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TUSSIES METZINGEN

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550 Fans feiern das Team zum Heimabschluss in 2011

10.12.2011 – Durch eine Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt gewannen die TusSies ihren letzten Auftritt 2011 vor heimischem Publikum gegen die TSG Ketsch mit 39:23 (17:15). Damit bleibt der Tabellendritte in der Öschhalle weiterhin ungeschlagen.


Als die 1,78 m große Rückraumspielerin Anke Schalk innerhalb der ersten 45 Sekunden gleich zweimal im Metzinger Gehäuse einlochen konnte, musste man schon die schlimmsten Befürchtungen haben. Anschließend fanden jedoch die Mädels von Edina Rott besser in die Partie und gingen durch Annamària Ilyès erstmals in Führung (3:2/4.).


Fortan rollte die Offensive der Gastgeberinnen gut und die erfolgreichen Abschlüsse waren mannschaftlich verteilt. Ilyès, Casandra Engel, Alex Kubasta und Patricia Stefani taten sich im ersten Durchgang besonders hervor. Doch Sandra Kleinjung und im Speziellen Theresa Köhler hielten die Ketscher Bären auf Tuchfühlung. Als Jùlia Smidèliusz das 13:9 markierte und kurze Zeit später Ina Großmann zum 16:11 traf, jubilierten die Metzinger Fans bereits.


Nun zündeten die Gäste den Turbo. Ein Tor nach dem anderen holten die Kurpfälzerinnen auf. Beim 16:14 wurde es Rott zu bunt und sie rief ihre Truppe zum Rapport. Norma Krake störte dies zunächst wenig. Die Nummer 24 erzielte den Anschlusstreffer. Gut, dass die stark aufspielende Engel nicht aufsteckte und mit der Halbzeitsirene per Freiwurf ihren fünften Treffer des Abends markierte. Somit gingen die Ermstälerinnen mit einer 17:15-Führung in die Kabine.


Es liegt auf der Hand, dass die Metzinger Übungsleiterin an die Abwehrarbeit appelierte, denn 15 Gegentreffer auf heimischem Parkett sind definitiv zu viele. Die Mannschaft nahm sich die Worte der Trainerin zu Herzen und packte vor dem eigenen Kasten konsequenter zu. Lediglich vier Gegentreffer in den folgenden 17 Minuten sind der Beweis dafür. Auf der gegenüber liegenden Seite zogen die Rott-Schützlinge weiterhin die richtigen Schlüsse aus der Partie der Vorwoche und spielten die Angriffe konzentriert zu Ende.


Beim 27:19 ergriff TSG-Trainer Marcus Gutsche die letzte Chance, der Begegnung doch noch eine Wendung zu geben und zog die grüne Karte. Seine Anweisungen verpufften jedoch im Angriffswirbel der TusSies. Diese schraubten mit einem 6er-Pack binnen 180 Sekunden durch Engel, Kubasta (2), Mößinger, Stefani und Caro Tuc das Ergebnis in die Höhe und erzwangen die Vorentscheidung. Das Publikum tobte und feierte schon die zwei Zähler.


Dann erhielt Julia Barth eine Zeitsrafe und der Reigen ging weiter. Engel, Ilyès und die eingewechselte Regina Bari-Nagy erzielten das zwischenzeitliche 36:21 (54.). Köhler erlöste die Ketscher durch ihren Treffer kurzzeitig. Die Partie war aber längst gelaufen. Einen drauf setzte noch "Cassy" Engel mit ihrem achten Treffer an diesem Abend; damit war sie gemeinsam mit Kubasta die treffsicherste Akteurin der TusSies und wurde zur Spielerin des Spiels gewählt. Das letzte Metzinger Heimtor in 2011 markierte Youngster Anna Mayer per Siebenmeter.


Stockhorst, Röpnack – Engel (8/1), Mayer (1), Mößinger (2), Balogh, Tuc (3), Kubasta (8), Stefani (6), Ilyès (5), Smidèliusz (3), Großmann (1), Bari-Nagy (2), Beddies


Mit leeren Händen zurück aus dem hohen Norden

05.12.2011 – Am Ende standen die TusSies bei ihrer Auswärtspartie in Travemünde ohne Punktgewinn da und mussten dem Gegner gratulieren. Umso ärgerlicher, da die Chancen zuhauf da waren und die 24:25 (11:14)-Niederlage unnötig war.


"Wir haben einfach zu viele Möglichkeiten im Angriff liegen lassen", resümierte Trainerin Edina Rott nach dem Punktverlust, der erst 16 Sekunden vor der Schlusssirene zustande gekommen war. Ein Siebenmeter war es, den Susen Langanke nervenstark zum umjubelten Sieg für die Raubmöwen verwandelte.


Zu Beginn war den Ermstälerinnen die lange Anfahrt kaum anzumerken. Folgerichtig gingen sie dann auch in Minute zehn durch Alexandra Kubasta das erste Mal in Führung (5:4) und schickten sich nach einem weiteren Treffer durch Ina Großmann an, die Partie in den Griff zu bekommen. TSV-Topscorerin Franziska Haupt hielt ihr Team jedoch im Spiel und das Tableau ausgeglichen.


Während einer Zeitstrafe gegen Cassandra Engel starteten die Nordlichter einen Zwischenspurt und legten bis zum Seitenwechsel einen Drei-Tore-Unterschied zwischen sich und die Gäste. Bis zum 17:15 (39.) konnten sie diesen auch behaupten, jedoch fing sich dann Travemünde-Coach Andreas Juhra nach wiederholten Verbalattacken gegen die Unparteiischen, und kurze Zeit später auch Langanke, eine Zeitstrafe ein, was unsere Pink-Ladies zum Anlass nahmen, ihrerseits mit 19:17 in Front zu gehen.


Nun war es eine richtig enge Kiste und die beiden Teams schenkten sich nichts. Die TusSies kämpften beherzt und gaben ihr Letztes. Leider ließen sie jedoch hundertprozentige Chancen im zweistelligen Bereich liegen und konnten somit die Begegnung nicht vorzeitig zu ihren Gunsten entscheiden. Nach einer weiteren Unbeherschtheit von Juhra sah dieser die Rote Karte; Kubasta musste nach einer fragwürdigen Entscheidung für zwei Minuten die Bank drücken (23:23/57.).


Langanke verwandelte den fälligen Strafwurf, den allerdings Engel postwendend ausgleichen konnte. In den folgenden zweieinhalb Zeigerumdrehungen konnte keine Mannschaft erfolgreich abschließen. Dann war der Moment gekommen, als die Anzeigentafel eine gespielte Zeit von 59:44 anzeigte und wiederum Langanke sich die Kugel schnappte und zum Siebemeter antrat.


Ein Lob zollen wir unseren Mädels für ihr leidenschaftliches Auftreten und die Leistung in der Defensive. Im Abschluss hoffen wir auf Besserung, die Chancen sind jedoch vorhanden. Am kommenden Wochenende gibt die TSG Ketsch ihre Visitenkarte in der Öschhalle ab. Dann treten die TusSies dieses Jahr zum letzten Mal in heimischen Gefilden an.


So spielten die TusSies:


Stockhorst, Röpnack – Engel (1), Mayer, Mößinger (1), Balogh (1), Tuc (1), Kubasta (6), Stefani, Ilyès (9/6), Smidèliusz (1), Großmann (4), Bari-Nagy, Beddies


Sechster Heimsieg

26.11.2011 – Gegen den MTV 1860 Altlandsberg fuhren die TusSies den nächsten Sieg ein. Nach 60 Minuten stand auf der Anzeigentafel ein verdienter 32:29 (17:10)-Erfolg.


Wie die Feuerwehr legten die motivierten TusSies los und gingen postwendend mit 3:0 in Führung. Annamària Ilyès, Alexandra Kubasta und Ina Großmann, die an diesem Abend den Brandenburgerinnen ganze 20 Eier ins Nest legten zeigten sofort, wo der Hase lang läuft. Über 5:2, 7:4 und 10:5 zogen die Hausherrinnen Treffer um Treffer davon und ließen keinen Zweifel daran, wer die zwei zu vergebenden Zähler auf seinem Konto verbuchen wird.


Gäste-Trainer Helmut Röder musste hernach mit anschauen, wie Caro Tuc, Jùlia Smidèliusz sowie wiederum Ilyès und Kubasta weiter erhöhten. Dann zog er die grüne Karte, was umgehend zu zwei erfolgreichen Abschlüssen durch Sophie Lüttke und Juliane Wittkopf führte.


Die Mädels von Chef-Coach Edina Rott legten bis zum Seitenwechsel nochmals drauf und hielten somit den Gegner in Halbzeit eins bei 10 Toren. Die Abwehr hatte also im Vergleich zum Auftritt in Weibern bislang funkioniert. Zudem rollte die Offensive und produzierte 17 Einschläge im fremden Gehäuse.


Kurz nach Wiederbeginn musste Barbara Balogh beim Stand von 18:10 für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen. An dieser Unterzahlsituation zeigte sich sehr gut, wie an diesem Abend die Kräfte auf dem Metzinger Parkett verteilt waren. Statt einem Zwischenspurt der Altlandsbergerinnen markierten Großmann und Patricia Stefani die Treffer, was Röder zum Anlass für seine zweite Auszeit nahm.


In der Folge fanden die Akteurinnen um Gäste-Topscorerin Juliane Wittkopf besser in die Partie und verkürzten während einer Zeitstrafe gegen Regina Bari-Nagy durch Sylvia Kalina gar auf 19:24. Die Grande Dame der TusSies, Annamària Ilyès, schlug jedoch doppelt zurück. Nun spielten die Torjägerinnen um Kapitänin Patricia Stefani die Begegnung gekonnt zu Ende und zeigten den begeisterten Fans noch das ein oder andere Zuckerl.


Am zweiten Adventssonntag treten die TusSies beim TSV Travemünde an und haben damit eine sehr lange Fahrt vor sich. Wir hoffen, dass sie diese gut und fit überstehen und am besten mit etwas "Zählbarem" die Heimreise antreten können.


