. Oder Ihr reserviert Eure Tickets ganz bequem über die Internetseite durch einen Klick hier
Alle Dauerkartenbesitzer der abgelaufenen Spielzeit dürfen sich besonders freuen. Denn Ihre Karten haben für diese Partie Gültigkeit. Dies ist ein kleines Dankeschön für Eure Treue und ein Ersatz für die ausgefallene Begegnung gegen den TV Mainzlar.
Eintrittspreise wie vor 10 Jahren
Zu einem richtigen Revival-Spiel gehören nicht nur die Akteure von damals, sondern auch angepasste Preise. So müssen alle Erwachsenen lediglich 6 Euro berappen, Ermässigte zahlen gar nur deren 4 Euro. Dies sind die Eintrittspreise, wie sie vor 10 Jahren in der Öschhalle erhoben wurden.
12.05.2011 – Die TusSies haben für die kommende Spielzeit zwei Abgänge zu verzeichnen. Katja Gahn und Aniko Szrnka kehren den Ermstälerinnen zum 30.06.2011 den Rücken.
Sowohl die 22-jährige Linkshänderin Gahn, die vom Liga-Rivalen HSG Bensheim/Auerbach ins Schwabenland wechselte, als auch Torfrau Szrnka verlassen damit nach einer Saison die Gelb-Schwarzen wieder. Gahn erzielte in der regulären Spielrunde 46 Treffer im Trikot der Rott-Schützlinge. Szrnka kam über Kurzeinsätze nicht hinaus.
Die TusSies wünschen Katja Gahn und Aniko Szrnka alles Gute und bedanken sich für die gemeinsame Zeit.
03.05.2011 – Die TusSies basteln weiter erfolgreich an ihrem Kader für die kommende Spielzeit. Mit den Vertragsverlängerungen der Führungsspielerinnen Annamaria Ilyes, Sabine Stockhorst und Julia Smideliusz ist ein wichtiger Schritt gelungen. Derweil macht Tanja Schmidt ein Jahr Pause.
"Mit Annamaria, Sabine und Julia konnten wir die Eckpfeiler unseres Teams an uns binden. Sie haben in der zurück liegenden Saison gezeigt, welch wichtige Akteurinnen sie für die Mannschaft sind", zeigt sich Geschäftsführer Ferenc Rott angetan von der weiteren Zusammenarbeit. Zudem freut er sich über den Coup, die drei Leistungsträgerinnen gleich für zwei weitere Jahre an die Gelb-Schwarzen binden zu können. "Mein Ziel war, wie auch mit unseren großen Partnern, Zweijahresverträge zu schließen, um bestmögliche Planungssicherheit zu haben. Und auch für unsere Fans ist es wichtig, der Mannschaft ein Gesicht zu geben, das sich nicht täglich ändert."
Topscorerin Ilyes fühlt sich im Ermstal wohl und ergänzt, dass "unsere Fans richtig klasse sind". Torfrau Stockhorst hat in Metzingen einen Job gefunden und ist heiß auf die kommende Saison. "Das Team passt gut zusammen und fast alle Leistungsträgerinnen bleiben bei den TusSies", blickt die Physiotherapeutin optimistisch in die gelb-schwarze Zukunft. Für Rückraumshooterin Smideliusz waren die hilfsbereiten Mannschaftskolleginnen und der gute Draht zu Trainerin Edina Rott ausschlaggebend. Zudem "sind die Zuschauer sehr freundlich hier, was ich im Handball so nicht immer erlebt habe".
Damit stehen mit Keeperin Stockhorst und den Rückraumspielerinnen Ilyes und Smideliusz sowie den Neuzugängen Cassandra Engel und Lisa Mößinger bereits 5 Akteurinnen für die kommende Spielzeit fest.
Nicht mehr zur Verfügung wird den Ermstälerinnen derweil Tanja Schmidt stehen. Die Kreisläuferin macht berufsbedingt ein Jahr Pause. "Als wir nach Metzingen kamen war Tanja die erste Neuverpflichtung von uns. Das vergessen wir natürlich nicht. Es waren zwei schöne Jahre mit ihr und die Türe steht immer offen für eine Rückkehr", schaut Rott mit einem traurigen Auge auf die verständliche Entscheidung von Schmidt. Da die 23-Jährige in Reutlingen arbeitet, wird sie auch weiterhin in der Region präsent sein. Die TusSies wünschen Tanja Schmidt alles Gute und bedanken sich für die tolle Zusammenarbeit.
30.04.2011 – Die TusSies müssen nach einem beherzten Auftritt beim SVG Celle die Segel im Playoff-Halbfinale streichen. Nach 60 Minuten hieß es 32:26 (13:12) für die Niedersachsen. Damit ist die Spielzeit für die Mannschaft von Edina Rott nun beendet.
Die TusSies begannen stark in der Fremde und ließen sich zunächst nicht abschütteln. Nach dem ersten Treffer durch die agile Renee Verschuren schlug Julia Smideliusz postwendend zurück. Die Linkshänderin agierte enorm verbessert im Vergleich zur Partie am Mittwoch, als sie nicht richtig ins Spiel fand.
In der Folge setzten sich die Gastgeber jedoch Tor um Tor ab. Angetrieben durch ihre frenetischen Fans waren es allen voran Verschuren und Desiree Comans, die nun Verantwortung übernahmen. Über 7:5 und 8:6 spielte sich der SVG zum zwischenzeitlichen 9:6 (15.) den größten Vorsprung der ersten Hälfte heraus.
Aber die Ermstälerinnen kämpften sich zurück und gingen in Minute 23 zum ersten Mal in Führung. Annamaria Ilyes war mit einem ihrer 5 Tore in Halbzeit eins erfolgreich. Daraufhin reagierte Martin Kahle und nahm die Auszeit. Erst einmal zeigte diese Maßnahme Wirkung, denn Celle glich wiederum durch Verschuren aus. Zum Seitenwechsel traf noch Anna-Katharina Loest, sodass die Niedersachsen mit einem 13:12 in die Kabinen gingen. Verschuren (7 Treffer) und Ilyes (5) schritten ihren Teams offensiv in den ersten 30 Zeigerumdrehungen voran.
Den zweiten Durchgang mussten die TusSies in Unterzahl beginnen, da Ilyes noch eine Zeitstrafe aus den ersten 30 Minuten abzusitzen hatte. Doch nun drehte Ina Großmann auf. Die quirlige Außenspielerin erzielte gleich die ersten vier Treffer der Gelb-Schwarzen und hielt so den Einzug ins Playoff-Finale offen. Rachel Wilhelm erhöhte gar auf 17:16 (39.).
Die unermüdliche Verschuren schlug gleich doppelt zurück, nachdem Smideliusz zwischendurch eingenetzt hatte. Nun trat TusSies-Anführerin Ilyes erneut auf den Plan und schlug zweimal zu. Dies bedeutete nach 47 Minuten den ersten 2-Tore-Vorsprung, was die mitgereisten Fans zum Träumen veranlasste. War hier beim Nord-Meister doch die Überraschung möglich?
Nun ging es hin und her. Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts. Beim Stande von 24:23 für die Rott-Schützlinge begannen die letzten 10 Minuten zu ticken. Dies waren die Horror-Minuten im Hinspiel. Vielversprechend ging's los, denn Desiree Comans' Versuch von der 7-Meter-Linie fand nicht den Weg in die Maschen. Jedoch glich Nastia Antonewitch aus und Susanne Büttner erhöhte gar (54.).
Edina Rott zückte postwendend die grüne Karte, um noch ein letztes Mal Einfluss auf ihr Team zu nehmen. Die Mannschaft um Teamkapitänin Patricia Stefani brauchte zu diesem Zeitpunkt ein kleines Handballwunder, um das Duell mit Celle noch für sich zu entscheiden. Denn, wir erinnern uns, sie mussten mit 4 Toren Vorsprung gewinnen.
Nach der Auszeit glich Kathrin Fischer sofort aus. Wer anders als Verschuren konnte den Metzingerinnen weh tun. Sie verwandelte ihren 7-Meter sicher zum 26:25 (55.). Und es kam noch schlimmer. Durch einen erneuten Wurf von der Linie schraubte sie das Ergebnis noch höher. Nun gab es auf Celler Seite kein halten mehr und die Truppe spielte wie entfesselt auf. Die TusSies-Fans fühlten sich nun an das Hinspiel erinnert. Büttner und Comans setzten noch einen drauf. Das kleine Handballwunder rückte in weite Ferne. Der Bann war vollends gebrochen.
Nach dem 32:26 lagen sich die Celler Akteurinnen in den Armen und feierten mit ihrem Publikum den Einzug in die Playoff-Finals. Ihr Gegner wird am morgigen Sonntag zwischen dem TV Nellingen und Halle-Neustadt ermittelt. Herzlichen Glückwunsch nach Celle und Martin Kahle zu diesem Erfolg.
Wir bedanken uns bei unseren Mädels für eine ganz starke Saison. Erinnern wir uns nur beispielsweise an die Siege gegen Bad-Wildungen oder in Nellingen. Wir freuen uns jetzt schon auf die kommende Spielzeit. Doch zuvor gibt es noch am 27.05.2011 das TusSies-Revival-Spiel. Mehr dazu gibt's schon in wenigen Tagen an gleicher Stelle.
SVG Celle: Lenz, Körner – Schulte, Comans (8/1), Geier, Verschuren (11/5), Antonewitch (1), Robben (3), Ahrens, Meomartino (1), Loest (1), Schulz (2), Büttner (5), Szymzcyk
TusSies: Stockhorst, Frey – Fischer (1), Wilhelm (4), Tuc, Kubasta, Stefani (1), Ilyes (8/2), Smideliusz (5), Großmann (5), Gahn, Schmidt (2), Stonawski
30.04.2011 – Am heutigen Samstag geht es für die TusSies um die Wurst. Beim Rückspiel in Celle müssen die Rott-Mädels mit einer 3-Tore-Hypothek antreten und versuchen, diese umzubiegen, wollen sie noch ins Playoff-Finale einziehen.
Hier gibt's die letzten Stimmen vor dem entscheidenden Anwurf für Euch:
TusSies-Coach Edina Rott: "Wir müssen aus den gemachten Fehlern lernen und diese in Celle abstellen. Wenn uns das gelingt, dann schauen wir, was am Ende dabei rausgekommt."
Torfrau Sabine Stockhorst: "Jetzt erst recht! Wir werden versuchen mit vier Toren Unterschied in Celle zu gewinnen. Dafür müssen wir aber 60 Minuten konzentriert sein. Denn was Celle im Hinspiel geschafft hat, das können wir auch, denke ich."
Patricia Stefani: "Für die 60 Minuten in Celle nehme ich auch mich selber in die Pflicht. Denn man muss auch in den entscheidenden Phasen gegen Spielende einen kühlen Kopf bewahren und mit letzter Konsequenz zu Werke gehen."

29.04.2011 – Nach Cassandra Engel haben die TusSies den nächsten Neuzugang für die kommende Spielzeit zu verzeichnen. Vom Liga-Rivalen HSG Bensheim/Auerbach kommt Lisa Mößinger – zunächst für ein Jahr – ins Ermstal.
Die 20-jährige Lehramts-Studentin fühlt sich sowohl im Rückraum auf allen Positionen, als auch auf Linksaußen wohl. "Lisa ist eine talentierte und sehr variabel einsetzbare Spielerin, die noch sehr viel Potential nach oben besitzt", freut sich TusSies-Coach Edina Rott auf die 1,78m große ehemalige Vereinskameradin. "Zudem ist sie ein sehr positiver Typ für die Mannschaft", ergänzt Rott die Charaktereigenschaften der Hessin.
Momentan kämpft Mößinger noch mit der HSG um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Nach dem Rückzug von Altlandsberg wartet sie mit ihren Kolleginnen auf den Gegner im Playoff-Finale. Dieser wird in der Partie zwischen Bad-Wildungen und Travemünde ausgespielt (Hinspiel: 31:24 für Bad-Wildungen).
