TusSies wieder für Europapokal qualifiziert

06.05.2017

Zum letzten Heimspiel in einer ausverkauften Öschhalle sahen 1.050 Fans ein herausragendes Spiel der TuS Metzingen, die sich am Ende mit 31:21 gegen die Frisch Auf Frauen durchsetzen konnten. Aus einer kompakten Abwehr, mit zwei gut aufgelegten Torfrauen dahinter, agierten die TusSies über die gesamte Spielzeit souverän und sicherten sich mit diesem Sieg die erneute Teilnahme am EHF-Cup.

Ohne die verletzten Anna Loerper, Julia Behnke und Celine Michielsen trat die TuS Metzingen zum württembergischen Derby gegen Göppingen an. Für einige Spielerinnen war es das letzte Spiel in der heimischen Öschhalle, was aber anscheinend keinen Druck, sondern eher eine zusätzliche Motivation auslöste. Metzingen war auf die offensive Abwehrformation der Gäste gut vorbereitet und stellte die grün-weiße Abwehr von Beginn an vor einige Herausforderungen. Bis zum 9:9 konnte das Team von Aleksandar Knezevic den Gastgeberinnen noch Paroli bieten, danach bauten die Pink Ladies den Vorsprung kontinuierlich aus. Vier Minuten vor der Halbzeit nahm Edina Rott beim Stand von 13:11 eine Auszeit und stellte ihr Spielerinnen nochmals neu ein. Die Ansprache der Cheftrainerin schien zu fruchten, denn bis zur Halbzeit erzielte die TuS Metzingen noch drei weitere Treffer und ging mit einer 16:11 Führung in  die Kabine.

Auch nach der Pause lief der TusSies-Express auf Hochtouren und erzielte immer wieder einfache Treffer aus dem Tempogegenstoß heraus. Hinten entschärfte Torfrau Wendy Obein insgesamt drei 7-Meter der Göppingerinnen und war auch nach ihrer Einwechslung in der 41. Minute, wie Jasmina Jankovic zuvor, ein sehr sicherer Rückhalt für ihr Team. Fünf Minuten vor Spielende ging Metzingen erstmals mit 10 Toren (30:20) in Führung und die Stimmung in der Öschhalle kochte. Die TusSies spielten wie aus einem Guss und Göppingen sehnte den Schlusspfiff herbei. Den letzten Treffer der Partie erzielte Marlene Zapf und sorgte damit für den 31:21 Endstand. Zur besten Spielerin des Abends wurde Luca Szekerczés gekürt, die insgesamt sieben Tore zum Sieg beisteuerte.

„Mit dem Sieg heute Abend haben wir alle unsere vor der Saison gesetzten Ziele erreicht. Sicherlich wollen wir nun mehr. Ich bin froh, dass sich das Team nach dem Trainerwechsel wieder gefunden hat. Wir können den DHB-Pokal holen und uns somit noch einen riesengroßen Traum erfüllen“, so Ferenc Rott.

Trainerin Edina Rott ergänzt:
„Wir sind in der Abwehr gut gestanden und  haben mit Disziplin, Biss und Siegeshunger unser Tempospiel gespielt. Die Mannschaft hat sich an das Konzept gehalten und ohne Hektik ihr Spiel gespielt. Mit dem Spiel haben wir wieder einen Schritt nach vorne gemacht und freuen uns auf die anstehenden Aufgaben“.

So spielten die TusSies:
Wendy Obein, Jasmina Jankovic; Marlene Zapf (4), Delaila Amega (2), Luca Szekerczés (7/3), Stina Karlsson, Tonje Loeseth (1), Annika Ingenpaß (3), Ina Großmann (4), Maren Weigel (2), Kelly Vollebregt (4), Marija Obradovic (4), Katharina Beddies

 

 

 

 

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