So spielten die TusSies:


Stockhorst, Röpnack – Engel (1), Mayer, Mößinger (0), Balogh (3), Tuc (1), Kubasta (6), Stefani (6), Ilyès (10/3), Smidèliusz (1), Großmann (4), Bari-Nagy, Beddies


Knappe Schlappe nach großem Kampf

20.11.2011 – Die TusSies verloren das Spitzenspiel der 2. Bundesliga beim Ligaprimus TuS Weibern mit 30:33 (13:17) und bleiben damit weiterhin auf dem dritten Rang.


Lediglich ein Mal war die Mannschaft von Edina Rott in der gesamten Partie in Führung. Dies war allerdings leider nicht am Ende der Begegnung, sondern ganz zu Beginn. Julìa Smidèliusz erzielte nach genau 60 Sekunden Spielzeit das 1:0. Anschließend gaben die Hausherrinnen den Ton an und übernahmen das Zepter in heimischer Halle. Zuerst waren es nur zwei Tore Vorsprung, nach 15 Zeigerumdrehungen wuchs er schon auf deren drei.


Dies merkte auch die Metzinger Kommandogeberin und nahm kurze Zeit später die Auszeit. Jedoch verpufften die Anweisungen und die Vulkan Ladies legten ihrerseits noch erfolgreiche Abschlüsse drauf. Als Patricia Stefani mit einem Doppelschlag zum 9:12 verkürzte keimte Hoffnung auf. Eine Zeitstrafe von Smidèliusz machte dies aber wieder zunichte und die Mannschaft von Trainerin Ildikò Barna netzte wiederum zwei Mal ein.


Vor der Halbzeitpause dann die Schwächung für die TusSies: Annamària Ilyès wurde disqualifiziert und konnte fortan ihre Kameradinnen nicht mehr unterstützen. Die stark aufspielende Simone Salz markierte den 17:13-Zwischenstand zum Seitenwechsel. Wer nun dachte, die in pink angetretenen Schwäbinnen würden sich beim Tabellenführer geschlagen geben, hatte sich getäuscht.


Denn die Ermstälerinnen blieben dran, bissen sich in die Partie und kamen knappe acht Minuten vor dem Ende durch Regina Bari-Nagy bis auf zwei Tore (26:28) heran. Als dann noch Cassandra Engel den Anschlusstreffer erzielte (28:29/56.) war wieder alles möglich. Beim Stand von 29:30 erhielt Caro Tuc eine Zeitstrafe. Postwendend vollendete Lisa Schenk zum 31:29 für Weibern. Dann zog Rott die grüne Karte und schwor ihre Mädels auf die letzten Spielzüge ein.


Smidèliusz schloss sogleich erfolgreich ab – nun war es ein ein-Tor-Spiel bei noch zu absolvierenden 1:27 Minuten. Hinzu kam nun eine 2-Minuten-Strafe gegen Schenk, was hieß, dass die TusSies die Begegnung in Überzahl beenden würden. Die Vorzeichen waren also sehr gut, um an diesem Abend den Favoriten zu stürzen.


Was dann folgte war jedoch alles andere als amüsant. Nadja Zimmermann und Maja Klingenberg errangen durch zwei Treffer in Unterzahl den Sieg für die Gastgeberinnen und schickten die TusSies mit einener Niederlage im Gepäck auf die Heimreise. Schade schade. Nun gilt es, die Köpfe wieder frei zu bekommen und am kommenden Wochenende, wenn der MTV Altlandsberg in der Öschhalle zu Gast ist, die Defensive besser zu stellen und im Angriff weiterhin so erfolgreich zu bleiben.


So spielten die TusSies:


Stockhorst, Röpnack – Engel (3), Mößinger (4), Balogh, Tuc (1), Kubasta (1), Stefani (5), Ilyès (2/1), Smidèliusz (9/1), Großmann (3), Bari-Nagy (2), Beddies


Wichtige zwei Zähler in der Fremde

12.11.2011 – Einen wichtigen Sieg landeten die TusSies bei ihrem Auftritt in Greven. Mit 26:20 (9:11) behielten die Metzinger Torjägerinnen die Oberhand und traten erleichtert die lange Rückfahrt an.


Früh am Samstagmorgen machte sich der TusSies-Express auf gen Norden. Über Karlsruhe, Frankfurt und Wetzlar passierten die Rott-Schützlinge das Rheinland, ließen den Deutschen Fußball-Meister aus Dortmund links liegen und erreichten schließlich im Münsterland die Stadt Greven. Am Abend wartete der Tabellenachte zum Kampf um zwei wichtige Zähler.


Bis zur 22. Minuten beim 5:8 konnte man den Eindruck gewinnen, als ob die Anreise den TusSies-Motor lahm gelegt hätte. Dies sah wohl auch Edina Rott so und zog die grüne Karte. Sogleich verkürzten Caro Tuc und Jùlia Smidèliusz und die Partie war wieder offen. Bis zum Seitenwechsel war Kapitänin Patricia Stefani auf Metzinger Seite noch zweimal erfolgreich. In der Offensive galt es griffiger zu werden und konsequent die Angriffe zu Ende zu spielen.


Zu Beginnn der zweiten Hälfte blieb es eine enge Kiste, wobei die Gastgeberinnen stets einen leichten Vorsprung hatten. Noch 20 Zeigerumdrehungen waren zu absolvieren als die Bank der Ermstälerinnen geschlossen aufsprang. Alexandra Kubasta traf zum Ausgleich und legte postwendend noch einen drauf. Durch einen 5:0-Run bogen die Rott-Mädels das Ergebnis um und schockierten einen Großteil der Besucher in der Rönnehalle.


Durch Zeitstrafen von Smidèliusz und Stefani kamen die Grevenerinnen wieder auf einen Treffer heran. Als dann Cassandra Engel einen Strafwurf sicher einlochte dauerte es drei Minuten, ehe mit Anna-Maria Jaszczuk wieder eine Akteurin punkten konnte. Bei diesem Stand von 19:18 (54.) zündeten die TusSies dann den Turbo.


Nacheinander versenkten Smidèliusz, Kubasta und Ina Großmann und schickten eine klare Botschaft, wer die Punkte aus Westfalen entführen möchte. Zwar konnte Sarah Everding nochmals dagegen halten, doch Engel und wiederum Großmann erzielten mit ihren Einschlägen die Vorentscheidung. Nochmals Großmann und mit der Schlusssirene Kubasta markierten den 26:20-Endstand.


Aufgrund einer deutlichen Steigerung in Halbzeit zwei – sowohl in der Defensive wie auch offensiv – gelang ein wichtiger Auswärtserfolg im Kampf um die vorderen Plätze. Am kommenden Wochenende folgt dann der Showdown in Weibern beim Tabellenführer. Doch zuvor wartete auf die müden Heldinnen noch eine ausgiebige Busfahrt in die Heimat.


So spielten die TusSies:


Stockhorst, Röpnack – Engel (5/1), Mößinger (1), Balogh (2), Tuc (2), Kubasta (5), Stefani (2), Ilyès (1), Smidèliusz (5/1), Großmann (3), Bari-Nagy, Beddies


Überzeugend zurück in die Spur

05.11.2011 – Nach dem enttäuschenden Auftritt vor zwei Wochen in Bensheim haben sich die Handballerinnen von Coach Edina Rott auch in der Liga wieder gefangen. Auf den Sieg im Pokal gegen den TS Ottersweier folgte vor 635 begeisterten Zuschauern ein deutlicher 32:22 (13:11)-Heimerfolg gegen den VfL Wolfsburg.


Ebenso wichtig wie die gewonnenen Zähler wog jedoch die Tatsache, dass nach Annamària Ilyès auch Ina Großmann wieder im Kreise der Mannschaft zugegen war. Nun hat Rott bis auf die weiterhin verletzt ausfallende Felia Lehner endlich wieder alle Mädels an Bord.


In weiten Teilen der ersten Hälfte schenkten sich die beiden Teams nicht viel. Das Ergebnis war stets eng. Lediglich nach einer Zeitstrafe von Edyta Chudzik in Minute 17 konnten die Ermstälerinnen einen drei-Tore Vorsprung heraus spielen, den die VW-Städterinnen allerdings kurz darauf wieder egalisierten.


Erfolgreicher war das Unterfangen dann kurz vor dem Seitenwechsel. Innerhalb von nur acht Sekunden erhielten sowohl Katharina Wießner als auch Waleria Galouza eine Denkpause von den Unparteiischen. Diese wussten Patricia Stefani und Co. zu nutzen. Ilyès verwandelte noch den fälligen Siebenmeter in Halbzeit eins.


Nach Wiederbeginn legten Cassandra Engel, wieder Ilyès und Alexandra Kubasta zum 16:11 (32.) nach. Dieser Zwischenspurt brach den Gästen das Genick. In der Folge hielten die TusSies ihre Gegnerinnen auf Abstand. Die Defensive stand von Minute zu Minute sicherer und im Angriff wurden die Abschlüsse konsequent gesucht.


Über 19:13, 22:14 und 29:18 zogen die Rott-Schützlinge kontinuierlich davon. Groß war der Jubel auf den Rängen dann in Minute 55. Regina Bari-Nagy durchbrach mit ihrem Treffer die 30-Punkte-Marke. Doch auch zu diesem Zeitpunkt hatten die Siebenkelternstädterinnen keinesfalls genug.


Und so spielten sie die Partie gekonnt zu Ende, tankten Selbstvertrauen und gaben am Schluss allen Akteurinnen Einsatzzeiten. Sieben Torjägerinnen trafen drei oder mehrere Male ins gegnerische Gehäuse. Am treffsichersten zeigten sich dabei Ilyès (6), Kubasta (5), Jùlia Smidèliusz (5) und Lisa Mößinger (5).