28.04.2011 – Die TusSies vergeben im Playoff-Hinspiel gegen den Sportverein Garßen-Celle einen 4-Tore-Vorsprung und gehen nun mit einer Hypothek ins Rückspiel am Samstag. Nach 60 Minuten hieß es in der Öschhalle 24:21 (8:10) für die Gäste aus Niedersachsen.
"Vielleicht war der Druck vor heimischer Kulisse am heutigen Abend zu hoch", versuchte TusSies-Coach Edina Rott eine erste Erklärung kurz nach Spielende zu finden, um dann aber gleich wieder kämpferisch nach vorne zu schauen. "Wir werden aus den Fehlern lernen und mit unseren tollen Fans positiv gestimmt am Samstag nach Celle fahren."
Es ging richtig gut los vor 630 Zuschauern. In Minute zehn feuerte Annamaria Ilyes die Kugel zum 5:2 in die Celler Maschen. Patricia Stefani tankte sich trotz Foul durch und vollendete zum 6:4. Trotzdem kam der TusSies-Motor offensiv nicht so richtig ins Rollen und Edina Rott nahm nach einem Unterhandwurf von Katja Gahn die Auszeit (7:5/20.). Sogleich erhöhte Ina Großmann per Distanzwurf, doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln und hielten durch Jolanda Robben Anschluss.
Nach 24 Zeigerumdrehungen stockte den Fans der Atem. Anna-Katharina Loest setzte zu einem Rückraumknaller an. Ilyes stand ihr jedoch im Weg und bekam den Ball "auf die Zwölf". Die Scharfschützin der Ermstälerinnen lag zunächst auf dem Parkett und musste behandelt werden. Anschließend schüttelte sie sich kurz und biss auf die Zähne – weiter ging's. Mit einem 2-Tore-Vorsprung begaben sich die Teams danach in die Kabinen.
Nach der gerne genommenen Unterhaltung durch die TusSies-Cheerleader "Dancing Shoes" entwickelte sich zunächst eine ausgeglichenene und enge Partie. Renee Verschuren brachte ihre Mannschaft auf 11:12 heran. Nun zogen die Rott-Mädels aber wieder an. Beginnend durch einen erfolgreichen Siebenmeterwurf von Julia Smideliusz folgten Abschlüsse durch Ilyes und Tanja Schmidt zum 16:12. (39.). Dies hielten die Gelb-Schwarzen und hatten beim Stand von 19:15 große Chancen, um noch mehr zu erhöhen. Diese wurden jedoch liegen gelassen.
Das gleiche Bild ergab sich nach der 20:16-Führung. Und es kam nun noch schlimmer. Vorne wurden dicke Möglichkeiten vergeben und hinten griff die Defensive nicht mehr wie zuvor. So kam das Team von Coach Martin Kahle ein ums andere Tor heran und glich in der 56. Minute aus (20:20). Weitere Unkonzentriertheiten ermöglichten dem Nord-Meister eine noch bessere Ausgangsposition für die Begegnung am Samstag.
Smideliusz und Großmann scheiterten gleich doppelt an der gegnerischen Torfrau. Anschließend musste die stark haltende Sabine Stockmann zwei Gegenstoßtreffer durch Susanne Büttner und Nastia Antonewitch hinnehmen. Gahn konnte noch zum 21:24 verkürzen, was am Ende ein wichtiges Tor gewesen sein kann.
Nach dem Schlusspfiff gab es auf Metzinger Seite zunächst hängende Köpfe. Der Einbruch in den letzten Minuten war nur schwer zu verdauen. Doch mit ein wenig Abstand sah man auf die positiven Seiten der Partie und kam zu der Erkenntnis, dass der Primus aus dem Norden nicht unschlagbar ist. An diesem Abend war man eher an sich selbst gescheitert, wenngleich der SVG immer an sich gegelaubt und stets auf seine Chance gelauert hat. Dies ist eine Tugend, die die TusSies nun verinnerlichen sollten, wollen sie am Samstag die Auseinandersetzung noch drehen.
Auf die Unterstützung der eigenen Fans können sie auf jeden Fall bauen. Denn ein proppevoller Bus wird die Reise nach Niedersachsen antreten, um die letzte Gelegenheit auf das Playoff-Finale zu nutzen. Kopf hoch! Gut trainieren und positiv nach vorne schauen. Wir glauben an Euch!
In der nächsten Runde trifft der Gewinner auf Halle-Neustadt oder Nellingen. Das erste Duell dieser beiden endete mit einem 25:25-Unentschieden.


20.04.2011 – Unter der Regie der TuS Metzingen verlief die 1. HVW-Sichtung (Handballverband Württemberg) für die Jungs des Jahrgangs 1998 und Mädels des Jahrgangs 1999 der Bezirke Achalm-Nagold, Bodensee-Donau, Neckar-Zollern und Stauferland strukturiert und reibungslos ab.
Nach dem selbstständigen Aufwärmen der Mannschaften wurde die Begrüßung durch Sichter Jürgen Lebherz und Severin Englmann, HVW-Referenten für Talentsichtung und -förderung vorgenommen. Lebherz bedankte sich insbesondere bei den Eltern für die Unterstützung ihrer Kinder. Ungeschlagene Sieger wurden bei den Mädchen der Bezirk Stauferland. Bei den Jungs war der Bezirk Achalm-Nagold erfolgreich.
Metzingens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Fiedler ließ es sich nicht nehmen und gratulierte den Mannschaften persönlich. Als Präsent wurden für die Siegermannschaften Kempa-Socken ausgegeben. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten vom Bundesligisten TusSies Metzingen Schlüsselanhänger überreicht. Und auch der in Metzingen übliche "Eimer voll Süßigkeiten" fand reißenden Absatz. Für die gelungene Veranstaltung dankte der HVW-Präsident Artschwager allen Verantwortlichen herzlich.
17.04.2011 – Die TusSies verloren ihr letztes Saisonspiel beim SC Riesa mit 29:32 (13:18). Damit beenden sie die Runde als Tabellenvierter und treffen in der ersten Playoff-Partie auf die SVG Celle.
War es die lange Anfahrt? Oder war einfach ein wenig die Luft raus? Zu Beginn sah es keinesfalls so aus. Die Ermstälerinnen gaben den Ton an und führten nach 11 Minuten mit 7:4 Toren. Die Fans dachten, dass es nun so weiter gehen würde wie in den vergangenen Wochen, als Alexandra Kubasta nach 18 Zeigerumdrehungen das 11:8 erzielte. Doch weit gefehlt.
Die Elbehexen, die weder eine Lizenz für die zweite, noch für die dritte Liga beantragt haben, gaben nun mächtig Gas und nahmen das Heft in die Hand. Bis zur Halbzeit drehten sie die Begegnung und gingen mit einem 18:13 Vorsprung in die Kabinen. Nach der Pause ging es hin und her. Und nachdem Patricia Stefani zum 26:28 (55.) traf keimte nochmals Hoffnung auf der Metzinger Bank auf. Doch an diesem Abend waren die Gastgeberinnen zu stark und gewannen ihre Abschiedsvorstellung vor heimischem Publikum.
Die Gelb-Schwarzen müssen sich nicht grähmen, spielten sie doch eine ganz starke Saison, die sie auf dem vierten Rang beenden. Nun bekommen es die Rott-Mädels mit dem Nord-Ersten, der SVG Celle zu tun. Diese dominierten die Nordstaffel nach Belieben und wurden mit 41:3 Zählern unangefochten Meister.
Das Hinspiel der ersten Playoff-Runde findet am Mittwoch, 27.04.2011 um 20.00 Uhr in der Metzinger Öschhalle statt. Zum Rückspiel reisen die TusSies am Samstag, 30.04.2011 nach Celle, das ca. 40 km nördlich von Hannover liegt.
15.04.2011 – Die TusSies treiben ihre Planungen für die kommende Spielzeit weiter voran. Mit der Verlängerung der Partnerschaft zwischen den Ermstälerinnen und dem Recyclingunternehmen ALBA ist ein wichtiger Schritt gelungen.
Das bundesweit tätige Recyclingunternehmen bleibt die kommenden zwei Saisons im Rahmen der Silber-Partnerschaft auf der Trikot-Brust der Handballerinnen und im Umfeld der Halle sichtbar. "Wir freuen uns, die TusSies weiterhin zu unterstützen und auch in Zukunft gemeinsam Erfolge feiern zu können", schaut Michael Stutz, Geschäftsführer der ALBA Neckar-Alb GmbH & Co. KG, optimistisch nach vorn.
Über die Konstanz und die Erweiterung des Engagements freut sich Ferenc Rott besonders. "Die Verlängerung von ALBA ist ein wichtiges Zeichen für uns und unsere Arbeit. Auch auf der Gewerbeschau hat man gesehen, wie wichtig dem Unternehmen die TusSies sind – uns geht es dabei genauso. Zudem passen wir sehr gut zusammen", fasst der TusSies-Geschäftsführer seine Freude in Worte.

14.04.2011 – Die TusSies haben am vergangenen Wochenende die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen in die erste Bundesliga klar gemacht. Der Fernsehsender RTF.1 hat dieses Highlight auf Video aufgenommen.
Die besten Szenen und die wichtigsten Stimmen findest Du unter "Videos" oder hier
11.04.2011 – Die TusSies brachten am vergangenen Wochenende nicht nur auf dem Hallen-Parkett Höchstleistung, sondern auch bei der Metzinger Industrie- und Gewerbeschau. Dabei präsentierte sich das Team von Edina Rott mit Silber-Partner ALBA.
Patricia Stefani und Co. brachten natürlich auch den TusSiefant mit ins Industriegebiet. Das beliebte Maskottchen sorgte für Stimmung und Freude bei den Kleinsten. Zudem versorgten die in pink auftretenden Rott-Schützlinge die Gäste mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen.
Gemeinsam mit dem Fanclub "Immer dabei!" gab es allerlei Grillgut und gekühlte Getränke. Und dem TusSies-Fan wurde nicht nur das leibliche Wohl gestillt. Denn mit dem TusSies-Fanschal wurde ein neuer Artikel aus dem reichhaltigen Fan-Shop präsentiert.
Der Mannschaft bereitete der Auftritt viel Spaß und sie bedankt sich bei allen Besuchern und Gästen am Stand der TusSies. Hoffentlich werden wir Euch alle bald in der Öschhalle bei einem unserer Spiele begrüßen können.
10.04.2011 – Die TusSies schaffen durch einen fulminanten Auftritt vor 500 begeisterten Zuschauern in der Öschhalle den Einzug in die Playoffs. Mit 33:22 (16:9) bezwang das Team von Trainerin Edina Rott die TuS Weibern und wird damit Ende April um den Aufstieg in das Handball-Oberhaus kämpfen.
Konzentriert, fokusiert und perfekt eingestellt – so kann man den Beginn der Ermstälerinnen beschreiben. Und so führte ein gedankenschneller Einwurf von Kathrin Fischer auf Rachel Wilhelm zum ersten Treffer des Abends. Annamaria Ilyes erhöhte vor dem gegnerischen Gehäuse, den eigenen Kasten hielt Sabine Stockhorst mit zwei herrlichen Paraden sauber. Als dann noch Alexandra Kubasta durch einen Heber zum 3:0 traf frohlockten schon die ersten Fans.
Doch ganz so einfach ging es dann doch nicht. Die Vulkan-Ladies nutzen einen leichten Ballverlust der Gelb-Schwarzen zum 1:3 durch Sabine Salz per Gegenstoß. Svenja Huber gelang in der 6. Minute der Anschluss per Siebenmeter. In der Folge kamen die Gäste aus der Eifel in Überzahl gar zum 3:4 (8./Eva Frank) heran. Doch nun war wieder die quirlige Fischer an der Reihe. Die Kreisläuferin fing einen Pass in der eigenen Hälfte ab und verwandelte nach einem beherzten Sprint.
Nach einem für Weibern-Torfrau Lena Knipprath unhaltbaren Schuss ins linke obere Eck von Julia Smideliusz sah Gäste-Coach Jan Reuland das Unheil wohl schon nahen. Er zückte nach einem weiteren Fehlversuch seiner Schützlinge flink die grüne Karte und stellte seine Mädels erneut auf die Mannschaft um Kapitänin Patricia Stefani ein.
