Die TuS Metzingen lässt der SVG Celle keine Chance

25.03.2017

Mit einem in dieser Höhe verdienten Sieg bezwingt die TuS Metzingen den Tabellenletzten aus Celle  und holt sich neben Selbstvertrauen weitere wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Plätze.

Von Beginn hatte man in der mit 1.050 ausverkauften Öschhalle das Gefühl, dass die TuS Metzingen dieses Spiel frühzeitig entscheiden wollten. Bereits nach vier Minuten führten die Gastgeberinnen mit 3:1 und zeigten zu Beginn eine hohe Effizienz im Abschluss. Auch wenn die Gäste in den letzten Wochen einige Turbulenzen durchstehen mussten, wollte das Team von Interimscoach Jolanda Robben nicht klein beigeben. Vor allem Sarah Lamp sorgte mit Ihren Toren dafür, dass der Tabellenletzte bis zur Mitte der ersten Halbzeit dran bleiben konnte. Dann trafen Delaila Amega und Marija Obradovic für ihre Farben und das Team von Csaba Konkoly führte mit 11:6. Robben nahm eine Auszeit und stellte ihr Team neu ein. Dies sollte funktionieren, denn der Abstand wuchs bis zur Pause nicht weiter an und beide Mannschaften traten beim Stand von 15:11 den Weg in die Kabinen an.

Nach der Pause konnte die TuS Metzingen seiner Favoritenrollte nun Gerecht werden und zog bis zur 37. Minute auf 20:13 davon. Insgesamt zeigten die Pink Ladies eine geschlossene Teamleistung und alle Spielerinnen konnten sich in dieser Partie auszeichnen. Beim Spielstand von 25:14 führten die Ermstälerinnen zum ersten Mal mit elf Treffern und die Messe war gelesen. Celle stemmte sich mit aller Macht gegen eine hohe Niederlage, doch die Heimmannschaft ließ sich nicht beirren und Kelly Vollebregt sorgte fünf Sekunden mit ihrem Tor für den 32:20 Endstand. Beste Werferin und Spielerin des Spiels wurde Marija Obradovic, die an diesem Abend auch mit tollen Anspielen glänzen konnte. Mit diesen zwei Punkten bleibt der Deutsche Vizemeister dem Spitzenreiter aus Bietigheim und dem Thüringer HC weiter auf den Fersen.

 

Stimmen zum Spiel:

Ferenc Rott:
„Es hat mich gefreut, dass sich heute auch die zweite Garnitur spielen durfte. Auch wenn das sicher ein Schritt nach vorne war, dürfen wir das nicht überbewerten und müssen in den kommenden Wochen so weiter arbeiten.“

Annika Ingenpaß:
„Ich war heute mit meiner Einsatzzeit natürlich sehr zufrieden und freue mich, dass wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung so hoch gegen Celle gewinnen konnten.“

Delaila Amega:
„Es war schön, dass alle Spielanteile bekommen haben und wir nach dem Spiel gegen den Thüringer HC enger zusammengerückt sind und als Team eine Schippe drauflegen konnten.“

So spielten die TusSies:
Wendy Obein, Jasmina Jankovic; Marlene Zapf (5), Delaila Amega (2), Luca Szekerczés (1), Anna Loerper (5/5), Tonje Loeseth, Annika Ingenpaß (3), Ina Großmann (1), Maren Weigel (2), Kelly Vollebregt (3), Marija Obradovic (9), Katharina Beddies, Julia Behnke (1)

 

 

Partner