So spielten die TusSies:


Stockhorst, Röpnack – Engel (3), Mayer, Mößinger (5), Balogh (3), Tuc (1), Kubasta (5), Stefani (3), Ilyès (6/4), Smidèliusz (5/2), Großmann, Bari-Nagy (1), Beddies


TusSies-Kalender 2012

03.11.2011 – Endlich ist er da! Der TusSies-Kalender 2012 ist jetzt erhältlich.


Ob für einen Geburtstag, Weihnachten oder einfach zum Genießen – diese Jahresübersicht bietet für jeden etwas ganz Besonderes. "Der ist wirklich super geworden und es hat riesig Spaß gemacht", schwärmt Alexandra Kubasta.


Es war kurz vor Saisonbeginn, als sich Fotograf Thomas Kiehl, das Unterwäscheportal bodyandwear.de sowie die Mannschaft von Chef-Coach Edina Rott in der Firma Henning trafen, um eine "heiße" Idee in Angriff zu nehmen. "Es musste etwas Hochwertiges sein", war sich Geschäftsführer Ferenc Rott sicher. Nur damit können auch wir uns identifizieren.


Dem Team um Kapitänin Patricia Stefani war es zu Beginn zwar etwas mulmig, doch im Handumdrehen war jede Einzelne begeistert dabei. Und prompt traten kaum vermutete Talente zu Tage. Denn die ein oder andere Spielerin könnte locker auch als Model ihre Brötchen verdienen, so sicher bewegten sich die Torjägerinnen vor der Linse. Das Ergebnis spricht derweil für sich. Gleich 16 Monate deckt der Jahresplaner ab und zieht sich damit sogar bis in 2013 hinein.


Zu ergattern ist das von Firma Raff gedruckte und streng limitierte Werk ab sofort für 20,- Euro über das Internet auf bodyandwear.de und bei allen Heimspielen in der Öschhalle. Zudem gibt es in Metzingen Verkaufsstellen bei


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Souveräner Einzug in die dritte Pokalrunde

30.10.2011 – Die TusSies traten in der zweiten Runde des DHB-Pokals beim TS Ottersweier an. Dabei kam die Mannschaft von Edina Rott zu einem sicheren 45:21-Erfolg.


Schon in der vergangenen Saison trafen die beiden Teams aufeinander. Damals hatte die Mannschaft um Rückkehrerin Annamària Ilyès das bessere Ende auf ihrer Seite. Und auch in diesem Duell des Zweitligisten gegen den Oberligisten gab der Klassenhöhere klar den Ton an und spielte seine technischen und körperlichen Fähigkeiten aus.


Durch diesen Triumph zogen die Ermstälerinnen ins Sechzehntelfinale ein. Gespielt wird diese Runde erst im kommenden Jahr – angesetzt ist das Wochenende 07./08.01.2012.



Erste Pleite nach heißem Tanz

22.10.2011 – Beim Auswärtsauftritt in Bensheim kassierten die TusSies ihre erste Saisonniederlage. 19:22 (7:12) hieß es nach 60 Minuten im Hessischen.


Einen kaum zu fassenden Start erwischten die Hausherinnen in der Weststadthalle. Nach gerade mal acht gespielten Minuten führte die HSG mit 7:2 Toren. Ingrida Bartaseviciene zeigte sich dabei zu Beginn der Partie besonders treffsicher und markierte bereits drei Treffer. Aus Metzinger Sicht galt es nun, Zugriff auf das Spiel zu bekommen und sich rein zu hauen. Dies wollte Edina Rott ihren Mädels in der folgenden Auszeit vermitteln.


Drei Minuten und 19 Sekunden danach zappelte das Spielgerät wiederum in den Maschen. Zum Verzweifeln der mitgereisten TusSies-Fans leider im falschen Gehäuse. Diesmal hatte Annika Hermenau zugeschlagen. Bezeichnend für das bisherige Auftreten war dann der dritte erfolgreiche Abschluss der Ermstälerinnen. Julìa Smidèliusz verwandelte ihren zweiten Strafwurf in der Begegnung – bei lediglich einem Feldtor nach 14 Zeigerumdrehungen.


In der Folge plätscherte die Partie dahin. Allerdings änderte sich am Auftreten der Offensive wenig. Zur Halbzeit standen erschreckende sieben Tore auf der Seite der Gäste. Noch etwas ernüchternder wirkt diese Zahl, wenn man bedenkt, dass Smidèliusz fünf davon erzielte, darunter gleich vier Siebenmeter.


In der Halbzeitpause besannen sich die Akteurinnen um Kapitänin Patricia Stefani auf ihre Stärken und die Auftritte der vergangenen Wochen. Kaum war der Ball wieder im Spiel und schon legten die TusSies den Turbo ein. Cassandra Engel, Kubasta und Stefani zeigten dem Publikum, dass der Abend noch nicht vorbei war. Und nach einem Gegentreffer durch Anna Michl frohlockten die schwäbischen Anhänger ganz besonders.


Nach langer Verletzungspause meldete sich Annamària Ilyès zurück und verwandelte ihren Versuch zum 11:13 (37.). Nun schalteten sich auch die Unparteiischen verstärkt ein und stellten in der Folge gleich drei TusSies für zwei Minuten vom Feld. Doch in dieser Phase zeigten die Rott-Schützlinge ihre Klasse umso mehr. In der 48. Minute war es dann endlich so weit. Smidèliusz glich aus und Lisa Mößinger legte sogleich noch einen drauf (16:15 (49.).


Helena Hertlein, Annika List und Bartaseviciene drehten den Spielstand wieder und läuteten damit die spannende Schlussphase ein. Als List zum 20:17 für Bensheim erhöhte schien die Auswärtsfahrt ein schlechtes Ende zu nehmen. Mößinger traf jedoch doppelt und Hoffnung keimte auf. Als dann aber Smidèliusz und Barbara Balogh eine Zeitstrafe zugesprochen bekamen nutzen dies die Gastgeberinnen aus und verließen das Parkett als Sieger.


So spielten die TusSies:


Stockhorst, Röpnack – Engel (2), Mayer, Mößinger (3), Balogh (1), Tuc (1), Kubasta (4), Stefani (1), Ilyès (1/1), Smidèliusz (6/4), Bari-Nagy, Beddies


TusSies-Express rollt weiter

15.10.2011 – Die TusSies bezwangen am 6. Spieltag der Zweiten Bundesliga die SG BBM Bietigheim mit 29:25 (14:11). Somit bleiben die Rott-Schützlinge mit nunmehr 11:1 Zählern auf dem zweiten Tabellenrang.


SG-Akteurin Barbara Bagocsi erhielt eine Zeitstrafe und Cassandra Engel schraubte den Vorsprung der TusSies auf 15:11 Tore. Da schien der Käse schon fast gegessen. Es waren zu diesem Zeitpunkt bereits 34 Minuten gespielt und die Spielerinnen von Coach Edina Rott hatten sich von einem holprigen Start gut erholt und kamen hoch motiviert aus den Kabinen. Doch ganz so einfach lief es dann doch nicht.


Urplötzlich fand sich das Team nur noch zu fünft auf dem Parkett, nachdem sowohl Jùlia Smidèliusz als auch Kathi Beddies eine Zeitstrafe erhielten. Dies wussten die Gäste zu nutzen und kämpften sich bis auf einen Treffer heran (17:16/40.).


Patricia Stefani brachte ihre Truppe mit einem erfolgreichen Abschluss wieder in die Spur und gab die Richtung für den Schlussspurt vor. In diesem taten sich auf Metzinger Seite besonders die an diesem Abend sehr treffsicheren Alexandra Kubasta und Smidèliusz hervor, die von der Linie sieben von acht verwandelte. Unterstützung fanden die beiden in dieser Phase offensiv in Engel, Barbara Balogh sowie Carolin Tuc.


Interessant zu beobachten war, dass SG-Trainer Christian Hungerecker keine Auszeit nahm und dieses Mittel der Einflussnahme ungenutzt ließ. Edina Rott war nach diesen gewonnenen zwei Punkten sichtlich zufrieden, hatte sie doch im Vorfeld die Partie gegen den schwäbischen Rivalen als die bislang schwerste der laufenden Runde eingestuft.


Die Serie der harten Brocken geht für die Ermstälerinnen am kommenden Wochenende derweil weiter. Dann tritt das Team um Kapitänin Patricia Stefani bei der HSG Bensheim Auerbach an, die nach einem Auswärtserfolg beim VfL Wolfsburg auf dem vierten Platz rangiert.


So spielten die TusSies:


Stockhorst, Röpnack – Engel (5), Mayer, Mößinger (1), Balogh (3), Tuc (1), Kubasta (8), Stefani (2), Lehner, Smidèliusz (8/7), Bari-Nagy, Beddies (1)


TusSies halten sich schadlos und siegen

08.10.2011 – Mit nunmehr 9:1 Punkten belegen die TusSies den zweiten Tabellenrang, nachdem sie am Abend den SV Union Halle-Neustadt mit 29:24 (16:10) besiegen konnten.


Hellwach begannen die TusSies als wollten sie schon in den ersten Minuten dem Publikum zeigen, dass sie sich für die richtige Samstagabendgestaltung entschieden hatten. Barbara Balogh traf als Erste, gefolgt von Lisa Mößinger. Nach einem Gegentreffer durch Stefanie Hummel erhöhte Jùlia Smidèliusz. Die Rückraumschützin hatte sogleich ihr Visier richtig eingestellt und sattelte in Hälfte eins noch deren sieben Tore drauf – fünf erfolgreiche Siebenmeter bei fünf Versuchen waren auch darunter.


Im Verlauf dieser ersten 30 Minuten führten die Gastgeberinnen durchweg und zogen allmählich deutlicher davon. Zum 16:10-Pausenstand traf Cassandra Engel. Nach Wiederbeginn schien zunächst der Reigen weiter zu gehen als die "Wildcats" gleich zwei Zeitstrafen erhielten. Doch konnten die Rott-Mädels daraus kein Kapital schlagen. Ganz im Gegenteil.