Sein Appell drohte allerdings zu versanden. Denn nach Pass von Kubasta trafen zunächst wieder die Gastgeberinnen durch Ilyes aus dem Rückraum. Anschließend schien Weibern jedoch in den Rhythmus zu kommen. Nach einem Heber durch Frank ließ Salz ihre Gegenspielerin durch eine Wurftäuschung stehen und Stockhorst keine Chance. Edina Rott nahm nun ihrerseits die Auszeit, nachdem der Arm der Schiedsrichter bereits oben war und die TusSies lediglich noch einen Freiwurf hatten.
Und der Plan ging auf. Tanja Schmidt und Fischer bildeten einen Wurfschirm für Smideliusz, die zum 9:5 vollendete. Wilhelm und Stefani legten noch einen drauf, so dass die Stimmung in der Halle weiter anstieg. Den Gästen gelang bis zur Halbzeitpause nicht mehr viel, was auch der engagierten Defensivarbeit der Rott-Mädels geschuldet war. Auf der Gegenseite ging der Torreigen derweil weiter.
Fischer drehte sich nach Passtäuschung um die eigene Achse und netzte gekonnt ein. Ilyes traf nach einem Freiwurf. Stefani versenkte per Distanzwurf rechts oben. Smideliusz traf aus sieben Metern und Katja Gahn stellte den Pausenstand von 16:9 her. Die Halbzeit wurde nicht nur durch die Cheerleader "Dancing Shoes", sondern zudem durch eine Verlosung von Konzert-Tickets versüßt.
Nach einem weiteren Blitzstart in die zweiten 30 Minuten durch Ilyes und Wilhelm folgte nach einem Gegentreffer durch Lisa Schenk die Vorentscheidung. Smideliusz war gleich zweimal sicher vom Punkt und Gahn hob die Kugel herrlich über Sophia Kochs. Dies zeigte sie dem Publikum drei Zeigerumdrehungen erneut zum 22:10 (37.) Den 6:0-Zwischenspurt perfekt machten Wilhelm und wiederum Gahn, die zur Spielerin des Spiels gekürt wurde. Kurze Zeit später durfte der sichere Rückhalt Stockhorst auf der Bank Platz nehmen und Vanessa Frey übernahm.
Diese fügte sich nahtlos in die mannschaftlich geschlossene Leistung ein und parierte einige Versuche der Vulkan-Ladies in beeindruckender Manier. Eine Viertelstunde vor Spielende überwand Kreisläuferin Schmidt nach Pass von Smideliusz die Keeperin (25:12) und gab die Vorlage für einen weiteren sehenswerten Spielzug der TusSies. Smideliusz täuschte einen Wurf an und steckte auf die schneidende Stefani durch, die trotz eines Fouls den Treffer markierte.
Die Gastgeberinnen spielten die Partie gekonnt zu Ende und wurden schon zwei Minuten vor der Sirene frenetisch von den Fans gefeiert. Das Team genoss den Beifall sichtlich und bejubelte anschließend gebührend die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen.
Am kommenden Wochenende treten die TusSies zum letzten Rundenspiel in Riesa an. Hierbei gilt es die Konzentration hoch zu halten und im Rhythmus zu bleiben, um an die starke Leistung der Saison anknüpfen zu können. Ob die Rott-Mädels als Tabellenzweiter, -dritter oder -vierter in die Playoffs einziehen, steht derweil noch nicht fest. Dies wissen wir in einer Woche.
TusSies: Stockhorst, V. Frey – Fischer (2), Wilhelm (4), Tuc, Kubasta (3), Stefani (3), Ilyes (6), Smideliusz (6/3), Gahn (5), Schmidt (3), Stonawski (1)
Siebenmeter: 3/5 – 4/6
Zeitstrafen: 3 – 4
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Matthias Knapp / Martin Puchinger
02.04.2011 – Die TusSies nehmen durch ein überzeugendes 25:19 (12:9) gegen den TV Nellingen ums wiederholte Male die Festung Ostfildern ein und stabilisieren zwei Spieltage vor Saisonende den 4. Tabellenrang. Nun haben sie die Chance, am kommenden Samstag, 09.04.2011 vor heimischer Kulisse den Einzug in die Playoffs zu erreichen.
Die TusSies fanden nach der 4-wöchigen Spielpause richtig gut in die Partie. Hoch konzentriert gingen sie sowohl in Abwehr als auch in der Offensive zu Werke. Den Gastgeberinnen allerdings gelang sehr wenig. Ihre Aktionen wirkten nervös und manchmal überhastet. So sahen die gut 1.000 Zuschauer auf Nellinger Seite Fehlwürfe, während die in pink agierenden Rott-Mädels handlungsschnell und präzise auftraten. Das Ergebnis dieses Blitzstarts war ein überraschend deutliches 5:0 nach 6 Minuten und 19 Sekunden Spielzeit.
Hornets-Trainer Stefan Haigis reagierte und wollte in der Auszeit seine Truppe wach rütteln. Nach 9 Zeigerumdrehungen traf dann auch Jessica Schulz zum 1:5, was aber noch keine Initialzündung für den Spitzenreiter darstellte. Denn die stark aufspielenden Julia Smideliusz und Annamaria Ilyes schlugen sogleich mit drei erfolgreichen Abschlüssen zurück (8:2/13.).
Als in der Folge allerdings Daniela Stratmann per 7-Meter zum 6:9 einnetzte und Tanja Schmid eine 2-Minuten-Strafe erhielt griff auch Edina Rott ein und versammelte ihre Mannschaft an der Spielerinnenbank. Auf Augenhöhe verliefen die restlichen Minuten bis zur Pause. Die Fans sahen keinen Handball-Leckerbissen, doch eine vom Kampf geprägte Begegnung der beiden schwäbischen Rivalen. Insbesondere die aggressive Defensivarbeit der TusSies stellte die Hornissen immer wieder vor ein Rätsel. Und so standen zum Seitenwechsel lediglich 9 erzielte Tore auf Seiten der ambitionierten Gastgeberinnen (9:12).
Zur Freude der zahlreichen Metzinger Schlachtenbummler wiederholte sich das Bild des Spielbeginns auch nach Anwurf zur zweiten Halbzeit. Leichtfüssig schraubten Kathrin Fischer und Rachel Wilhelm den Vorsprung in die Höhe. Erfolgreiche Abschlüsse durch Patricia Stefani, wieder Wilhelm und nochmals Kapitänin Stefani ließen bei Gegentreffern von Tina Habiger und Anna-Lena Unseld den Favoriten nie richtig rankommen (17:11/41.). Zu diesem Zeitpunkt hatte Haigis schon seine zweite Auszeit genommen und konnte somit diese Form des Eingreifens nicht mehr einsetzen.
Auf der Gegenseite beobachtete Rott, wie ihr hervorragend eingestelltes Team die Vorgaben umsetzte und an diesem Abend immer die passende Antwort parat hatte. Nachdem Smideliusz und Fischer auf 20:13 (49.) erhöhten und die Abwehr vor einer überragend haltenden Torfrau Sabine Stockhorst weiterhin sicher stand, gedeihte die Hoffnung mehr und mehr, dass die zwei wichtigen Punkte ins Ermstal entführt werden können.
Und die "Pink-Ladies" enttäuschten ihre Fans nicht. Gekonnt spielten sie die Partie zu Ende. Katja Gahn traf mit der Schlusssirene zum laut gefeierten 25:19-Erfolg und leitete die Jubelsprünge ihrer Teamkolleginnen und der Fans ein.
Von Beginn an gaben die Ermstälerinnen an diesem Abend den Ton an und ließen den Tabellenführer über die gesamte Spieldauer nicht einmal in Front gehen. Durch diesen verdienten Sieg vor lautstarken TusSies-Fans steigen die Möglichkeiten auf die Qualifikation für die Playoff-Spiele um den Aufstieg in das Handball-Oberhaus. Dies können die Rott-Mädels schon am kommenden Samstag um 19.00 Uhr in der Partie gegen die TuS Weibern klar machen.
So spielten sie:
TV Nellingen: May, Schneider – Schulz (1), Heinzmann, Maric (4), Habiger (2), Unseld (1), Gall (3), Radonic, Zukauskaite, Faustka, Heinzelmann (1), Heimgärtner, Stratmann (7/4)
TusSies: Stockhorst, V. Frey – Fischer (3), Wilhelm (3), Tuc, Kubasta, Stefani (3), Ilyes (7/2), Smideliusz (6/1), Gahn (2), Schmidt (1), Stonawski
Siebenmeter: 4/4 – 3/5
Zeitstrafen: 4 – 5
Zuschauer: 900
Schiedsrichter: Matthias Rupp, Roland Tschirley
TusSies-Chef-Coach Edina Rott: "Großes Lob für Team und Fans. Wir haben gekämpft bis zum Schluss und einen tollen Erfolg errungen, dessen Basis die starke Abwehr bildete."
TV-Trainer Stefan Haigis: "Alles bei Metzingen war auf höchstem Niveau, während wir den Kampf nicht angenommen haben."
TusSies-Kapitänin Patricia Stefani: "Wir waren von Beginn an hellwach und hochkonzentriert, haben blitzschnell umgeschaltet und den TVN ausgekontert. Unsere Abwehr samt Torfrau hat überragend agiert."
TusSies-Abwehrspezialistin Carolin Tuc: "Wahnsinn, dieser Sieg hier. Und dass wir nur 19 Gegentore in Nellingen kassierten ist super. Wir haben 60 Minuten lang gezeigt, was wir leisten können."

25.03.2011 – Die TusSies Metzingen verpflichten für die kommende Spielzeit 2011/2012 Rückraumspielerin Cassandra Engel. Zudem stehen mit Vanessa und Rebecca Frey die ersten Abgänge fest.
Die 25-jährige Engel kommt vom Erstligisten VfL Sindelfingen ins Ermstal und unterschrieb einen Vertrag bis 30.06.2012. Geschäftsführer Ferenc Rott freut sich über die Verpflichtung der gebürtigen Wittenbergerin: "Mit Cassandra haben wir eine gestandene Erstligaspielerin für uns gewinnen können. Wir möchten weiter diesen Weg gehen und uns qualitativ verbessern, um unseren Zuschauern attraktiven Sport zu bieten."
Auch Trainerin Edina Rott begrüßt den Zugang und betont die spielerischen Qualitäten der ehemaligen Junioren-Nationalspielerin: "Cassandra ist im Rückraum sehr vielseitig einsetzbar und wird uns dadurch mehr Möglichkeiten eröffnen. Mit ihrer Größe von 1,80 Meter kann sie eine wirksame Waffe in der Offensive wie in der Defensive sein. Sie ist immer noch entwicklungsfähig und kann langfristig zu einer wichtigen Stütze unseres Teams werden."
Nach dem ersten Neuzugang steht nun auch fest, dass die Frey-Schwestern Vanessa und Rebecca die Gelb-Schwarzen verlassen werden. Beide verstärken in der kommenden Saison die SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen. Der Aufwand durch die ständigen Pendelfahrten war auf Dauer zu viel. Zudem erhoffen sie sich beim Drittligisten mehr Spielanteile. Die TusSies bedanken sich bei den beiden für die tolle Zusammenarbeit und wünschen Ihnen alles alles Gute.
20.03.2011 – Da der für das Wochenende vorgesehene Gegner der TusSies, der TV Mainzlar, sein Team aus dem Spielbetrieb zurück gezogen hat, blieb der Mannschaft von Edina Rott somit nur der Blick auf die Partien der Konkurrenz.
Dabei gab es in Mainz eine Überraschung. Der Karnevalsverein schickte den bisherigen Spitzenreiter HSG Bensheim/Auerbach mit einem 33:29 auf den Heimweg. Da der TV Nellingen zeitgleich bei der TuS Weibern erfolgreich war (35:27) bleiben die Bensheimer nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor den Schwaben Hornets aus Nellingen. Weibern verpasste es durch diese Niederlage, um mit den TusSies nach Punkten gleich zu ziehen.
