TusSies müssen sich im Pokal beweisen – 3 Spiele in 7 Tagen

05.01.2017

Nach den beiden Siegen in der Meisterschaft richtet sich der Fokus der TuS Metzingen auf den nationalen und internationalen Cup-Wettbewerb. Bis zum 14. Januar muss das Team von Trainer Csaba Konkoly gleich drei Partien bestreiten und muss dabei insgesamt rund 3.000 Kilometer zurücklegen, um ins norwegischen Glassverket zu gelangen. Das Spiel bei den Wikingerinnen ist auch der Auftakt in die Gruppenphase des diesjährigen EHF-Cups. Mit Glassverket rutschte ein Teilnehmer der EHF Champions-League in die „pinke“ Gruppe. Das Team aus Norwegen gewann eines der vier Qualifikationsturniere musste sich aber in der Vorrunde Buducnost, Metz HB und dem Thüringer HC geschlagen geben. Aktuell belegen die Wikingerinnen den dritten Tabellenplatz in der norwegischen Elite-Liga und haben nur drei Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Larvik.

Tonje Loeseth, Norwegerin in Diensten der TuS Metzingen schätzt das Team aus der Grundigligaen und die Chancen aufs Weiterkommen wie folgt ein:

"Glassverket verfügt über eine gute Mannschaft mit einer kompakten Abwehr. Zudem spielen Sie sehr schnell, darauf müssen wir aufpassen. Sie hatten gute Auftritte in der Champions-League und haben unterschiedliche Spielertypen in ihren Reihen, was viele unterschiedliche Wechsel ermöglicht. Wenn wir gut und konzentriert auftreten, dann können wir aber auswärts auf jeden Fall bestehen."

Bereits am Freitag um 07:00 Uhr setzt sich der pinke Tross in Richtung Norwegen in Bewegung. Anpfiff in der Drammenshallen ist am kommenden Samstag um 16:00 Uhr.

Nach der Rückkehr aus Skandinavien geht es dann im DHB-Pokal um den Einzug ins Final-Four-Turnier. Wo dieses stattfinden wird ist noch nicht final geklärt. Der Termin steht mit dem Wochenende vom 27.-28. Mai 2017 bereits fest. Gegner im Viertelfinale ist der Ligarivale aus Oldenburg, den man am 28.12. erstmals auswärts bezwingen konnte und damit mit viel Selbstvertrauen an die Partie gehen kann. Trotzdem müssen die Pink Ladies auf Spielerinnen wie Angie Geschke, Kelly Dulfer, Carolin Müller und Kim Birke aufpassen. An einem guten Tag kann das Team von Leszeck Krowicki jeden Gegner in Deutschland schlagen.

Das sieht auch Csaba Konkoly so und äußert sich wie folgt zum DHB-Pokal-Viertelfinale:

„Es wird ein anderes Spiel sein wie bei unserem Aufeinandertreffen am 28.12. Wir müssen selbstbewusst auftreten und stets auf der Hut sein. Auch wenn wir in der Liga als Sieger vom Platz gehen konnten, wird es nicht so einfach sein, wie sich das die meisten vorstellen. Wir müssen nochmal vollkonzentriert ins Spiel gehen und ähnlich souverän agieren wie in der Meisterschaft. Mit der Öschhalle im Rücken können wir es definitiv schaffen und ins Final-Four Turnier des Deutschen Pokals einziehen“.

Damit die Öschhalle ihren gewohnt stimmungsvollen Charakter erhält hoffen die Verantwortlichen auf eine volle Halle. Der freie Verkauf läuft auf Hochtouren, denn Liga-Dauerkarten sind an diesem Abend nicht gültig. Tickets gibt es unter www.ticket-regional.de.

Das Spiel beginnt am 11.01. um 20:00 Uhr.

Und weitere drei Tage später wird die Tübinger Paul Horn-Arena Austragungsort des ersten Hauptrunden-Heimspiels in der Metzinger EHF-Cup-Geschichte. Als Gast erwarten die Ermstälerinnen die Mannschaft von Nykøbing Falster Håndbold. Die Däninnen stehen in der Liga auf dem 5. Tabellenplatz. Nykøbing ist ein ernstzunehmender Gegner, der mittelfristig dauerhaft in der nationalen Spitze mitspielen will. Neben Spielerinnen aus Dänemark prägen schwedische Spielerinnen das Gesicht des Vereins, der sich zuletzt deutlich gegen den italienischen Vertreter aus Conversano durchsetzen konnte. Anpfiff ist am 14.01. um 20:00 Uhr

 

 

 

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