In der Folge traf Halle-Neustadt gleich drei Mal hinter einander, angeführt von der bärenstarken Eileen Uhlig. Monic Burde (2) und Jurate Kiskyte brachten die Truppe von Trainer Arne Kühr sogar bis auf einen Treffer heran (17:16/41.). Noch vor der Auszeit von Coach Edina Rott schlugen die TusSies jedoch zurück.


Die Troika Engel, Smidèliusz und Regina Bari-Nagy schraubten – bei einem Uhlig-Tor – das Ergebnis auf 20:17. Nach einem weiteren erfolgreichen Abschluss durch die Schuss gewaltige Smidèliusz wurde Unions-Akteurin Burde disqualifiziert. Dies nahmen die Ermstälerinnen zum Anlass, um nun richtig Gas zu geben.


Angetrieben von den Metzinger Fans trafen Smidèliusz, Bari-Nagy und Mößinger. Arne Kühr blieb kaum noch Zeit seine grüne Karte zu ziehen. Fortan lag die gesamte Offensiv-Last bei den Saalestädterinnen auf Uhlig, die sich redlich mühte. Die TusSies brachten ihren Vorsprung sicher über die Zeit und liegen nach diesem doppelten Punktgewinn einen Zähler hinter der TuS Weibern auf Rang zwei.


In der kommenden Woche treten die TusSies erneut daheim an. Dann empfangen sie um 19.00 Uhr Erstligaabsteiger SG BBM Bietigheim, die sich am Abend in einem wahren Krimi beim TV Nellingen mit 31:32 geschlagen geben mussten.


So spielten die TusSies:


Stockhorst, Röpnack – Engel (6/2), Mayer, Mößinger (4), Balogh (2), Tuc (1), Kubasta (1), Stefani (1), Lehner, Smidèliusz (11/5), Bari-Nagy (2), Beddies (1)


Rott-Mädels siegreich im Derby

02.10.2011 – In einem heiß umkämpften Süd-Derby beim Rivalen TV Nellingen gingen die TusSies verdient als Sieger hervor und belegen – bislang unbesiegt – den zweiten Rang im Zweitligarennen. Beim 24:18 (15:10)-Erfolg mussten die Pink-Ladies gleich mehrere Rückschläge wegstecken.


Eine proppe-volle Sporthalle 1 in Ostfildern bot den gebührenden Rahmen für diese Spitzenpartie des Tabellenzweiten gegen den -dritten. 150 Schlachtenbummler drückten dabei die Daumen für die Gäste aus dem Ermstal. Und sie wurden von Beginn an nicht enttäuscht von ihrem Team.


Denn nach den ersten drei von ihr erzielten Treffern zum 3:2 für ihre Farben musste Topscorerin Annamària Ilyès verletzungsbedingt ausscheiden und stand ihren Kameradinnen fortan nicht mehr zur Verfügung. Zudem fehlte in der Partie weiterhin Außenspielerin Ina Großmann.


Doch die Mannschaft von Coach Edina Rott zeichnet in den bisherigen Spielen eine mannschaftliche Geschlossenheit aus, die nun wieder zum Tragen kam. Fällt eine aus, dann springen die anderen in die Bresche. So zogen die TusSies über 8:3 (Alex Kubasta/12.) und 15:10 (Lisa Mößinger) zur Pause bis auf 5 Tore davon.


Nach dem Seitenwechsel forcierten die Siebenkelternstädterinnen zudem die Abwehrarbeit und gingen noch konsequenter in der Defensive zu Werke. Und auch die Torfrauen Sabine Stockhorst und Manuela Röpnack zogen den Nellinger Angreiferinnen ein ums andere Mal den Zahn. Dies zeigte bei den Gastgeberinnen Wirkung und hielt sie bei lediglich 8 Treffern in Halbzeit zwei.


Da fiel auch nicht mehr ins Gewicht, dass Rückraumakteurin Jùlia Smidèliusz in der 27. Minute vom Feld musste, da sie nach einem vermeintlichen Foul disqualifiziert wurde. "Wir haben heute auch für Annamària und Jùlia gewonnen", zeigte sich Cassandra Engel nach dem Spiel zufrieden und ergänzte, "durch ihren Ausfall sind wir noch enger zusammengerückt. Und vor allem die Abwehr hat heute in Zusammenarbeit mit Sabine einen super Job gemacht."


Durch diesen Prestige-Erfolg bleiben die TusSies mit nunmehr 7:1 Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz. Am kommenden Wochenende empfangen sie in heimischen Gefilden den SV Union Halle-Neustadt. Tickets für die Partie gibt es in Metzingen bei Kiosk Richter und dem i-Punkt am Lindenplatz sowie hier.


Schalter erfolgreich umgelegt – Steigerung in der Defensive bringt Sieg

24.09.2011 – Mit 39:30 (21:21) besiegten die TusSies ihre Gäste der SGH Rosengarten-Buchholz am Samstagabend in der 2. Handball Bundesliga der Frauen und bleiben damit weiterhin ohne Niederlage.


Als TusSies-Coach Edina Rott in der 27. Spielminute die Auszeit nahm hatte sie bereits Höhen und Tiefen durchlebt. Zu Beginn fanden die Nordlichter besser in die Partie und führten durch einen Treffer von Sandra Heinzelmann nach 5 Zeigerumdrehungen gar mit 5:2. Zwar kämpften sich die Ermstälerinnen heran und zogen ihrerseits durch Barbara Balogh auf 18:16 davon, doch glichen die Spielerinnen von Trainer Martin Hug wieder aus (18:18/27.). Bis zum Seitenwechsel legten Annamària Ilyès, Alexandra Kubasta und Patricia Stefani jeweils ein Tor vor, worauf die "Luchse" stets eine passende Antwort im Köcher hatten.


Zum Pausentee musste die Metzinger Defensive somit 21 Treffer zulassen, was Rott deutlich missfiel. In ihrer Halbzeitansprache fand sie denn auch die richtigen Worte, denn fortan schnappte die Abwehr ein ums andere Mal besser zu, was sich in nur 9 erfolgreichen Abschlüssen der SGH im zweiten Durchgang niederschlug. Und im Angriff lief es weiter wie zuvor. Besonders tat sich hierbei Rechtsaußen Kubasta hervor, die anschließend zur Spielerin des Spiels gekürt wurde.


510 Fans in der Öschhalle feierten nach der Schlusssirene ein unterhaltsames Handballspiel mit vielen Torszenen sowie einen starken Auftritt ihres Teams. Durch diesen Erfolg setzen sich die TusSies vorerst in der Spitzengruppe fest und treten kommende Woche zum mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen bei Dauerrivale Nellingen an.


TusSies:


Stockhorst, Röpnack – Engel (4), Mayer, Mößinger (2), Balogh (5), Tuc (1), Kubasta (11), Stefani (4), Ilyès (8/5), Lehner, Smidèliusz (4), Bari-Nagy, Beddies


A-Jugend mit Turniersieg in Herrenberg

21.09.2011 – Die A-Jugend der TusSies hat den GTÜ-Cup in Herrenberg gewonnen.


Die Gruppeneinteilung wurde kurzfristig noch einmal geändert und so starteten die Mädels morgens zunächst gegen die HSG Albstadt. Nachdem diese Partie gewonnen war, stand der altbekannte und starke Ligakonkurrent TSG Ketsch als schwere Aufgabe an. Überraschend souverän wurde dieses Aufeinandertreffen siegreich gestaltet, sodass die Truppe auch in die kommende Spielrunde zuversichtlich blicken kann.


Nach einer mehrstündigen Pause, in der sich das Team ausruhen und andere interessante Spiele anschauen konnte war es an der Zeit, sich für das Duell gegen den Bayerischen Meister TSV Haunstetten aufzuwärmen. Ein früher Rückstand konnte zu guter Letzt noch in der 25-minütigen Spielzeit in ein Unentschieden gemünzt werden. Auch gegen die Hessen der SG 1877 Nied reichte es nur zu einem Remis.


In der Zwischenrunde am Folgetag ließen die Mädels zuerst den Waiblingerinnen und anschließend auch den Bietigheimerinnen keine Chance und zogen in die Vorschlussrunde ein. Dem unbekannten Gegner aus Gröbenzell gaben die TusSies ebenso das Nachsehen, sodass am Mittag das Finale anstand. Hierbei warteten erneut die Handballerinnen aus Haunstetten. Dieses Mal machten es die Ermstälerinnen aber besser und gewannen viel umjubelt zum ersten mal den Cup.


Es spielten:


Maria Fischer – Anna Mayer, Freya Stonawski, Sophia Pfeiffer, Ramona Rott, Melanie Schall, Pia Rausch, Anne Hermann, Ines Weber, Harriet Seckinger, Tatjana Hölzl, Katharina Beddies


Punktgewinn mit der Schlusssirene

18.09.2011 – In einer heiß umkämpften Partie holten die TusSies durch ein 26:26 (16:14) einen Zähler beim BVB Borussia Dortmund. Damit bleiben die Rott-Mädels in der laufenden Runde ungeschlagen.


Nach dem ersten Saisonspiel und den damit verbundenen zwei Zählern gegen Harrislee traten die TusSies den schweren Gang nach Dortmund an. Die lange Anfahrt lähmte das Team jedoch keineswegs. Denn nach 4 gespielten Minuten führten die Ermstälerinnen bereits mit 3:1 durch Tore von Jùlia Smidèliusz, Annamària Ilyes und Barbara Balogh.


Alexandra Kubasta erhöhte sogar auf drei Treffer Vorsprung nach 7 Zeigerumdrehungen (5:2). Allerdings kämpften sich die Westfalen zurück, was Edina Rott zum Anlass nahm, die grüne Karte zu ziehen (6:7/12.).


In der Folge wog die Partie hin und her bis sich die TusSies nach 18 Minuten durch Ilyès und Cassandra Engel wiederum mit zwei Tore absetzen konnten. Diesen Vorsprung verteidigten die Rott-Schützlinge bis zum Seitenwechsel (16:14).