Der BSV Sachsen Zwickau kam durch ein überzeugendes 42:29 bei der HSG Albstadt den Ermstälerinnen beträchtlich nahe. Nur zwei Punkte trennen die Sachsen nun von Platz vier. Punktgleich mit den Zwickauern stehen nach dem 35:28-Sieg über Allensbach die Dortmunder auf Rang 6. Neuer Tabellenführer ist die HSG Bad Wildungen. Die Südwaldeckerinnen zogen durch ein 35:29 in Riesa an der Konkurrenz vorbei und grüßen nun von ganz oben.
Der Kampf um die ersten vier Ränge, die zu den Playoffs um den Aufstieg in Liga eins berechtigen ist richtig eng. Die ersten 7 Teams liegen lediglich fünf Zähler auseinander. Bad Wildungen als Erster weist 26:8 Punkte auf, der Siebte Weibern derzeit 21:13. Somit garantieren die kommenden Partien Spannung pur.
Am Freitag, 01.04.2011 treten die TusSies zum Derby beim TV Nellingen an. Mehr dazu gibt es hier. Eine Woche später empfangen die Rott-Schützlinge die TuS Weibern zum letzten Heimspiel der regulären Saison in der Öschhalle.
06.03.2011 – Vom Auswärtsspiel beim SV Allensbach bringen die TusSies zwei wichtige Zähler im Kampf um einen Playoff-Rang mit. 30:26 (17:15) hieß es nach 60 Minuten für die Mannschaft von Edina Rott.
Julia Smideliusz stieg hoch und ließ einen Gewaltschuss aus dem Rückraum in Richtung Allensbacher Gehäuse los. Der Torhüterin blieb nur das Nachsehen. Die Zuschauer schauten zur Anzeigentafel. Dies war wohl der entscheidende Treffer der Partie in Minute 52 zum zwischenzeitlichen 28:23 für die TusSies. Kurz zuvor hatte Patricia Stefani mit ihrem unnachahmlichen Zug zum Tor für die Gelb-Schwarzen getroffen und den Gegner angenockt.
Doch bis dahin war es ein hartes Stück Arbeit. In den "Hühnern" fanden die Kelternstädterinnen den erwarten starken Kontrahenten. Bereits nach 5 Zeigerumdrehungen sah sich die Metzinger Bank einem Zweitore-Rückstand gegenüber. Nach zwei Treffern durch Petra Lauterbach und einem weiteren von Nathalie Witt bei einem Ilyes-Knaller stand es 1:3.
Danach fingen sich die Rott-Mädels und besannen sich auf ihre Stärken. Sabine Stockhorst hielt gegen Lauterbach und schaltete handlungsschnell mit einem weiten Pass auf Rachel Wilhelm. Die Linksaußen fackelte nicht lange und brachte ihrem Team die erste Führung (4:3/8.). Nun wog die Partie hin und her. Wiederum traf Wilhelm, doch Franziska Ramirez glich im Gegenzug zum 8:8 aus.
Anschließend zündeten die TusSies den Turbo und zogen durch einen 4:1-Lauf auf 12:9 davon. Dabei markierte Alexandra Kubasta einen schönen Gegenzugtreffer nach Pass von Stockhorst. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung wurden die Seiten gewechselt. Zur zweiten Halbzeit zeigte sich auf dem Parkett zunächst das gleiche Bild wie zu Beginn des Duells. Allensbach war hellwach und konnte nach 40 Minuten zum 20:20 ausgleichen – Torschützin war die stark aufspielende Stefanie Hotz.
Kurze Zeit später konnte die abwehrstarke Carolin Tuc auch ihre Offensivqualitäten unter Beweis stellen. Sie brachte mit einem schönen Pass Wilhelm ins Spiel. Auf der Gegenseite konnte wiederum Stockhorst einen Wurf von Nadja Greinert parieren und festigte somit die 25:22-Führung. Danach folgten die Auftritte von Stefani und Smideliusz.
So spielten sie:
SV Allensbach: Beier, Gruber – Weisheitel (1), Rothmund, Greinert, Hotz (8/5), Harter (5), Maier, Zogg (1), Witt (4/2), Leuthold (1), Gruczek, Lauterbach (5), Ramirez (1)
TusSies: Stockhorst, Frey – Gahn, Ilyes (9/4), Kubasta (5), Rott, Savanyu, Smideliusz (6/1), Schmidt (1), Stefani (4), Stonawski, Tuc, Wilhelm (5)
Zuschauer: 480
Siebenmeter: 7/10 – 5/6
Zeitstrafen: 3 – 5
Schiedsrichter: Jan Lier, Manuel Lier
Chefcoach Edina Rott: "Wir haben heute eine mannschaftlich geschlossene Leistung gezeigt und es war eine große Steigerung im Vergleich zum Zwickau-Spiel. Es war ein schweres Spiel, aber wir haben durch einen konzentrierten und engagierten Auftritt verdient gewonnen. Ich bin sehr zufrieden mit der ersten Welle und der Leistung unserer beiden Torhüterinnen."
Geschäftsführer Ferenc Rott: "Wir liegen voll im Plan und können durch diesen Sieg beruhigt in die spielfreie Zeit gehen. Wir haben nach der Pause das schwere Spiel in Nellingen und ein Endspiel um die Playoffs gegen Weibern."
Torfrau Sabine Stockhorst: "Wir standen heute in der Abwehr gut, waren sehr aggressiv und sind konsequent zu Werke gegangen. Außerdem haben wir unsere Chancen gut verwertet und auch unser Gegenstoßverhalten war am heutigen Tag vorbildlich."
26.02.2011 – Die TusSies Metzingen mussten nach hartem Kapmpf die zweite Heim-Niederlage der laufenden Spielzeit einstecken. Nach 60 Minuten hieß es in der Öschhalle 31:27 (15:10) für den BSV Sachsen Zwickau. Nach dieser Partie stehen die Ermstälerinnen auf dem 4. Tabellenrang, der für die Playoffs um den Aufstieg in die 1. Bundesliga berechtigt.
Die TusSies gingen hellwach in die Partie. Annamaria Ilyes traf sogleich doppelt und brachte ihr Team in Front. Nach einem Treffer durch Alexandra Uhlig setzte Julia Smideliusz Tanja Schmid in Szene. Die TuS-Kreisläuferin ließ sich diese Chance nicht nehmen und erhöhte auf 3:1.
Nach diesem guten Auftakt mussten die TusSies-Fans allerdings miterleben, wie die Gäste nun besser ins Spiel kamen und ihre Mannschaft ein ums andere Mal Gelegenheiten liegen und in der Defensive die Aggressivität vermissen ließ. BSV-Außenspielerin Emi Uchibayashi tat sich an diesem Abend besonders hervor und glänzte mit 8 erfolgreichen Abschlüssen. Sie wurde nach der Partie zur Spielerin des Spiels gewählt.
Die Mädels von Edina Rott konnten nach Toren von Smideliusz und Schmidt nochmals zum 6:6 ausgleichen, doch kurz darauf zeigte die Anzeigentafel schon einen 3-Tore-Rückstand (7:10). Rott nahm nun die Auszeit. Leider versandeten die Anweisungen der Trainerin und die Sachsen zogen weiter ihr Spiel durch und nutzten die Chancen. Auf der Gegenseite trafen Ilyes und Smideliusz nur Aluminium und Rachel Wilhelm sowie Alexandra Kubasta scheiterten an Torfrau Jeanette Rau.
In der 25. Spielminute brandete dann Applaus in der Öschhalle auf. Nach langer Leidenszeit aufgrund einer schweren Verletzung griff Spielertrainerin Edina Rott wieder aktiv ins Geschehen ein. Doch auch sie konnte nicht verhindern, dass ihre Mannschaft mit einem 10:15 in die Pause ging.
Bis Mitte der zweiten Halbzeit verlief die Begegnung (18:23/45.) ausgeglichen. Dann trafen Ilyes und Smideliusz, Torsteherin Vanessa Frey hielt zudem stark gegen Isabel Stegert. Nur noch drei Tore waren die Gäste zu diesem Zeitpunkt in Führung und das Publikum schöpfte nochmals Hoffnung.
Nach einem weiteren Gegentreffer durch Uchibayashi bat Rott ihr Team nochmals zum Gespräch (51.). Doch auch diese Maßnahme fand nicht die erhoffte Wirkung. Somit entführen die Sachsen zwei wichtige Zähler aus der Öschhalle und hoffen selbst wieder umso mehr auf die Teilnahme an den Playoffs.
Die TusSies nehmen weiterhin einen Playoff-Rang ein, wenn auch aufgrund des besseren Torverhältnisses. Generell geht es an der Tabellenspitze sehr eng zu. Denn zum Spitzenreiter aus Bensheim sind es wiederum auch nur zwei Punkte.
Die nächste Aufgabe wartet auf das Team von Edina Rott am 05.03.2011 beim Achtplatzierten SV Allensbach. Dabei wird die schwangere Olga Savanyu ihren vorerst letzten Auftritt im TusSies-Trikot haben.
TusSies: Stockhorst, Frey – Gahn (4), Ilyes (12/2), Kubasta (1), Rott, Savanyu, Smideliusz (3/1), Schmidt (2), Stefani (4), Stonawski, Tuc, Wilhelm (1)
Zwickau: Rau, Splinter – Höhne (2), Büchl (1), Starcek (6/2), Eber, Beckert (3), Stein, Uhlig (4), Stegert (1), Uchibayashi (8), Henkel, Pruß (5), Choinowski (1)
Zuschauer: 450
Siebenmeter: 3/5 – 2/3
Zeitstrafen: 2 – 4
Schiedsrichter: Frank Kuntz, Dirk Schmitt
TusSies-Coach Edina Rott: "Wir haben uns heute selber geschlagen. Wir hatten ein Gegenstoßverhalten von 1:8, da uns heute einfach unsere erste Welle gefehlt hat. In der Abwehr spielten wir zu passiv, also nicht aggressiv genug. Außerdem haben wir uns zu viele Fehlwürfe und technische Fehler geleistet."
Torhüterin Vanessa Frey: "Wir haben gut angefangen, aber es dann nicht geschafft das Tempospiel von Zwickau zu unterbinden. Zwickau hat uns den Schneid abgekauft und wir mussten immer wieder in den Positionsangriff gehen. Dies war sehr Kräfte zehrend, was man auch im weiteren Spielverlauf gemerkt hat. Wir werden nun aber nach vorne schauen und uns auf das Spiel in Allensbach konzentrieren, da es für die Hühner bereits ums überleben geht. Wir werden jedoch alles geben, um dort die heute verlorenen Punkte wieder aufzuholen."
Außenspielerin Freya Stonawski: "Heute hat einfach nichts zusammengepasst und wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Es war ein Ausrutscher und wir müssen aus den Fehlern lernen, es abhacken und nach vorne schauen."
23.02.2011 – Die Damen 2 der TuS Metzingen haben sich selbst durch ein überzeugendes 40:12 gegen den bisherigen Tabellendritten TSV Ehningen vorzeitig zum Meister der Bezirksliga Achalm-Nagold gekürt. Wir gratulieren ganz herzlich dazu und wünschen weiterhin viel Spaß am Handballsport und viele Erfolge dabei.
Die nächste Partie der "kleinen TusSies" findet am kommenden Sonntag, 17.00 Uhr in der Metzinger Öschhalle statt. Dann empfängt das Team des Trainerduos Mike Leibssle und Marco Melo den Tabellenzweiten SV Böblingen. Die Mannschaft freut sich dabei auf viele Fans.
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19.02.2011 – Beim Meisterschaftsfavorit HSG Bensheim/Auerbach verloren die TusSies verdient mit 29:35 (10:17). Mit nunmehr 21:9 Zählern belegt die Mannschaft von Edina Rott weiterhin einen Playoff-Platz.
Die TusSies fanden schwer in die Partie und lagen schnell mit 0:3 in Rückstand. Nach drei Zeigerumdrehungen erzielte Julia Smideliusz den ersten Treffer für die Ermstälerinnen. Doch diesem Abstand rannten die Metzingerinnen auch die folgenden Minuten hinterher. TusSies-Coach Edina Rott reagierte und nahm die Auszeit (13./5:8).
