Hinspielniederlage im EHF-Cup Halbfinale

09.04.2017

Das russische Starensemble aus Rostov-Don ließ der TuS Metzingen am Ende keine Chance und gewann das Halbfinal-Hinspiel im EHF-Cup mit 18:29. Dabei sahen rund 2.000 Zuschauer in der ersten Halbzeit eine sehr couragierte Leistung der Heimmannschaft, die sich aber in der zweiten Halbzeit dem russischen „Überteam“ geschlagen geben musste.

Die TuS Metzingen stand wie in der vergangenen Saison erneut im Halbfinale des EHF-Cups. Gegner war das Team aus Rostov am Don, welches gespickt mit Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen nach Tübingen angereist war. Die Atmosphäre war finalwürdig und machte schon vor dem Anpfiff Freude auf diese Begegnung. Das Spiel war zu Beginn sehr ausgeglichen und Metzingen spielte ebenbürtig. Vor allem Die Abwehr der Pink Ladies stand sehr geschlossen, was sich auch auf der Anzeigentafel widerspiegelte. In der 22. Spielminute stand es 8:9. Auch wenn Rostov-Don den Abstand bis zur Halbzeit auf 9:12 ausbauen konnte, so durften die Fans in der Arena mit der Leistung der TusSies zufrieden sein.

Nach der Halbzeit musste die TuS Metzingen dann u.a. dem harten Programm der letzten Wochen Tribut zollen. Die Abwehr stand nicht mehr so wie in der ersten Halbzeit und auch die Fehlerquote der Konkoly-Sieben nahm zu. Diese einfachen Fehler bestraften die Favoritinnen eiskalt und zogen unaufhaltsam davon. Metzingen konnte nun nichts mehr entgegensetzen und musste Rostov ziehen lassen. Endstand des Spiels: 18:29. Damit hat die TuS Metzingen eine ganze schwere Aufgabe im Rückspiel zu lösen und muss sich deutlich steigern, wenn ein erneuter Finaleinzug gelingen soll. Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich erscheint, so haben die Gastgeberinnen über weite Strecken des Spiels mithalten können und dürfen am Ende auf eine bisher erfolgreiche Europapokal-Saison zurückblicken. Das Rückspiel findet am Ostersamstag um 16:00 Ortszeit/ 15.00 Uhr deutsche Zeit statt. 

Stimmen zum Spiel:

Jasmina Jankovic:
Nach einer guten ersten Halbzeit haben wir in der zweiten Halbzeit stark abgebaut und mit einigen Fehlern leider dann auch den Anschluss verloren. 

Csaba Konkoly:
Wir sind heute einer sehr starken gegnerischen Mannschaft unterlegen. In der zweiten Halbzeit haben wir zu viele Fehler gemacht. Ich bin aber mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden.

So spielten die TusSies:
Wendy Obein, Jasmina Jankovic; Marlene Zapf (1), Delaila Amega, Luca Szekerczés, Anna Loerper (2), Stina Karlsson, Tonje Loeseth (4), Annika Ingenpaß, Ina Großmann, Maren Weigel, Kelly Vollebregt (1), Marija Obradovic (4), Katharina Beddies (2), Julia Behnke (4) 

 

 

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