Die stark aufspielende Lisa Mößinger setzte gleich noch einen drauf. Bis 7 Minuten vor Ende hielten die Schwaben diese Führung. Dann holten die Gastgeber zum großen Schlag aus und markierten 4 Treffer in Folge (57.).


Rott nahm die Auszeit und schwor ihre Truppe auf die entscheidenden Momente ein. Mößinger verkürzte – nun war es ein Einpunkt-Spiel (25:26). Nachdem Zuzana Porvaznikova eine Zeitstrafe erhielt hallte es postwendend von der Borussen-Bank "Time-Out!" (25:26/59.).


Nun ging es Spitz auf Knopf. Buchstäblich in der letzten Sekunde der Begegnung nahm sich Ilyès die Kugel, schraubte sich nach oben und feuerte das Spielgerät wild entschlossen in die Dortmunder Maschen. Unglücklich für die BVB-Keeperin, dass sie den Ball zu spät zu Gesicht bekam.


Unterm Strich steht ein Punktgewinn auf der Habenseite, der zum Schluss etwas glücklich zustande kam, aber nicht unverdient ist.


So spielten die TusSies:


Stockhorst, Röpnack – Engel (1), Mayer, Mößinger (7), Balogh (4/1), Tuc (1), Kubasta (4), Stefani, Ilyès (7/1), Lehner, Smidèliusz (2/1), Bari-Nagy, Beddies


Die TusSies grüßen von oben

10.09.2011 – Zum Auftakt der eingleisigen 2. Bundesliga fuhren die Rott-Mädels einen überzeugenden 42:28 (20:15)-Erfolg gegen den TSV Nord Harrislee ein. Durch diesen Triumph übernehmen die Ermstälerinnen vorerst die Tabellenführung.


Nach 18 Sekunden Spielzeit gingen die Gäste durch Melanie Legarth mit 1:0 in Führung. Dies sollte jedoch das einzige Mal in der gesamten Partie gewesen sein. Denn von nun an übernahmen die TusSies das Ruder in der Öschhalle und gaben den Ton an.


Kreisläuferin Barbara Balogh und Außenspielerin Alexandra Kubasta gaben die Richtung vor und erzielten mit ihren beiden Treffern den 2:1 Vorsprung. Beim Stande von 8:4 (11.) nahm Thomas Blasczky die Auszeit und stellte sein Team neu ein. Dies brachte zunächst einige Tore ein, doch auch die Schützlinge von Coach Edina Rott trafen munter weiter. Zur Halbzeit konnte Rott mit der Offensive zwar zufrieden sein, doch 15 Gegentreffer waren dann doch ein wenig zu viel.


Auch zu Beginn der zweiten 30 Minuten schnappten die Abwehrreihen zunächst nicht wie gewollt zu. Mit zunehmender Spieldauer stellten sich die TusSies dann doch besser auf die Nordlichter ein, bei denen auch die Kräfte etwas nachließen, trafen jedoch ihrerseits weiterhin. Annamària Ilyès (13 Treffer/davon 3 Siebenmeter), Alex Kubasta (8), Lisa Mößinger (7) und Cassandra Engel (6) trugen sich eindrücklich in die Scorerliste ein. Den Mannschaftserfolg perfekten machten zudem Kathi Beddies, Barbara Balogh und Caro Tuc (je 2) sowie Regina Bari-Nagy und Kapitänin Patricia Stefani (je 1).


435 Zuschauer sahen eine starke TuS, die sich zur Eröffnung der Saison 2011/2012 sehr spielfreudig zeigte und die Besucher bestens unterhielt. Ina Großmann musste nach einer Verletzung noch am Abend im Krankenhaus untersucht werden. Zur Stunde stand jedoch noch nicht fest, ob es sich um etwas Ernstes handelt.


In einer Woche fahren die TusSies zum schweren Auswärtsspiel nach Dortmund. Die Mädels vom BVB haben ihren Auftakt bei Altlandsberg ebenfalls siegreich gestalten können.


Lockerer Einzug in die 2. DHB-Pokal-Runde

03.09.2011 – Die TusSies haben ihr Erstrundenspiel gegen die HSG Albstadt mit 42:12 (21:5) gewonnen und zogen verdient in die nächste DHB-Pokal-Runde ein.


Eine Woche vor der Auftaktpartie in der Liga gegen Nord Harrislee wurden die Rott-Schützlinge selten gefordert. So setzte Coach Edina Rott alle 14 Akteurinnen ein. Bis auf Felia Lehner (Knie) waren alle fit.


Trotzdem fand die Übungsleiterin noch Verbesserungsbedarf. "Die Gegenstöße haben wir nicht immer gut zu Ende gespielt", merkte die Ungarin die nicht optimale Ausbeute an. Auch sie weiß, dass es ein einer Woche besser werden muss.


Ina Großmann schließt sich den TusSies an

30.08.2011 – Kurz vor Rundenbeginn nehmen die TusSies noch eine Spielerin unter Vertrag. Ina Großmann kommt vom insolventen Erstligisten SG Kickers/Sindelfingen und wird bis Saisonende in der Öschhalle auf Torejagd gehen.


"Eigentlich wollten wir nichts mehr machen. Aber wenn wir die Chance haben, solch ein Talent aus der Region zu bekommen, dann müssen wir diese wahrnehmen", freut sich Ferenc Rott auf die ihm gut bekannte Linksaußen, die vor wenigen Tagen ihren 21. Geburtstag feierte.


Denn schon in der vergangenen Spielzeit verstärkte die quirlige Sympathieträgerin die Ermstälerinnen – damals noch mit Zweitspielrecht. "In Metzingen bin ich gut aufgenommen worden und fühle mich sehr wohl hier", kommentiert die 16-fache Auswahlspielerin ihre Verpflichtung, die zudem passt, da sie es räumlich gut mit der Arbeit als CAD-Konstrukteurin verbinden kann.


Starke Auftritte unter den Besten

28.08.2011 – Zum Abschluss des 51. internationalen Bad Uracher Handballturniers um den Sika-Cup überzeugten die TusSies ein weiteres Mal. Gegen den deutschen Vizemeister Buxtehuder SV hatten die Rott-Mädels lediglich mit 10:12 das Nachsehen und konnten erhobenen Hauptes das Parkett verlassen. Die Belastung bei 7 Spielen in drei Tagen war den Akteurinnen am Morgen deutlich anzumerken. Einige kämpften so lange, bis sie sich geplagt von Krämpfen auswechseln lassen mussten.


Das Resümee der erlebnisreichen Tage war allenthalben gleich: Erfolgreich war es gewesen. "Im spielerischen Bereich war ich vor allem mit unserer Abwehrleistung zufrieden", freut sich Coach Edina Rott über die konzentrierte Darbietung in der Defensive. Und für die Mannschaft war das Highlight die Begegnung gegen Wolgograd. Denn gegen die mit 4 aktuellen Weltmeisterinnen angetretenen Russinnen führte der Zweitligist zur Halbzeit sogar.


"Lediglich gegen die beiden Finalisten mussten wir höhere Niederlagen einstecken", so Rott weiter, "ansonsten konnten wir die Partien lange offen gestalten und viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Allerdings werden wir diese Auftritte richtig einordnen und die kommenden Gegner Albstadt und Harrislee keineswegs unterschätzen".


Ferenc Rott wies derweil auf eine ganz besondere Begebenheit hin. "Kein Team hat gegen uns mit der 2. Reihe angefangen. Das ist für mich das größte Kompliment", bewertet auch der Geschäftsführer das Auftreten der Truppe positiv und sieht die Gelb-Schwarzen auf einem guten Weg im Hinblick auf den Rundenbeginn.


Die Partien der TusSies im Überblick:


TusSies – Hypo Niederösterreich 16:19


TusSies – Oltchim Valcea 12:22


TusSies – KGHM Metraco Zaglebie Lubin 12:14


TusSies – Byasen HB Elite 10:18


TusSies – TSV Bayer 04 Leverkusen 8:13


TusSies – Dinamo Wolgograd 12:17


TusSies – Buxtehuder SV 10:12


Am Morgen ganz nahe den ersten Punkten

27.08.2011 – Den langen Samstag beim internationalen Top-Turnier eröffneten die TusSies gegen den polnischen Meister und Pokalsieger KGHM Metraco Zaglebie Lubin.


Hellwach und gut ausgeschlafen reichte es fast zu den ersten Zählern, stand am Ende doch eine sehr knappe Niederlage zu Buche (12:14), die mit etwas Glück sogar zu einer Überraschung hätte werden können. In den folgenden Partien war für die Rott-Mädels nichts zu holen. Gegen die Norweger aus Byasen hieß es bei der Schlusssirene 10:18.


Kurz vor der Sportschau standen die hochdekorierten Spielerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen den Ermstälerinnen gegenüber. In einer torarmen Begegnung waren die Gelb-Schwarzen letztendlich mit 8:13 unterlegen, hielten aber phasenweise sehr gut mit.


Zum Abschluss des Kräfte zehrenden Tages traten die Rott-Schützlinge gegen Dinamo Wolgograd an. Der amtierende russische Titelträger erwieß sich als zu hohe Hürde und behielt mit 17:12 die Oberhand, nachdem es zwischenzeitlich nur 7:6 geheißen hatte. Im Anschluss an dieses Spiel gab es für den Underdog Standing Ovations, was sehr viel über das Auftreten der Truppe aussagt.


Dies bestätigt das positive Zwischenfazit von Ferenc Rott. "Wir haben bislang absolut überzeugt und uns teuer verkauft. Dies hier ist ein unglaubliches Niveau, aber unser Team hat starke Leistungen gezeigt und natürlich auch viel gelernt", zeigte sich der TusSies-Geschäftsführer vor dem abschließenden Aufeinandertreffen mit dem deutschen Vizemeister sehr zufrieden


Morgenfrüh um 09.35 Uhr duellieren sich die TusSies bei ihrem letzten Auftritt mit dem Buxtehuder SV.