TuS-Außen Katja Gahn gelang sogleich der Anschlusstreffer gegen ihre alten Kolleginnen. Doch dies sollte für die kommenden 6 Spielminuten das letzte Tor gewesen sein. Die Gastgeber ließen sich vor ihrem enthusiastischen Publikum nicht aufhalten und setzten ihr Spiel fort. Smideliusz konnte durch zwei verwandelte 7-Meter-Würfe zum 8:12 verkürzen. U20-Weltmeisterin Kim Naidzinavicius, Annika Hermenau und Maike Brückmann schlugen jedoch im Handumdrehen zurück (24./8:15).
Bis zur Pause wog die Begegnung dann hin und her – Olga Savanyu war zweimal für die TusSies erfolgreich, die Gegentreffer markierten Hermenau und Antje Lauenroth (30./10:17). Bis zu diesem Zeitpunkt erzielte das gefährliche Trio Naidzinavicius, Hermenau und Lauenroth alleine 13 der 17 Bensheimer Tore. Bei den Gelb-Schwarzen wussten Savanyu, Smideliusz und Patricia Stefani offensiv zu überzeugen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte dann das gleiche Bild. Nach erneuten Stichen von Naidzinavicius und Hermenau verwandelte Annamaria Ilyes einen Siebenmeter. In der Folge sahen die Besucher eine ausgeglichene Partie. Tanja Schmidt vollendete in der 45. Minute zum 18:26, ehe sie eine Zeitstrafe erhielt. Nur Sekunden danach gesellte sich Teamkollegin Ilyes zur TuS-Kreisläferin auf die Bank, was den Südhessen vermehrt Freiräume bot.
Diese Unterzahlsituation spielten die TusSies clever aus und gingen mit einem 1:1-Unentschieden daraus hervor (Tor: Smideliusz). Nach Treffern von Ilyes und Alexandra Kubasta keimte dann nochmals kurz Hoffnung auf (50./22:28). Doch an diesem Abend war die Mannschaft von der Bergstraße einfach besser drauf und spielte die verbleibende Zeit gekonnt aus.
Für die TusSies stellt diese Niederlage kein Genickbruch dar. Die Serie von 6 Spielen ohne Pleite ist zwar gebrochen, doch war der Gegner heute einfach einen Tick besser. Trotzdem finden sich die Rott-Mädels weiterhin auf einem Playoff-Platz wieder und können optimistisch auf die kommende Aufgabe am nächsten Samstag blicken. Dann kommt der BSV Sachsen Zwickau in die Öschhalle. Spielbeginn ist um 19.00 Uhr.
So spielten sie:
HSG Bensheim/Auerbach: Diener, Tanaka – Lorentzen, Heini, Lauenroth (6), Mössinger, Friton, Naidzinavicius (7), Bartaseviciene (2), Diehl, Hermenau (9/4), Brückmann (4), Grausenburger (4), Magelinskas (3)
TusSies: Stockhorst, Frey – Gahn (2), Ilyes (7/5), Kubasta (5), Savanyu (2), Smideliusz (6/2), Schmidt (3), Stefani (3), Stonawski, Tuc, Wilhelm (1)
Zuschauer: 650
Siebenmeter: 4/4 – 7/9
Zeitstrafen: 5 – 2
Schiedsrichter: Markus Barwig, Thorsten Stilz
TusSies Co-Trainer Mike Leibssle: "Wir haben unsere Chancen zu Beginn der Partie nicht genutzt. Deshalb konnte sich Bensheim absetzen und wir haben uns schwer getan, ins Spiel zu finden. Die zweite Halbzeit haben wir mit einem Tor gewonnen. Darauf können wir auf jeden Fall aufbauen. Wir werden das Spiel abhaken und nach vorne schauen. Wir haben unser Saisonziel bereits erreicht, aber wollen uns natürlich nicht darauf ausruhen und uns immer weiterentwickeln."
TuS-Außenspielerin Alexandra Kubasta: "Wir haben in Halbzeit eins viele technische Fehler gemacht und sind nicht so aggressiv wie gegen Frankfurt oder Bad Wildungen zu Werke gegangen. Bensheim ist eine Topmannschaft und somit dürfen wir die Niederlage nicht überbewerten, da man in Bensheim verlieren darf. Um zu gewinnen hätte heute alles passen müssen und das war leider nicht der Fall. Nun schauen wir aber nach vorne, da wir mit Zwickau noch eine Rechnung offen haben und die zwei Punkte nächste Woche wieder aufholen müssen."
TuS-Außenspielerin Rachel Wilhelm: "Diese Niederlage wirft uns nicht zurück. Wir haben einen guten Lauf und wollen dies nächste Woche wieder bestätigen. Wir haben es heute nicht geschafft unsere zweite Welle zu laufen und das Tempo hoch zu halten. Außerdem ließen wir vor allem am Anfang die letzte Konsequenz in der Abwehr vermissen."

16.02.2011 – Die Abteilung Handball der TuS Metzingen und Jugendspielerin Maren Weigel gehen ab sofort getrennte Wege.
Nach guten Gesprächen über eine Vereinbarung als Bundesliga-Akteurin gab es kurz vor Vertragsunterzeichnung bei der Rückraumspielerin und ihrem Vater einen Sinneswandel. "Wir sind für Maren an unserer Schmerzgrenze gegangen und wir waren uns einig über eine Zusammenarbeit", erklärt Ferenc Rott. Der Geschäftsführer der TuS Metzingen Handball Bundesliga GmbH reagierte überrascht, denn nach einer mündlichen Einigung per Handschlag erfolgte unerwartet ein einseitiger Rückzug der Weigels.
Höhepunkt der Vorkommnisse war, dass die derzeit verletzte Weigel nicht mit ihrem Team zum Spitzenspiel nach Bensheim reisen möchte, wo die Mannschaft um wichtige Punkte kämpft, sondern sich lieber zeitgleich bei ihrem neuen Klub präsentieren lässt. "Das ist nicht die Umgehensweise der TuS Metzingen. Dies zeigt uns, dass Maren nicht mehr mit voller Leidenschaft für die TuS agiert, was für uns die Basis einer guten Zusammenarbeit darstellt", begründet Siegfried Grabowski, Abteilungsleiter Handball bei der TuS Metzingen die Trennung. Maren Weigel erhält von der TuS Metzingen die sofortige Freigabe.
Auf Ihrem weiteren Lebensweg wünscht die TuS Metzingen Maren Weigel alles Gute.
13.02.2011 – Kribbeln, Knistern und Höchstspannung bestimmte die Gefühlslage auf den Rängen der Öschhalle beim Spitzenspiel am Samstagabend – und das Ganze garniert mit einem Happyend. Die TusSies bezwangen die HSG Bad Wildungen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit 31:28 (15:14) und haben nun ebenso viele Zähler wie Spitzenreiter HSG Bensheim/Auerbach gesammelt.
In den ersten Minuten der Partie war den Akteurinnen die Nervosität deutlich anzumerken. Es ging in hohem Tempo rauf und runter, doch auch beste Torgelegenheiten wurden reihenweise liegen gelassen. Trotzdem war schon zu Beginn abzusehen, dass die Zuschauer ihr Kommen nicht bereuen und einen sehr unterhaltsamen Abend erleben würden. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen. Allerdings liefen die TusSies immer einem knappen Rückstand hinterher.
Nach knapp 11 Zeigerumdrehungen erhöhten die Vipers durch Ruta Latakaite und Sabine Heusdens auf 6:4. Die gut aufgelegte Annamaria Ilyes antwortete aber prompt und hielt ihr Team auf Tuchfühlung. Wiederum war es die Zweitliga-Topscorerin Ilyes, die in der hart umkämpften Begegnung zum 8:8 ausgleichen konnte. Nun merkten alle in der Arena, dass an diesem Abend gegen das Top-Team der vergangenen Monate etwas mölich war.
Doch die Hessen legten weiter nach und stellten den 2-Tore-Vorsprung wieder her. TusSies-Coach Edina Rott nahm nun die Auszeit und stellte anschließend in der Abwehr um. Carolin Tuc war fortan der Schatten von HSG-Topwerferin Joana Christina Mihai und bearbeitete die 160-fache Rumänische Nationalspielerin. Dieser Schachzug von Rott zeigte Wirkung, so dass sich ihr Gegenüber Gernot Weiss gezwungen fühlte seine grüne Karte zu ziehen. Kurz zuvor hatte die agile Ina Großmann zum 13:13 ausgeglichen (29.).
Das Resultat dieser Timeout war allerdings nicht das erhoffte von Weiss, denn die Ermstälerinnen hatten sich nun mehr und mehr gefunden. Außenspielerin Großmann brachte die Gelb-Schwarzen zum ersten mal in Front. Ihr Pendant auf der anderen Seite, Alexandra Kubasta, stellte nach zwischenzeitlichem Ausgleich durch Latakaite den Halbzeitstand her. Die Öschhalle kochte nun und die Fans konnten den Wiederbginn kaum erwarten.
Was in der 34. Minute folgte war ganz hohe Handballkunst. Ilyes legte ab auf Patricia Stefani, die ohne Umschweife hinter dem Rücken Großmann frei spielte. Diese ließ sich nicht zweimal bitten und vollendete viel umjubelt durch einen herrlichen Heber zur 18:15-Führung. Die Fans frohlockten schon. Doch die Südwaldeckerinnen gaben sich nicht auf und kamen durch Miranda Robben, Annika Busch und einen strammen Schuss von Heusdens zurück (19:19, 40.).
Nach weiteren erfolgreichen Abschlüssen durch Ilyes und Kathrin Fischer schlug die HSG nochmals zurück (23:23). Als Ilyes, Großmann und wiederum Fischer auf 26:23 (52.) erhöhten schien der Bann gebrochen. Und die TusSies ließen sich den Vorsprung auch nicht mehr nehmen. Zwar konnte Bad Wildungen durch Robben nochmals auf 27:26 (55.) herankommen, doch das Team um Kapitänin Stefani hielt den Druck konstant aufrecht und setzte auch in der Schlussphase konzentriert und klever die Anweisungen von Rott um.
Spielmacherin Stefani, die zur Spielerin des Spiels gewählt wurde gab durch ihren Treffer zum 30:28 die Vorlage für Topwerferin Ilyes. Der 30-jährigen Rückraumspielerin war es vorbehalten, unter stehenden Ovationen des Publikums, durch einen Unterhand-Gewaltschuss den Schlusspunkt zu setzen.
Beeindruckend an diesem Abend war das Auftreten als Team und der Glaube an den Sieg gegen einen Gegner, der einem in der Vorrunde noch deutlich das Nachsehen gab und mit einer Erfolgsserie nach Metzingen kam. Möchte man ein Haar in der Suppe finden, so darf für die bevorstehende Aufgabe in Bensheim die Chancenverwertung verbessert werden. Denn am kommenden Samstag, 19.02.2011 wird es wieder eine enge Kiste werden, wenn die TusSies beim Tabellenersten antreten, um ihre Serie mit nun 6 Spielen ohne Niederlage, aufrecht zu erhalten.
So spielten sie:
TusSies: Stockhorst, Szrnka – Fischer (3), Gahn (3), Großmann (7), Ilyes (11/4), Kubasta (1), Savanyu, Smideliusz, Schmidt, Stefani (5), Stonawski, Tuc, Wilhelm (1)
HSG Bad Wildungen: Gronemann, Maier – Latakaite (4), Kleinmann (1), Heusdens (11), Kirmse (2), Pollmer, Zinsou, Mihai (4), Busch (1), Huck, Meyfarth (2), Marquardt (1), Robben (2)
Zuschauer: 400
Siebenmeter: 4/4 – 0/0
Zeitstrafen: 2 – 5
Schiedsrichter: Harald Schembs, Markus Weyell
TusSies-Chefcoach Edina Rott: "Wir haben uns gut auf die Begegnung vorbereitet und wussten, dass die HSG eine aggressive und harte Deckung spielt. Sie gehören sicherlich zu den Topteams der zweiten Liga. Wir haben heute eine starke Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Leider haben wir unsere gut herausgespielten Chancen nicht alle genutzt und auch in der Abwehr standen wir in manchen Szenen nicht ganz sattelfest. Aber ich bin stolz auf meine Mannschaft und wir freuen uns sehr über die zwei Punkte."
