Erster Sieg in Oldenburg - Großmann mit Comeback

28.12.2016

Die TuS Metzingen ist nach der EM-Pause gut in die zweite Saisonhälfte gestartet. Im Duell zweier Europapokalteilnehmer setzten sich die Ermstälerinnen beim VfL Oldenburg souverän mit 31:25 (17:14) durch. Anna Loerper (8) und Tonje Løseth (5) erzielten die meisten Tore für die TuSsies, beim VfL trafen Inger Smits und Angie Geschke je sechsmal.

Die TuS Metzingen riss schnell die Kontrolle auf dem Parkett an sich. Linksaußen Kim Birke sollte zwar den Auftakttreffer für den VfL setzen, dann aber konnterten die Metzingerinnen unter der Leitung der Ex-Oldenburgerin Anna Loerper und legten ab dem 1:2 (3.) vor. Die Hausherrinnen setzten dem vor allem die Unberechenbarkeit von Angie Geschke entgegen, die Instinkthandballerin setzte einen schönen Unterarmwurf zum 3:4 (8.) in den Winkel.

Glück hatte im Angriff Inger Smits beim Stand von 6:7 (13.), dass ihr Ellbogenschlag nachdem sie von Beddies festgemacht worden war, nicht progressiv bestraft wurde. Ansonsten war es ein typisches erstes Spiel nach einer langen Pause, mit zahlreichen Pass- und Stockfehlern im gebundenen Spiel. Metzingen spielte insgesamt flüssiger, die Rückraumreihe mit Løseth, Loerper und Weigel sorgte nach rund zwanzig Minuten für die Drei-Tore-Führung (8:11) und zwangen Leszek Krowicki zur Auszeit.

Der VfL stabilisierte sich, musste aber für die eigenen Treffer hart arbeiten. Metzingen hingegen hatte offensiv seinen Rhythmus gefunden, räumte auch auf rechtsaußen Marlene Zapf erfolgreich zum 11:14 (25.) ab. Ein großer Rückhalt war auch Torhüterin Jasmina Jankovic, die vor allem aus der Nahdistanz gute Chancen der Hausherrinnen wegnahm und dafür sorgte, dass beim 14:17 die Seiten gewechselt wurden.

In der zweiten Halbzeit diktierte Metzingen über weite Strecken das Geschehen auf dem Parkett der EWE-Arena. Schnell zogen die TuSsies auf fünf Tore weg und führten eine Viertelstunde vor dem Ende gar mit acht Toren (18:26). Oldenburg hatte zwischendrin ein Zwischenhoch, die Rückraumspielerinnen Müller, Geschke und Smits hatten kurzfristig mit dem 17:20 (37.) kurzfristig für Hoffnung bei den heimischen Fans gesorgt.

Gästetrainer Csaba Konkoly wechselte auch zwischen den Pfosten, Wendy Obein durfte in der Schlussviertelstunde nun noch ein wenig Spielpraxis sammeln und sich auch mehrfach auszeichnen. Auch andere Ergänzungsspielerinnen, wie Stina Karlsson und Celine Michielsen durften wertvolle Minuten auf dem Parkett sammeln ohne, dass der Auswärtserfolg in Gefahr geriet. Zwischenzeitlich mit neun Toren (20:29) im Hintertreffen, konnte Oldenburg in den Schlussminuten noch das Ergebnis auf 25:31 korrigieren.

 

Quelle: www.handball-world.com

 

 

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