Den Favoriten Paroli geboten

26.08.2011 – Am ersten Tag des Bad Uracher Sika-Cups trafen die TusSies gleich auf zwei richtig dicke Brocken. Gegen Hypo Niederösterreich und Oltchim Valcea gab's dann auch die erwarteten Niederlagen – jedoch knapper als Viele es erwartet hatten.


Die erste Partie gegen die Wiener konnten die Rott-Schützlinge ausgeglichen gestalten. Am Ende fehlte etwas die Cleverness, doch der Favorit gewann lediglich mit 19:16 Toren gegen den Zweitligisten.


Der Anwärter auf den Turniersieg – Oltchim Valcea – zog zu Beginn davon, um in den zweiten 15 Minuten den Metzinger Atem kurzzeitig zu spüren (11:7). Dies war wohl ein "Hallowach" für die Rumäninnen, die in der Folge die technischen Fehler der TusSies ausnutzten und Tempo machten. Bei der Schlusssirene zeigte die Anzeigentafel ein deutliches Ergebnis (22:12).


Erfreulich war dennoch die Leistung der Mannschaft um Team-Kapitänin Patricia Stefani und der mitgereisten Fans, die mächtig Stimmung machten. Morgen geht`s weiter und wir sind gespannt, was den Gelb-Schwarzen dann gelingen wird.


TusSies tanzen mit den Schwergewichten Europas

25.08.2011 – Für die TusSies steht ab dem morgigen Freitag das Highlight der Vorbereitung an. Beim internationalen Frauenhandballturnier um den Sika-Cup messen sich die Ermstälerinnen mit den besten Teams Europas und sorgen als hiesiger Vertreter für die lokale Note.


Bereits zu Beginn der tradionsreichen Veranstaltung trifft die Mannschaft von Coach Edina Rott auf den 8-fachen Champions League Gewinner Hypo Niederösterreich. Nicht nur auf dem Parkett wird dies eine interessante Auseinandersetzung sondern auch an der Linie. Denn in Andreas Nemeth wird der in Wien beheimatete Club ebenfalls von einem Ungarn geleitet.


"Wir sind natürlich klarer Außenseiter. Dennoch arbeiten wir sehr hart in der Vorbereitung und verbessern uns kontinuierlich. Die Teilnahme am Sika-Cup bietet uns die Möglichkeit uns spielerisch weiterzuentwickeln", ordnet TusSies-Kapitänin Patricia Stefani die Rolle der Gelb-Schwarzen deutlich ein, und ergänzt, "dass wir mit Hilfe unserer Fans die Region bestmöglich verkaufen und für die Runde lernen möchten".


Den Freitag aus Metzinger Sicht beenden wird das Aufeinandertreffen mit dem Titelverteidiger. Der rumänische Vertreter Oltchim Valchea hat das Champions League Finale 2010 knapp verloren und möchte in diesem Jahr alles daran setzen, Europas Thron zu besteigen.


Den Samstag eröffnen die Rott-Mädels gegen den amtierenden polnischen Meister und Pokalsieger KGHM Metraco Zaglebie Lubin. Am Mittag warten in Byasen HB Elite (Norwegen) und dem TSV Bayer 04 Leverkusen zwei weitere Schwergewichte im Handball. Am Abend beschließen die Siebenkelternstädterinnen mit der Partie gegen den Russischen Meister Dinamo Wolgograd den zweiten Turniertag.


Bevor am Sonntag die Entscheidungsspiele anstehen wird der Deutsche Vizemeister 2011 Buxtehuder SV der letzte Kontrahent der Rott-Schützlinge sein.


Mit Spannung erwarten die TusSies die Begegnungen mit den Hochkarätern der Handballszene. "Wir benötigen unsere Fans", appelliert Außenspielerin Alexandra Kubasta an die Anhänger und freut sich auf die "große Herausforderung" und "tolle Chance", sich in diesem erlesenen Teilnehmerfeld zu präsentieren.


Die TusSies-Spiele in der Bad Uracher Ermstalhalle


Fr, 17.05 Uhr TusSies – Hypo Niederösterreich


Fr, 19.15 Uhr TusSies – Oltchim Valcea


Sa, 10.30 Uhr TusSies – KGHM Metraco Zaglebie Lubin


Sa, 14.25 Uhr TusSies – Byasen HB Elite


Sa, 17.45 Uhr TusSies – TSV Bayer 04 Leverkusen


Sa, 20.50 Uhr TusSies – Dinamo Wolgograd


So, 09.35 Uhr TusSies – Buxtehuder SV


So, ab 11.40 Uhr Entscheidungsspiele, 16.00 Uhr Finale


Turniersieg beim Rivalen!

20.08.2011 – Die Mannschaft von Edina Rott hat anscheinend die richtigen Schlüsse aus der Partie gegen Göppingen bei der heimischen Saisoneröffnung gezogen. Denn nur zwei Tage danach trat das Team überzeugend auf und wurde ungeschlagener Turniersieger beim 2. Schelztor-Klinik-Cup 2011 in Nellingen.


Nach der kurzfristigen Absage der SG Sindelfingen/Kickers traten die Gelb-Schwarzen in ihrer Gruppe je zwei Mal gegen den schweizerischen Champions League Teilnehmer von 2010 LK Zug Handball und den TV Nellingen II an. Dabei dominierten die Ermstälerinnen alle Begegnungen und zogen souverän ins Finale ein.


In diesem Spiel um den Gesamterfolg war der Kontrahent der gastgebende TV Nellingen, der zum Abschluss der zurück liegenden Zweitliga-Runde erst im Playoff-Finale scheiterte.


Da sich TusSies-Kreisläuferin Barbara Balogh bereits am Vormittag verletzte, sprangen Carolin Tuc und auch Patricia Stefani im Zentrum in die Bresche. Von Beginn an lagen die Rott-Mädels in Front und überzeugten wiedermal mit einer starken Defensivleistung.


Zum Ende dieses sehr Kampf betonten Spiels, das sich von der Intensität her in keiner Weise von einer Ligapartie unterschied, strahlte die Kommandogeberin der TusSies und zeigte sich zufrieden – nicht nur aufgrund des 2-Tore-Erfolgs im Finale.


Edina Rott: "Dies war heute ein weiterer wichtiger Schritt und eine tolle Teamleistung, die unseren Weg in der Vorbereitung bestätigt. Dadurch konnte sich die Mannschaft Selbstvertrauen holen, das wir am kommenden Wochenende beim Sika-Cup sicherlich benötigen. Ich hoffe nur, dass sich Barbara nicht schlimm verletzt hat und in der kommenden Woche zurück kommen wird."


Gelungene Saisoneröffnung in der Öschhalle

19.08.2011 – Die offizielle Mannschaftspräsentation der TusSies war ein gelungener Auftakt für die Partie gegen Erstligist Göppingen und die neue Spielzeit 2011/2012. 250 Zuschauer sahen eine hart umkämpfte Partie, die in den Gästen einen verdienten Sieger fand.


Bevor der Ball in der Halle flog zeigten sich die Spielerinnen ihren Fans und äußerten sich zu den Aussichten in der Liga. Da fiel dann auch mal das Wort Aufstieg, was aber relativierend dann doch als persönliches Ziel genannt wurde.


Die Begegnung war zu Beginn stark von den Abwehrreihen geprägt. Nach Rückstand konnten die Rott-Mädels zum 6:6 ausgleichen, um dann gleich mit 6:10 ins Hintertreffen zu geraten, was Edina Rott zum Anlass nahm, die grüne Karte zu ziehen. Mit 7:11 wurden die Seiten gewechselt.


Für Halbzeit zwei hatten sich die TusSies einiges vorgenommen und konnten durch Julia Smideliusz auch auf drei Tore heran kommen (35.). Die Akteurinnen von Frisch Auf-Trainer Aleksandar Knezevic stellten jedoch postwendend die alte Differenz wieder her.


Zum 15:21 setze sich Cassandra Engel entschlossen gegen Karin Weigelt durch und überwand die Göppinger Torfrau. Kurze Zeit später spielte Lisa Mößinger Barbara Balogh am Kreis frei. Die Europapokalsiegerin aus Budapest drehte sich zum Tor und vollendete gekonnt (51.).


Zur Schlusssirene stand ein verdientes 26:18 für den Vertreter aus dem Handball Oberhaus auf der Anzeigentafel. Und in beiden Lagern waren sich die Protagonisten einig, dass es ein gelungener Abend und ein sehr guter Test auf die kommende Spielzeit war.


Die Stimmen:


TusSies-Rückraumspielerin Cassandra Engel: "Mein erster Eindruck von der Heimpremiere war absolut positiv. Auch spielerisch haben wir uns gegen einen starken Gegner gut verkauft. Wir sind viele Neue im Team und müssen uns noch finden. Das merkt man einfach im Spiel."


TusSies-Kreisläuferin Barbara Balogh: "Die Halle hier ist toll und die Fans einfach klasse. Von der Partie heute müssen wir aus unseren Fehlern lernen. In der Defensive sind wir gut gestanden, allerdings haben wir im Angriff noch zu viele technische Fehler gemacht. Nun haben wir noch drei Wochen bis zum ersten Spiel gegen Harrislee, in denen wir noch gut arbeiten können."


TusSies-Torfrau Sabine Stockhorst: "Ich denke, wir sind schon ziehmlich weit. Durch das viele Training fehlt uns hinten raus noch die Luft. Das Rückzugsverhalten hat mir heute nicht gefallen, da sollten wir dran arbeiten. Wenn sich keiner verletzt denke ich, dass wir in der kommenden Runde oben mitspielen können."


Hartes Schuften für den Erfolg in der Liga

15.08.2011 – Am Wochenende bat TusSies Head-Coach Edina Rott zum Trainingslager in Metzingen. Bei einer harten Bergtour wurde die Kondition geschult, aber auch der Spaß und das Teambuilding kamen nicht zu kurz.