HSG-Trainer Gernot Weiss: "Wir waren heute immer den berühmten Schritt zu spät und haben es nicht geschafft, ein adäquates Mittel gegen die aggressive Metzinger Deckung zu finden. Wir schauen nun nach vorne, da wir zwar in Metzingen auf etwas Zählbares gehofft haben, aber diese Punkte nicht mit eingeplant waren."
TuS-Außenspielerin Ina Großmann: "Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen und unsere Vorgaben erfüllt. Wir haben uns in Halbzeit zwei nochmals gesteigert und somit auch verdient gewonnen. Nun ist erstmal ein bisschen feiern angesagt, da es ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Tabellennachbarn war."
TuS-Kreisläuferin Kathrin Fischer: "Wir haben super Kampfgeist bewiesen und sind mit der richtigen Einstellung in die Partie gegangen. Uns war vorher auch klar, dass es eng werden wird. Aber wir haben alle 100 Prozent gegeben und verdient gewonnen. Ein wichtiger Punkt zum Erfolg war heute auch das Publikum, das uns in den engen Phasen unterstützt und immer wieder nach vorne gepeitscht hat."
05.02.2011 – In der 4. Runde des DHB-Pokals war für die TusSies aus Metzingen Endstation. Die Ermstälerinnen verloren gegen den Favoriten aus Frankfurt/Oder nach großem Kampf mit 27:38 (16:18).
In der mit Spannung erwarteten Partie waren die TusSies zu Beginn gleichwertig, was sich auch im Ergebnis widerspiegelte. Nach 14 gespielten Minuten erzielte Rachel Wilhelm den 7:7-Ausgleich. Katja Gahn erhöhte sogleich zum 8:7, doch postwendend glich der Erstligist durch Franziska Mietzner wieder aus. In der Folge wog die Begegnung hin und her, bis die Gäste sich einen 2-Tore Vorsprung heraus spielten und diesen auch bis zum Pausenpfiff nicht mehr hergaben (16:18).
In den zweiten 30 Minuten setzte sich die individuelle Klasse der Oderstädterinnen mehr und mehr durch. Vor allem der Rückraum mit Mietzner und Friederike Gubernatis sowie Außenspielerin Mandy Hering drehten nun auf. Bei den TusSies schwanden mit zunehmender Spieldauer die Kräfte. So zog der FHC bis zur 46. Minute auf 30:23 davon, was TuS-Coach Edina Rott veranlasste, die Auszeit zu nehmen, um noch einmal anzugreifen. Doch der Appell versandete, denn in der Folge sollte zunächst beiden Offensivreihen nicht viel gelingen (24:32/51.). Nun gab Rott auch dem Nachwuchs die Chance gegen die mit Nationalspielerinnen gespickten Frankfurterinnen.
Die TusSies unterlagen nach großem Kampf gegen einen Gegner, bei dem sich mit zunehmender Spieldauer die individuelle Klasse und die Tiefe der Mannschaft durchsetze.
So spielten sie:
TusSies: Stockhorst, Frey, Szrnka – Gahn (2), Ilyes (3/1), Kubasta (1), Savanyu (1), Smideliusz (7), Schmidt, Stefani (2), Stonawski, Tuc (1), Wilhelm (10)
FHC Frankfurt/Oder: Burrekers, Kurzke – Nega, Mietzner (12/6), Schneider (3), Wegner (1), Preis (1), Hering (5), Eickhoff (2), Gubernatis (9), Scheidemann, Kramer (1), Beier (4), Haase
Zuschauer: 400
Siebenmeter: 1/1 – 6/6
Zeitstrafen: 2 – 3
Schiedsrichter: Christian Moles, Lutz Pittner
TusSies-Chefcoach Edina Rott: "Aus dem Rückraum kam heute insgesamt ein bisschen wenig. Am Ende ist uns die Kraft ausgegangen. Aber wir werden an die starke Halbzeit eins anknüpfen, denn nun kommen schwere Wochen in der Liga auf uns zu. Dieser Auftritt heute stimmt uns jedoch optimistisch für die folgenden Aufgaben."
FHC-Trainer Dietmar Schmidt: "Wir haben in Halbzeit zwei unsere Leistung gesteigert und hierbei muss ich besonders unsere Abwehrarbeit loben. Sicherlich ist der Sieg um ein paar Tore zu hoch ausgefallen. Und für mich persönlich haben die TusSies das Potenzial für Liga eins."
TuS-Außenspielerin Rachel Wilhelm (Spielerin des Spiels): "In Halbzeit eins hat alles einfach super geklappt und wir haben toll zusammengespielt. In der zweiten Hälfte haben wir uns den Schneid abkaufen lassen und man hat den Klassenunterschied gemerkt. Natürlich ist die Niederlage um ein paar Tore zu hoch ausgefallen, aber wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken. Nun gilt es, die Pokalniederlage abzuhaken und nach vorne zu schauen."
FHC-Rückraumakteurin Franziska Mietzner: "Wir waren in Halbzeit eins sehr schwerfällig und haben ganz klar das Ziel ins Final-Four und die Play-Offs einzuziehen. Metzingen hat uns in den ersten 30 Minuten auch das Leben sehr schwer gemacht, da sie sehr bekannte Spielerinnen, wie z.B. Annamaria Ilyes in ihren Reihen haben und auch die ersten sechs sehr, sehr stark sind."
29.01.2011 – Die TusSies gewannen ihre Partie beim 1. FSV Mainz 05 mit 27:21 (13:10) und bringen 2 wichtige Zähler mit ins Ermstal. Durch diesen Erfolg festigt das Team um Kapitän Patricia Stefani den 3. Tabellenrang und ist nun punktgleich mit dem Zweiten aus Nellingen.
In einer zu Beginn sehr zerfahrenen Partie warf Kristina Graf die Meenzer Dynamites durch ein 7-Metertor mit 2:1 in Front. Nach knapp acht gespielten Minuten brachte Annamaria Ilyes die TusSies mit 3:2 in Führung, die über die gesamte Begegnung Bestand haben sollte.
Ein sehenswertes Zusammenspiel zwischen Torhüterin und Linksaußen gab es, als Sabine Stockhorst einen Ball gegen Madeleine Gieseler parierte und mit einem Pass über das gesamte Feld Rachel Wilhelm auf die Reise schickte. Diese verwandelte durch eine spektakuläre Flugeinlage. Der gleiche Spielzug ereignete sich nach 14 Zeigerumdrehungen erneut, als wieder Stockhorst Außenspielerin Wilhelm bediente und diese Torsteherin Deborah Simon zum 8:6 überwinden konnte.
Die wahrscheinlich schönste Aktion des Duells in der Karnevalshochburg ereignete sich in Spielminute 45, als Alexandra Kubasta einen Pass auf Julia Smideliusz spielte und diese per Aufsetzer Tanja Schmidt ins Spiel brachte. Die Metzinger Kreisläuferin ließ mit einem sehr ansehnlichem Heber Mainz-Torhüterin Eva-Maria Klaßen keine Chance und netzte zum 21:15 ein. Am Ende stand ein hart verdienter 27:21-Sieg der Schwaben auf dem Tableau.
Mit dem Ausgang des Aufeinandertreffens sind die TusSies zwar zufrieden; das Zustandekommen wird allerdings in den nächsten Trainingseinheiten noch Thema sein. Denn dass sie mit der Art und Weise, wie ihr Team aufgetreten ist nicht einverstanden war, das brachte Coach Edina Rott nach der Partie ebenso deutlich zur Sprache wie die Erleichterung über den siegreichen Auftritt in der Fremde.
"Man hat gemerkt, dass wir letzte Woche kein Spiel hatten und uns diese Pause nicht gut getan hat. Trotzdem bin ich über die Punkte froh, denn diese sind enorm wichtig vor den schweren Begegnungen, die uns bevorstehen", zeigte sich die frühere Nationalspielerin einerseits zufrieden, um im nächsten Atemzug anzufügen, dass "wir uns aber gewaltig steigern müssen, um in den nun anstehenden Aufgaben bestehen zu können."
Nach diesem Sieg in der Liga liegen die kommenden Tage ganz im Zeichen der Vorfreude auf den Knaller am Samstag. Dann kommt Erstligist Frankfurt/Oder in die Öschhalle zum heißen Tanz der 4. Runde im DHB-Pokal.
So spielten sie:
1. FSV Mainz 05: D. Simon, Klaßen – Wriedt (1), M. Gieseler (5/1), K. Simon (3), Wirsing (2), Müller (1), J. Gieseler, Graf (4/3), Bonk (1), Kleinjung, Holstein (4), Dankwardt
TuS Metzingen: Stockhorst (1. – 60.), Frey (7-Meter) – Gahn, Ilyes (12/4), Kubasta, Savanyu, Smideliusz (7), Schmidt (3), Stefani (1), Stonawski, Tuc, Wilhelm (4)
Zuschauer: 130
Siebenmeter: 4/6 – 4/4
Zeitstrafen: 3 – 5
Schiedsrichter: Markus Barwig, Torsten Stilz

27.01.2011 – Mitkonkurrent TV Mainzlar hat mit sofortiger Wirkung sein Team aus der 2. Bundesliga Süd zurück gezogen. Dadurch rücken die TusSies auf den dritten Tabellenrang.
Der TV Mainzlar steht damit als erster Absteiger fest. Alle bisherigen Spiele dieser Mannschaft werden aus der Wertung genommen.
Somit wurden z.B. Bad Wildungen vier Punkte abgezogen, wodurch die Ermstälerinnen nun einen Platz nach vorne rücken, obwohl der 35:27-Erfolg vom vergangenen November den TusSies ebenfalls aberkannt wurde.
Ein Wehrmutstropfen für alle TusSies-Fans ist sicherlich, dass das auf 19.03.2011 terminierte Heimspiel gegen Mainzlar nun nicht stattfinden wird.

24.01.2011 – Die TusSies stehen vor ihrem Auftritt in Mainz am kommenden Samstag, 29.01.2011 auf einem erfreulichen 4. Tabellenplatz. Doch die Stimmung ist etwas getrübt. Denn die Reise in die Karnevals-Hochburg nicht mit antreten können die beiden Youngster Maren Weigel und Jasmin Ott.
Weigel, die auf Rückraum-Rechts zuhause ist, erlitt eine Innenbandzerrung und wird voraussichtlich 4 Wochen ausfallen. Damit fehlt sie Chef-Coach Edina Rott in den bevorstehenden schweren Aufgaben ebenso wie die erst vor einigen Wochen aus Sindelfingen gekommene Ott. Die 18-jährige Rückraum-Mitte-Spielerin hat sich im Training den Innenmeniskus eingerissen.
15.01.2011 – Handball Bundesligist TusSies Metzingen gewann die Spitzenpartie des 12. Spieltages beim Konkurrenten Borussia Dortmund verdient mit 28:23 (14:10). Zwei Punkte aus dem Ruhrpott zu entführen ist vor den Ermstälerinnen in der laufenden Saison noch keiner anderen Mannschaft gelungen. Damit rangieren die Rott-Mädels mit nunmehr 19:7 Zählern weiterhin auf dem 3. Tabellenplatz.
Entsprechend zufrieden äußerte sich Co-Trainer Mike Leibssle nach der Begegnung, als er speziell das Rückzugsverhalten hervorhob: "Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass wir nach 10 Spielminuten erst zwei Gegentore hinnehmen mussten. Das spricht für unsere Abwehr und die Torhüterleistung. Wir haben verdient gewonnen und es war ein wichtiger Schritt in Richtung eingleisige 2. Bundesliga."
Doch auch die Offensive wusste zu überzeugen. Trotz einer Anfahrt von 6 Stunden waren die TuS-Torjägerinnen bereits zu Beginn des Duells hellwach. Nach Treffern von Olga Savanyu, Rachel Wilhelm und Annamaria Ilyes führten die Gäste nach drei Zeigerumdrehungen mit 3:0. Mitte der ersten Hälfte war es wiederum die stark aufspielende Ilyes, die zum 8:6 traf. BVB-Kommandogeber Gustl Wilke reagierte und bat sein Team zur Auszeit. Doch auch dieser Versuch versandete im Abwehrbollwerk und der variablen Offensive der Metzingerinnen. Denn die konzentriert auftretenden Schwaben schlugen sogleich durch Julia Smideliusz, Ilyes und Katja Gahn, die mit einem herrlichen Heber zum 11:9 (27.) traf, zurück.