"Ich denke, wir haben einen Schritt nach vorne gemacht", fasste Rott die Tage zusammen. Dies geschah durch harte Übungseinheiten im koordinativen, konditionellen sowie im spielerisch taktischen Bereich. So kamen die Mädels bei einer Radtour ganz schön ins Schwitzen.


Per Mountainbike ging es gen Dettingen, genauer auf den 775 Meter hohen Roßfels. Dort wartete eine Bergankunft der übleren Sorte. Denn die 400 Höhenmeter mit teilweise bis zu 17 Prozent Steigung, die das Team zu bewältigen hatte, hinterließen Spuren und trafen nicht bei jeder Spielerin auf Gegenliebe. Lisa Mößinger hingegen sicherte sich den Tagessieg und durfte als erste den herrlichen Ausblick genießen.


Belohnung gab's beim anschließenden Grillfestle im Garten des Jugendleiters Fabian König. Hierbei waren die Akteurinnen wieder fit, als es bei Steaks und Gesang lustig zur Sache ging.


TusSies gewinnen Test in Fußball-Arena

23.07.2011 – Die Spielerinnen von Coach Edina Rott haben eine Vorbereitungspartie in der Landeshauptstadt gegen den dortigen Erstligisten siegreich gestaltet. In der neu erbauten SCHARRena, die im Bauch der Mercedes-Benz-Arena eingebettet ist, gewannen die Ermstälerinnen mit 31:25 (15:12).


"Ich bin ganz zufrieden mit der Begegnung. Aber ich sehe noch viel Arbeit vor uns", resümierte Rott den Auftritt ihres Teams. Mit diesen wenigen Worten hat die Metzinger Kommandogeberin das Spiel treffend zusammengefasst. Denn in einigen Aktionen war das Potential, das in der Truppe steckt, zu erahnen und zu erkennen.


Denn obwohl vier Akteurinnen nicht auflaufen konnten – Annamaria Ilyes, Patricia Stefani, Felia Lehner und Lisa Mößinger fehlten – boten die Pink-Ladies eine Auswahl von herrlichen Aktionen. Zudem war wunderbar zu sehen, dass von jeder Position getroffen wurde und auch die beiden Torhüterinnen einen sicheren Rückhalt darstellten.


Vor 1.000 Zuschauern spielten die TusSies ein klein wenig den Spielverderber für die gastgebende SG Kickers/Sindelfingen, die ebenfalls einige Akteurinnen ersetzen mussten. Denn die von Dago Leukefeld trainierten Schützlinge zeigten sich ihrem Publikum im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung und als Appetitanreger für die Rhein-Neckar Löwen, die im Anschluss gegen die Zweitliga-Herren der Stuttgarter Kickers folgen sollten.


Besonders motiviert waren dabei auf SG-Seite Ina Grossmann und Maren Weigel, die in der abgelaufenen Saison noch im Metzinger Trikot aufliefen sowie Cassandra Engel, die neu im Rückraum der TusSies wirbelt. Zum ersten Mal an der Kugel waren die Neuzugänge Barbara Balogh und Regina Bari Nagy, die sich sehr gut in die Mannschaft einfügten.


"Das war ein tolles Spiel heute. Und auch unsere Neuen sind echt klasse. Wir haben eine Mannschaft zusammen, in der es Spaß macht, Handball zu spielen", zeigte sich Carolin Tuc zufrieden, die auf Rückraum-Mitte die Fäden zog.


Keine Probleme in Deizisau

16.07.2011 – Beim Test gegen den Württembergligisten HSG Deizisau/Denkendorf kamen die TusSies zu einem ungefährdeten 30:18 (16:6)-Erfolg.


Die Rott-Mädels begannen engagiert und konzentriert. Schnell sorgten sie für klare Verhältnisse. Im zweiten Abschnitt wechselte Edina Rott viel durch. Nun kam ein klein wenig ein Bruch in die Bemühungen und die HSG kam besser ins Spiel.


Die Partie war nicht nur aus handballerischer Sicht interessant, sondern auch vom Hilfsgedanken geprägt. Der Erlös dieser Begegnung geht an den Verein "Wildwasser Esslingen", der sich für Opfer sexuellen Missbrauchs engagiert. Mehr Informationen zum Verein gibt es hier.


"Edina kann mich überall einsetzen"

13.07.2011 – Heute stellen wir Euch einen weiteren Neuzugang der TusSies vor. Lisa Mößinger kommt vom Liga-Konkurrenten HSG Bensheim und ist Teil der TusSies-WG.


Nach fünf Jahren in Bensheim bist Du nun ins Schwabenland gewechselt. Was sind die Gründe dafür?


Lisa Mößinger: "Nach fünf schönen und sportlich meist auch erfolgreichen Jahren wurde es Zeit für etwas Neues. Ich erhoffe mir durch meinen Wechsel, dass ich mehr Spielpraxis erhalten werde als zuvor in Bensheim. Ich kenne Edina schon lange und wünsche mir von ihr, dass sie mich in meiner Entwicklung weiter bringt."


Mit 21 Jahren bis Du noch sehr jung. Hast Du Bammel das Elternhaus zu verlassen?


Lisa Mößinger: "Ja das stimmt, aber ich habe zuvor schon ein gutes Jahr in Bensheim in einer WG gewohnt. Das war meiner Meinung nach eine gute Grundlage dafür, jetzt einen größeren Schritt zu wagen und 300 km von meinem Elternhaus weg zu ziehen. Da ich meine Eltern sehr gut kenne weiß ich aber auch, dass sie mich des Öfteren hier unten im Schwabenland besuchen werden :)."


Du studierst in Ludwigsburg Biologie auf Lehramt. Wie ist das zeitlich mit Bundesliga-Handball zu vereinbaren. Bleibt da noch Zeit für Freizeitaktivitäten?


Lisa Mößinger: "Momentan studiere ich noch in Frankfurt Grundschullehramt und habe noch zwei wichtige Klausuren vor mir. Nach Abschluss dieses Semesters hoffe ich einen Platz an der PH-Ludwigsburg für das Wintersemester zu bekommen. Ich weiß, dass ein weiter Weg bis nach Ludwigsburg auf mich zukommt, aber wenn man beides unter einen Hut bringen will, schafft man es auch. Ich weiß leider noch nicht wie mein Stundenplan zukünftig aussehen wird, aber ich hoffe, dass ich einen freien Tag in der Woche haben werde, um mich mit anderweitigen Aktivitäten beschäftigen zu können."


Du bist ein Teil der TusSies-WG. Mit Dir wohnen noch Julia und Regina. Wie klappt es denn mit den beiden. Sprichst Du schon ein wenig ungarisch?


Lisa Mößinger: "Die WG ist super, ich fühle mich hier sehr wohl. Wir sind eine internationale WG, in der drei Sprachen gesprochen werden :). Mit Regina rede ich hauptsächlich Englisch, versuche ihr aber auch wichtige Wörter auf Deutsch beizubringen. Und mit Juli unterhalte ich mich nur auf Deutsch. Nichts desto trotz kann ich schon einige ungarische Wörter, das wird auch nicht ausbleiben, denn Juli und Regina reden miteinander ungarisch :)."


Du trainierst nun schon ein paar Tage mit der Mannschaft. Was für einen Eindruck hast Du von Deinen neuen Mitspielerinnen?


Lisa Mößinger: "Schon seit dem ersten Training hatte ich den Eindruck, sofort in die Mannschaft integriert worden zu sein. Wir verstehen uns alle super und die Stimmung in der Mannschaft ist gut. In der Phase der Vorbereitung sehen wir uns jeden Tag und bewältigen das teilweise sehr anspruchsvolle Training im Kollektiv, was es mir wiederum viel einfacher macht, mich in das Team einzufügen. Ich denke, dass wir dieses Jahr eine sehr gemischte Mannschaft haben, mit der wir, wenn wir eingespielt sind, eine tolle Saison spielen werden."


Auf welcher Position werden Dich die TusSies-Fans wirbeln sehen?


Lisa Mößinger: "Das ist eine gute Frage :). Normalerweise spiele ich im Rückraum, wobei ich letzte Saison teilweise auf Linksaußen eingesetzt wurde und mich gar nicht so schlecht angestellt habe. Ich denke, dass mich Edina überall einsetzen kann und wird. Ich finde es gut, mehrere Positionen spielen zu können, denn dann kann sich der Gegner nicht so leicht auf einen einstellen."


Welcher Handballer/Handballerin beeindruckt Dich am meisten?


Lisa Mößinger: "Momentan beeindruckt mich am meisten Filip Jicha. Er absolviert im Durchschnitt jeden dritten Tag ein Spiel und spielt dieses meistens 60 Minuten in der Abwehr und im Angriff durch. Für mich ist er momentan einer der stärksten Handballer. Ich bewundere seine souveräne Spielweise auf dem Handballfeld. Des Weiteren mag ich die Spielart von Aron Palmarsson sehr gerne. Er tritt mit einer Leichtigkeit und einem Spielwitz auf dem Spielfeld auf, was mich in manchen Situationen nur stauen lässt."


Bildergalerie zum Ermstalmarathon

Guter Auftakt belohnt mit Platz 3

10.07.2011 – Beim Einladungsturnier des TV Altbach belegten die TusSies den dritten Rang. Geschäftsführer Ferenc Rott war zufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung.


Als erster Prüfstein wartete Qualifikant TV Nellingen 2 auf das Team von Edina Rott. Konzentriert und voller Elan wurden sie ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen souverän dieses erste Gruppenspiel (25:7). In der zweiten Partie zogen Patricia Stefani und Co den Kürzeren (16:18). Gegen den ambitionierten Drittligisten TG Nürtingen waren in erster Linie die mangelnde Chancenverwertung als auch die Tatsache, dass kein Treffer aus dem Rückraum beigesteuert wurde, die Gründe für die Niederlage.


Am Nachmittag gab es wiederum einen klaren Sieg gegen den letztjährigen Ligakonkurrenten SV Allensbach (16:10). Im Spiel um Platz 3 trafen die Rott-Mädels erstmals auf ihre alten Mitspielerinnen Freya Stonawski sowie Vanessa und Rebecca Frey. Diese standen nun im Shirt der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen gegenüber. Doch auch diese Begegnung dominierten die Ermstälerinnen (21:17) und erreichten somit nach Turniersieger TV Nellingen 1 und der TG Nürtingen den Bronze-Rang.


"Nachdem wir erst eine Woche Training hinter uns haben war das schon ganz okay heute", zeigte sich Geschäftsführer Ferenc Rott zufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft. Neben Regina Bari Nagy fehlten auch Annamaria Ilyes (Reizung im Knie) sowie Barbara Balogh (Schlag aufs Auge) in Altbach. Rott kann aber bei allen dreien Entwarnung geben, denn "in der kommenden Woche werden sie wieder ins Training einsteigen".


Ihren nächsten Auftritt haben die Schwarz-Gelben schon am heutigen Sonntag. Die gesamte Mannschaft wird beim Ermstalmarathon antreten. Auch die Trainer Edina Rott und Mike Leibssle sowie Ferenc Rott und Wolfgang Mayer werden es sich nicht nehmen lassen, vor dem Metzinger Publikum Farbe zu bekennen und sich über 10 harte Kilometer zu quälen.


Jetzt die letzten Dauerkarten sichern

04.07.2011 – Das Team der TusSies ist Ende der vergangenen Woche in die Vorbereitung zur neuen Saison gestartet. Für alle Fans heißt das, die Spielzeit 2011/2012 naht. Es gibt noch ca. 20 Dauerkarten zu erwerben. Also schnell zugreifen.


Der Absatz dieser "Handball-Flatrate-Tickets" ist rasend. In der kommenden Runde werden die Rott-Mädels 15 Heimspiele austragen – darunter auch die Knaller gegen Nellingen, Bietigheim und Bensheim.


Eine Saisonkarte liegt bei 120,- Euro. Man bekommt also 3 Partien geschenkt. Ermässigte müssen sogar nur 80,- Euro berappen. Bestellungen nimmt Michael Giehrl entgegen. Oder Du bestellst ganz bequem über das Formular hier.


Saisonauftakt und letzte Unterschrift

02.07.2011 – Am gestrigen Freitagabend bat TusSies-Chef-Coach Edina Rott zum Aufgalopp der neuen Spielzeit 2011/2012. Das Team trat pünktlich um 18.30 Uhr an und zeigte sich den Fans und Fotografen gut gelaunt.


Zum ersten Mal mit dabei waren die Neuzugänge Manuela Röpnack, Barbara Balogh, Regina Bari Nagy, Felia Lehner, Cassandra Engel und Lisa Mössinger sowie die beiden aus der Jugend aufgerückten Anna Mayer und Katharina Beddies. Alt bekannt sind derweil Sabine Stockhorst, Alex Kubasta, Patricia Stefani, Carolin Tuc, Julia Smideliusz und Annamaria Ilyes.


Und auch die letzte Unterschrift ist trocken. Kapitänin Patricia Stefani wird ein weiteres Jahr den Metzinger Handballerinnen vorstehen und ihre Erfahrung mit einbringen.


Bildergalerie zum Aufgalopp

Albstadt kommt zum DHB-Pokal-Auftakt

27.06.2011 – In der ersten Runde des DHB-Pokals treffen die TusSies Anfang September auf den letztjährigen Ligakonkurrenten HSG Albstadt. Dabei hat die Mannschaft von Edina Rott ein Heimspiel.


Bei der Ligatagung am vergangenen Wochenende loste Erika Petersen, Spielleitende Stelle der Frauenbundesliga, die Paarungen der ersten Runde im Pokalwettbewerb aus. Das Los ergab für die Ermstälerinnen eine äußerst reizvolle Aufgabe und bescherte den Fans ein Lokalderby noch vor Rundenbeginn.


Die HSG Albstadt wird am 03./04.09.2011 in der Öschhalle antreten und versuchen, den Gelb-Schwarzen ein Bein zu stellen. Dies wird das erste Pflichtspiel der neuen Mannschaft vor heimischem Publikum sein. Sobald Tickets für diese Begegnung verfügbar sind, werden wir dies auf der Website mitteilen.



"Maultaschen und Käsespätzle"

22.06.2011 – Cassandra Engel kommt vom Bundesligisten VfL Sindelfingen ins Ermstal und verstärkt die TusSies zur kommenden Spielzeit. Am Rande des Revival-Spiels hatten wir Gelegenheit, mit der 25-Jährigen (Bild links: fotoknobi.de) zu sprechen.


Hallo Cassandra, schön, Dich heute in der Öschhalle zu sehen. Scannst Du Deine Konkurrentinnen um einen Platz in der Startformation?


Cassandra Engel: "Nein, bei solchen Spielen steht der Spaß, das Team und das Wiedersehen mit alten Freunden im Vordergrund. Und das sieht bei mir heute genauso aus. Man trifft bekannte Gesichter wieder und führt nette Gespräche. Ich habe die letzten Wochen teils mit der Mannschaft trainiert und ins Team reingeschnuppert. Aber am 01.07. fängt alles bei Null an."


Was machst Du denn in der freien Zeit bis zum Trainingsauftakt am 01. Juli?


Cassandra Engel: "Ich genieße natürlich die freie Zeit, liege viel in der Sonne und lese. Ich versuche mit meinen Arbeitskollegen und Freunden Zeit zu verbringen – beim Volleyball, Joggen oder Shoppen. Weitere Sportarten wie Fahrradfahren und Inlinern, aber auch Kurse im Fitnessstudio, stehen ganz oben auf der Liste, was die sportliche Verfassung anbelangt. Es ist toll in der freien Zeit mal andere Sportarten auszuüben, für die man sonst einfach keine Zeit findet. Selbstverständlich kommt auch noch die Abschlussfahrt nach Malle mit den Sindelfinger Mädels. Das war immer unser Highlight."


Du bist von Ferenc und Edina als erster Neuzugang für die kommende Spielzeit verpflichtet worden. Was hat Dich bewogen, nach Metzingen zu kommen?


Cassandra Engel: "Durch die räumliche Nähe zu Sindelfingen sowie den ehemaligen Spielerinnen Iris Catarius und Milena Rösler hatte ich schon während der Zeit in Sifi viele Kontakte zu der Mannschaft nach Metzingen. Zudem spielen die TusSies einen schönen, attraktiven und schnellen Handball. Das Team schätze ich als sehr sympathisch ein. Annamaria kenne ich etwas aus Blomberger Zeiten. Patricia Stefani von drei Jahren im Ländle leben und Edina aus Bensheim. Mir ist es wichtig, in einem guten Umfeld zu leben und das wurde mir über Metzingen von verschiedensten Ecken zugeflüstert. Im Schwabenland fühle ich mich wohl und habe hier viele Freundschaften knüpfen können. Das alles hat dazu beigetragen, dass ich mich im Endeffekt für Metzingen entschieden habe."


Welche Position spielst Du am liebsten?


Cassandra Engel: "Ich fühle mich auf zwei Positionen wohl. Auf der Mitte und auf Rückraum links. Es kommt natürlich auch auf die gegnerische Mannschaft an, welches Spielsystem gespielt wird und welche Stärken die eigene Mannschaft hat. Zum Schluss entscheidet der Trainer/die Trainerin, auf welcher Position man am besten helfen kann. Da kann es dann auch mal vorkommen, dass ich auf Rückraum rechts wieder zu finden bin."


Und wo liegen Deine Interessen abseits der Halle?


Cassandra Engel: "Unser Hobby ist sehr zeitaufwendig, außerdem bin ich bei der Volksbank beschäftigt. Da bleibt nicht viel Zeit für andere Interessen. Ich versuche mich einfach in der freien Zeit mit Freunden zu treffen und wir unternehmen dann etwas. Das kann alles Mögliche sein. Wenn doch mal mehr Zeit zur Verfügung steht besuche ich meine Familie und Freunde in Sachsen-Anhalt oder mache Urlaub in der Sonne;-)."


Wie bist Du zum Handball gekommen?


Cassandra Engel: "Meine Eltern sind/waren selbst zwei leidenschaftliche Handballer. Mein Vater in der DDR-Liga, dann Regionalliga und meine Mutter in der Oberliga. Da liegt es nicht fern, dass man in den Hallen groß wird und die Leidenschaft für unseren Sport schnell geweckt ist. Ich habe in Coswig/Anhalt mit dem Handball begonnen, wo meine Eltern jetzt zusammen die Frauenmannschaft trainieren. Auch einige Freundinnen sind dort dabei, mit denen ich angefangen habe.
Mit 13 Jahren bin ich dann auf die Sportschule/Sportinternat nach Halle/Saale gewechselt und habe für die SV Union Halle/Neustadt gespielt. Relativ schnell wurde ich in die Jugend-, und später Juniorinnen-Nationalmannschaft berufen. In meinem letzten Jahr in Halle habe ich in der 2. Bundesliga Nord gespielt, mit der B-Jugend die Deutsche Meisterschaft und mit der Landesauswahl Sachsen-Anhalts den Länderpokal gewonnen. Mit 17 bin ich dann nach Blomberg Lippe gewechselt. Dort sind wir in die erste Liga aufgestiegen. Nach insgesamt 5 Jahren für Blomberg und meiner gesamten Ausbildungszeit bin ich nach Sindelfingen gezogen."


Du bist nun schon seit 3 Jahren im Schwabenland. Welche Dinge möchtest Du von uns Schwaben nicht mehr missen?


Cassandra Engel: "Maultaschen und Käsespätzle;-)"


Was ist denn Dein persönliches Saisonziel mit den TusSies?


Cassandra Engel: "Am liebsten wäre mir natürlich der Aufstieg. Aber bevor man das Ziel festlegt, muss man erst mal schauen, wie die Vorbereitung verläuft und vor allem muss man die neue Ligazusammenstellung beachten. Es wird auf jeden Fall interessant."


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