Nach dem Pausentee blieben die TusSies engagiert bei der Sache und ließen sich von den Gastgeberinnen keinesfalls überrennen. Die an diesem Tag überragend auftretende Ilyes – mit 14 Treffern von den BVB-Verantwortlichen zur Spielerin des Spiels gekürt – hielt ihr Team auf Kurs. Und auch ihre Mitstreiterinnen trugen ihren Teil zu einer sehr guten Teamleistung bei. Torhüterin Sabine Stockhorst glänzte mit 17 Paraden und war zu jeder Zeit ein sicherer Rückhalt. Jugendnationalspielerin Maren Weigel streute ebenso wie Patricia Stefani, Alexandra Kubasta und Tanja Schmidt weitere Treffer ein.
So konnte nach Schlusspfiff Teamkapitän Stefani strahlend erklären, dass "wir eine geschlossene Mannschaftsleistung abgeliefert und 60 Minuten sehr konzentriert gespielt haben. Ich freue mich besonders über die zwei Punkte, da wir gegen einen direkten Konkurrenten deutlich gewonnen haben."
Nach diesem erfolgreichen Ligastart in 2011 festigten die TusSies den 3. Tabellenrang und können zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben schauen. Nächster Prüfstein ist am 29. Januar der FSV Mainz 05, bevor es in heimischen Gefilden zum Pokalknaller gegen den Erstligisten aus Frankfurt/Oder kommt.
So spielten sie:
BVB Dortmund Handball: Trodler, Chemicz – Porvaznikova (5/3), Kocevska (5/1), Rynas (1), Wolf (5), Schlierkamp (1), Schäfer (1), Vietz (1), Scholl, Tomlik, Brandes (3), Glathe (1), Püntmann
TuS Metzingen: Stockhorst (1.-60.), Frey (7-Meter) – Wilhelm (1), Kubasta (2), Stefani (2), Ilyes (14/7), Weigel (1), Smideliusz (1), Gahn (1), Savanyu (3), Schmidt (3), Stonawski.
Zuschauer: 400
Siebenmeter: 4/4 – 7/7
Zeitstrafen: 6 – 2
Rot: Stephanie Glathe, (BVB, 45. Minute)
Schiedsrichter: Christoph Maier (Steinbach), Michael Kilp (Oberursel)
07.01.2011 – "Wir haben gut gespielt, vor allem nach der Pause. Für das schwere Punktspiel heute in einer Woche in Dortmund sind wir gerüstet", fasste Ferenc Rott, Geschäftsführer der TuS Metzingen Handball Bundesliga GmbH die Partie zusammen und gab sogleich einen Ausblick auf das bevorstehende Rundenspiel. Mit 34:23 siegte die Mannschaft von Trainerin Edina Rott am gestrigen Freitagabend beim Drittligisten FSG Sulzbach/Leidersbach.
Dabei konnten die gastgebenden Mainfranken bis zur 8. Minute (3:4) mithalten, doch in der Folge setzte sich die Klasse der TusSies mehr und mehr durch. Vor 300 Zuschauern wurden beim Spielstand von 16:12 für die Ermstälerinnen die Seiten gewechselt. Zu Beginn des zweiten Durchgangs zündeten die Bundesligaspielerinnen den Turbo und zogen über 25:14 (41.) und 31:20 (53.) uneinholbar davon. Die 50 mitgereisten Metzinger Fans blicken nun gespannt auf die Auslosung der 4. Runde, die am 05. und 06.02.2011 ausgetragen wird.
18.12.2010 – Die TusSies Metzingen gewannen auch ihr letztes Pflichtspiel im Jahr 2010 gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber HSG Albstadt mit 29:22. Damit können die Rott-Mädels in aller Ruhe Weihnachten feiern.
Furios begannen die TusSies gegen die mit einem dezimierten Kader angetreten Albstädterinnen in der Mazmannhalle und führten nach sechs Minuten durch Tore von Ilyes, Smideliusz und Schmidt 6:0, ehe die HSG ihren ersten Treffer durch ihre beste Spielerin Johanna Schmidt nach knapp acht Minuten markieren konnte. In dieser Phase der Partie spielte das Team von Trainerin Edina Rott die körperliche und spielerische Überlegenheit phänomenal aus und baute den Vorsprung in der 13. Minute auf 11:2 aus, was die HSG-Trainerin Zeljka Rajak zu einer Auszeit zwang. Diese schien schnell Früchte zu tragen, denn die Spielerinnen von der Alb wurden im Laufe der restlichen 17 Spielminuten immer besser. So ging es mit einem Halbzeitstand von 10:19 für die Ermstälerinnen in die Kabinen.
Das TuS-Trainerteam Rott/Leibssle versuchte nun in der 2. Halbzeit allen Spielerinnen ihre Einsatzzeiten zu geben, doch auch diesen war es nicht möglich, die klasse kämpfenden Albstädterinnen richtig in den Griff zu bekommen. So erzielte Julia Smideliusz das erste Tor der TusSies in der zweiten Halbzeit erst nach knapp sechs Minuten zum Spieltand von 20:13. Viele vermeidbare Fehler führten dazu, dass die Metzingerinnen es nie wirklich schafften, an die super Anfangsminuten der Partie anzuknüpfen, sie jedoch verdient die Partie mit 29:22 gewannen und sich nun den 3. Tabellenplatz hinter der HSG Bensheim-Auerbach und dem TV Nellingen sichern konnten.
"Wir haben wirklich super begonnen und die Partie in allen Belangen dominiert", analysierte Co-Trainer Mike Leibssle das Spiel. "Mit der zweiten Hälfte des Spiels können wir aber absolut nicht zufrieden sein. Bis zum nächsten Ligaspiel in Dortmund müssen wir versuchen diese vielen Fehler zu minimieren, denn dort wird so etwas knallhart bestraft."
TuS Metzingen: Stockhorst (1.-30.), Frey (30.-60.) – Fischer (3), Wilhelm (3), Kubasta, Stefani (4), Ilyes (6/2), Weigel (2), Ott (1), Smideliusz(3), Gahn (1), Savanyu (2), Schmidt (3)
HSG Albstadt: Pfeifer – Balci (3), Zettl, Bodmer, Biro (4), Lukoseviciute, Kirschbaum, Falter, Schick, Schmidt (9/5), Gebhard, Fuhrmann (3), Kurz
Siebenmeter: 2/3 – 5/5
Schiedsrichter: Thomas Kern (Bellheim), Thorsten Kuschel (Karlsruhe)
11.12.2010 – In einer hart umkämpften Partie setzten sich die TusSies mit 29:24 gegen die Elbehexen aus Riesa durch. In dieser durch Einsatz und Leidenschaft geprägten Begegnung taten sich die Metzinger Mädels lange Zeit schwer und konnten sich erst in der Endphase deutlich absetzen und das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden.
Es ging gut los für die TusSies, denn durch Treffer von Katja Gahn und Annamaria Ilyes konnte man schnell mit 2:0 in Führung gehen, gespielt waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal zwei Minuten. Diesen zwei Torevorsprung konnte man in Spielminute 16 sogar noch auf drei Tore ausbauen, denn man ging durch einen Treffer von Olga Savanyu mit 9:6 in Führung. Diesem Treffer vorausgegangen war ein Block vom TuS-Mittelblock Schmidt/Ilyes, welches an diesem Abend des Öfteren vorkam.
Nach diesen Treffern musste man jedoch zwei Gegentreffer durch Wilamowska und Geheb hinnehmen und nach dem Anschlusstreffer zum 9:8 baten Edina Rott und Mike Leibssle ihre Spielerinnen zum Gespräch. Diese Ansprache schien nicht ganz die erwartete Wirkung zu haben, denn nach 21. Spielminuten wurde der Versuch von Annamaria Ilyes durch Doreen Geheb geblockt und Lucie Dorotikova konnte im Gegenzug per 7-Metertreffer zum 10:10 ausgleichen.
Nun waren die TusSies aber wieder an der Reihe und Julia Smidelusz erzielte mit ihrem ersten und einzigen Treffer an diesem Abend durch einen wahren "Rückraumhammer" das Tor zum 13:11. Dieser zwei Torevorsprung konnte bis zur Halbzeit gehalten werden, da Torhüterin Vanessa Frey Lucia Dorotikova bei einem 7-Meter verunsichern konnte und sie zu einem Fehlwurf zwang. Somit ging es mit 14:12 in die Katakomben.
Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Gäste aus Riesa, denn die Mannschaft von Trainer Lothar Doering konnte schnell ausgleichen und so wog das Spiel in der Folge hin und her. Die TusSies blieben zwar immer in Führung, konnten sich jedoch nicht richtig absetzen und die Elbehexen witterten ihre Chance auf einen Punktgewinn im Ermstal.
Dann kam der große Auftritt von Jugendnationalspielerin Maren Weigel, welche bei angezeigtem Zeitspiel einen Freiwurf in die Maschen donnern konnte und außerdem noch einen weiteren Treffer aus dem Rückraum erzielte. Durch diese Tore konnten die TusSies mit 22:20 in Führung bleiben und Riesa-Coach Doering musste seine Auszeit nehmen, um seine Mädels nochmals auf die letzten Spielminuten einzustellen, was aber nicht mehr gelingen sollte. Den Schlusspunkt an diesem Abend setzte TuS-Kapitänin Patricia Stefani mit dem Treffer zum 29:24-Endstand.
Als Fazit dieses Spiel halten wir fest, dass die TusSies nicht unbedingt glänzten, aber sich den Sieg erarbeitet haben und die Punkte in Metzingen behalten. Hervorzuheben sind auf TuS-Seite besonders Linkshänderin Katja Gahn, Rückraumass Maren Weigel und die Torhüterinnen Vanessa Frey und Sabine Stockhorst. Auf Seiten der Elbehexen konnten Lucyna Wilamowska, Doreen Geheb und Jana Foksova überzeugen.
TuS Metzingen: Stockhorst (1.-34.), Frey (35.-60.) – Fischer, Wilhelm (1), Kubasta (2), Stefani (3), Ilyes (5/3), Weigel (5), Ott (1), Smideliusz(1), Großmann (1), Gahn (6), Savanyu (2), Schmidt (2)
SC Riesa: Hubald – Dorotikova (4/4), Wilamowska (7), Foksova (4), Geheb (4), Vujica (2), Knoblauch, Wiersma, Schütze, List (3)
Siebenmeter: 4/3 – 5/4
Rot: Lucyna Wilamowska, (SC Riesa 55. Minute)
Schiedsrichter: Matthias Knapp (Birkenau), Martin Puchinger (Fürth)
Zuschauer: 450
27.11.2010 – In einer ansehnlichen und unterhaltsamen Partie konnten die TusSies dank einem starken Auftritt und einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 35:21 in Weibern gewinnen und damit als erste Mannschaft beide Punkte aus der Robert-Wolff-Halle entführen.
"Meine Mannschaft war heute vollkommen konzentriert und wir haben einen guten Tag erwischt. Über die Abwehr gewinnt man Spiele und das haben wir heute bewiesen. Jede Spielerin hat gespielt und ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, da wir uns im Vergleich zur Partie gegen Nellingen keine Schwächephase erlaubt haben und auch in dieser Höhe verdient gewonnen haben. Wir freuen uns auf Riesa und werden weiterhin konzentriert bleiben und hart arbeiten", resümierte eine zufriedene TuS-Trainerin Edina Rott die Begegnung in der Eifel.
TuS Weibern: Lena Knipprath, Sophia Kochs – Kils (2), Etheber (2/2), M. Atanasoska (7/3), Zimmermann (2), A. Atanasoska (1), Schenk (1), Frank (2), Huber (4), Schriever
TuS Metzingen: Stockhorst (1.-50.), Frey (50.-60.) – Wilhelm (1), Tuc (1), Kubasta (2), Stefani (8), Ilyes (6/4), Weigel (4/1), Smideliusz(3), Großmann (3), Gahn (5), Savanyu, Schmidt (2)
Siebenmeter: 6/5 – 6/5
Schiedsrichter: Philipp Jäckel, Christian Staszak (beide Schmelz)
Zuschauer: 297
20.11.2010 – In einem spannenden und kampfbetonten Spiel unterlagen die TusSies in der ausverkauften Öschhalle dem Spitzenreiten TV Nellingen mit 25:28 und mussten somit die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen.
"Nellingen hat einfach weniger Fehler gemacht. Aber trotzdem bin ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden. Wir werden aber nach vorn schauen und die positiven Ansätze mitnehmen. Hierbei meine ich besonders die kämpferische Leistung und die gute Deckungsarbeit. Wir werden genau so weiter arbeiten, denn wir merken, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden", äußerte sich die enttäschte Edina Rott nach der Partie und gab sich sogleich kämpferisch für die bevorstehenden Aufgaben.
TuS Metzingen: Stockhorst (1.- 23., 36.-60.), Frey (24.-35) – Wilhelm, Kubasta, Stefani (2), Ilyes (9/3), Weigel, Smideliusz (7/4), Gahn (2), Savanyu (2), Schmidt (3)
TV Nellingen: Schneider, May – Schulz (8/1), Heinzmann, Maric (1), Habiger, Unseld, Gall (5), Faustka (4), Heinzelmann, Skenderovic (4), Heimgärtner, Stratmann (6/1)
Siebenmeter: 8/7 – 3/2
Schiedsrichter: Jan Lier und Manuel Lier (beide Stuttgart)
13.11.2010 – Nach einem guten Auftritt im hessischen Lollar sicherten sich die TusSies nun auch den ersten Auswärtssieg in dieser Saison. Durch eine starke kämpferische und spielerische Leistung gelang ein verdienter 35:27 Erfolg gegen den TV Mainzlar.
"Wir haben den Anfang etwas verpennt und schnelle Gegentore bekommen, dann jedoch einen 8:0-Lauf hingelegt und durch eine gute Absprache in der Abwehr und schnelle Gegenstöße das Spiel gedreht. Wir haben aus einer guten Defensive heraus agiert und die taktischen Vorgaben gut umgesetzt. Außerdem waren wir von allen Positionen gefährlich und hatten eine gute Torverteilung", fasste Co-Trainer Mike Leibssle die Partie zusammen.
TV Mainzlar: Gainskyte – Andrijana Atanasoska (3/1), Spriestersbach (1), Kazaki (5/1), Vasileiadou (1/1), Zilinskaite (5), Matilda Atanasoska (2), Deuster (1), Rühl, Zukaiskaite (3), Bepler (1), Halasova (3/2), Wagner (1), Euler (1), Fithian
TuS Metzingen: Stockhorst (1.-60.) Frey (7-Meter) – Wilhelm, Tuc (1), Kubasta (5), Stefani (5), Ilyes (10/6), Weigel (1), Smideliusz (5), Gahn (2), Savanyu (3), Schmidt (3)
Siebenmeter: 6/5 – 6/6
Schiedsrichter: Matthias Knapp (Birkenau), Martin Puchinger (Fürth)
Zuschauer: 250
06.11.2010 – Die Handballerinnen der TuS Metzingen bleiben durch einen 32:25-Sieg über den SV Allensbach in der heimischen Öschhalle weiterhin ungeschlagen und beeindruckten 500 Zuschauer mit ihrem schnellen Spiel.
"In der Abwehr sind wir heute sehr gut gestanden, was uns dann ermöglicht hat, so Tempo zu machen, wie wir es uns sonst immer vorgenommen hatten", meinte Abwehrchefin Tanja Schmidt nach dem Spiel. "Es hat riesig Spaß gemacht vor solch einer Kulisse in der Öschhalle zu spielen. Dieses positive Erlebnis müssen wir nun mit in die kommende Trainingswoche nehmen, um in Mainzlar endlich auch auswärts zu punkten."
TuS Metzingen: Stockhorst (1.- 54.), Szrnka (54.-60) – Wilhelm, Tuc (1), Kubasta (5), Stefani (1), Ilyes (6), Weigel, Smideliusz (7/3), Gahn (2), Savanyu (2), Schmidt (7), Stonawski (1)
SV Allensbach: Beier, Gruber – Johannes (1), Rothmund (1), Hotz (8/5), Watzke (4/3), Harter, Zogg, Maier (2), Witt (4), Leuthold (2), Lauterbach (2),Denk, Ramirez (1)
Siebenmeter: 3/3 – 9/8
Schiedsrichter: Frank Kaiser (Linkenheim) / Marc Schmitz (Mannheim)
Zuschauer: 505
30.10.2010 – Schlecht begonnen, ran gekämpft und gut gespielt – sogar in Führung gelegen und dann doch denkbar knapp verloren. Diese kurze Zusammenfassung beschreibt das Spiel der TusSies gegen den BSV Sachsen Zwickau wohl am besten. Vier Sekunden vor dem Abpfiff musste man den Gegentreffer zum 27:28 hinnehmen und hatte somit keine Zeit mehr auf den Ausgleichstreffer.
"In Halbzeit eins haben wir zu viele einfache Gegentore, besonders aus der ersten Welle, bekommen. Wir haben das Überzahlspiel nicht genug ausgenutzt und Angriffe überhastet abgeschlossen. In Halbzeit zwei haben wir uns gut wieder ins Spiel gekämpft, haben es am Ende jedoch leider verpasst, den Sack zuzumachen und als Sieger vom Parkett zu gehen", analysierte Co-Trainer Mike Leibssle die Partie.
BSV Sachsen Zwickau: Splinter, Rau – Höhne, Büchl (3), Starcek (3), Eber, Beckert (4), Stein (2), Kalasauskaite (4/2), Stegert (1), Uchibayashi (4), Henkel (2), Pruß (2), Choinowski (3)
TuS Metzingen: Stockhorst (1.-60.), Frey – Wilhelm (2), Kubasta (1), Stefani, Ilyes (11/2), Smideliusz (6/1), Gahn, Savanyu (1), Schmidt (5), Stonawski (1).
Siebenmeter: 3/2 – 4/3
Rot: Petra Starcek, (BSV Sachsen Zwickau 47. Minute)
Schiedsrichter: Gunnar Beyer (Bad Blankenburg) / Thomas Schulte (Bischberg)
Zuschauer: 500
23.10.2010 – Die TusSies bleiben in der heimischer Kulisse weiterhin ohne Niederlage und konnten dem amtierenden Meister HSG Bensheim/Auerbach ein 26:26-Unentschieden abtrotzen. Nach dem Spielverlauf ist dieses Ergebnis für die HSG auch noch sehr schmeichelhaft
"Besonders in Halbzeit eins haben wir alles umgesetzt, was wir vor dem Spiel besprochen haben. Wir haben geduldig gespielt und die richtigen Entscheidungen getroffen. In Halbzeit zwei haben wir leider einige Abpraller nicht zu fassen bekommen und einige freie Würfe verworfen. Auch nach der roten Karte für Annamaria Ilyes haben wir gemerkt, dass uns dadurch eine wichtige Option im Rückraum verloren ging. Insgesamt war es eine tolle Mannschaftsleistung, aber natürlich wissen wir, dass jedes Spiel schwer werden wird. Jedoch wollen wir uns weiterentwickeln und schauen optimistisch nach vorne", zog Trainerin Edina Rott das Fazit nach dem Punktgewinn.
TuS Metzingen: Stockhorst (1.-60.), Frey (7-Meter) – R. Wilhelm (4), Kubasta (1), Stefani (1), Ilyes (5/1), Smideliusz (8), Gahn (1), Savanyu (3), Schmidt (5), Stonawski
HSG Bensheim/Auerbach: Tanaka, Diener – Heini, Lauenroth (4), Mößinger (2), Friton (4), Naidzinavicius (5), Bartaseviciene (3), Diehl (3), Hermenau (3/3), Grausenburger, Magelinskas
Siebenmeter: 2/1 – 4/3
Rot: Annamaria Ilyes(TuS Metzingen, 48. Minute)
Schiedsrichter: Thomas Kern (Bellheim) / Thorsten Kuschel (Karlsruhe)
Zuschauer: 430
16.10.2010 – Nach dem Hoch der letzten Wochen (drei Siege in der Liga und zwei im Pokal) folgte nun beim ersten Ligaauswärtsspiel auch gleich die erste Saisonniederlage. Man verlor verdient mit 25:34 gegen die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim.
"Wir haben aus den vielen Überzahlspielen kein Kapital schlagen können und waren in den entscheidenden Phasen nicht aggressiv genug. Dies hatte uns Bad Wildungen voraus. Wir haben zu viele Tempogegenstöße zugelassen, da wir der HSG durch technische Fehler diese ermöglichten. Wir waren wohl zu übermotiviert in die Partie gegangen und das Angriffsspiel war zu statisch, besonders in Halbzeit eins. In Halbzeit zwei haben wir uns selbst geschlagen, da Chancen da waren, wir diese aber nicht nutzen konnten. Die HSG hat verdient gewonnen, aber ich bin mir sicher, dass auch andere Mannschaften hier noch Punkte liegen lassen werden. Unsere Konzentration gilt nun Bensheim. Wir müssen und werden es in der nächsten Woche besser machen", sagte Edina Rott.
HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim: Gronemann, Lerch – Latakaite (7), Kleinmann (5), Heusens (6), Kirmse (3), Pollmer, Zinsou, Mihai (7/4), Schwen, Huck, Meyfarth (1), Marquardt, Robben (5)
TuS Metzingen: Stockhorst (1.-22.; 30.-60.), Frey (23.-30.) – Wilhelm (3), Kubasta (1), Stefani (4), Ilyes (4), Weigel, Smideliusz (3/3), Gahn (5), Savanyu, Schmidt (4), Stonawski (1)
Siebenmeter: 4/4 – 5/3
Schiedsrichter: Thomas Hörath (Zirndorf), Timo Hofmann (Bamberg)
Zuschauer: 780
09.10.2010 – Am Samstagabend wurden die 413 Zuschauer in der Metzinger Öschhalle Zeuge einer sehr einseitig geführten Partie, in welcher die TusSies den 1. FSV Mainz 05 mit 39:28 klar besiegen konnten und somit einen perfekten Saisonstart hinlegten
TuS Metzingen: Stockhorst (1.-40.), Frey (41. - 60.) – R. Wilhelm (1), Tuc, Kubasta, Stefani (1), Ilyes (13/5), Weigel (3), Smideliusz (1), Großmann (7), Gahn (3), Savanyu (3), Schmidt (5), Stonawski (1)
1. FSV Mainz 05: D. Simon, Klaßen – Wriedt (3), Krause, M. Gieseler (7), K. Simon (5), Wirsing (2), Müller (4), J. Gieseler (1), Graf (3/2), Bonk, Kneer, Kleinjung, Holstein (3)
Siebenmeter: 5:2
Schiedsrichter: Daniel Gräf/Dominik Risch (beide Merchweiler)
18.09.2010 – Nachdem die TusSies ihr erstes Saisonspiel gegen BVB Dortmund Handball gewinnen konnten, legte man im Heimspiel gegen die HSG Albstadt gleich nach und bezwang die Gäste von der Alb mit 30:19. Überragend bei den TusSies waren Annamaria Ilyes (10/3 Tore) und Julia Smideliusz (5/2 Tore), bei den Gästen wussten Erika Lukoseviciute (7/3 Tore) und Gülfidan Balci (5/2 Tore) zu überzeugen.
TuS Metzingen: Szrnka (1.-43.), V. Frey (44.- 60.) – Wilhem (2), Tuc (1), Kubasta (4), Stefani (2), Ilyes (10/3), Smideliusz (5/2), Gahn, Großmann (3), Savanyu (1), Schmidt (1), Stonawski (1), Weigel (1)
HSG Albstadt: Pfeifer, Falter – Balci (5/2), Ulucan, Zettl, Biro (3), Lukoseviciute (7/3), Burulic (4), Schick, Schmidt, Gebhard, Fuhrmann, Kurz
Siebenmeter: 6:6
Schiedsrichter: Matthias Rupp / Roland Tschirley
Zuschauer: 405